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Philip K. Dick: Entropie und Hoffnung -
Texte und Materialien zur phantastischen
Literatur, Tilsner (1993), gebunden
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Ich hätte mich nicht wundern sollen, sind doch die bibliographischen Angaben
von Bibliotheken selten fehlerhaft, anders als das, was uns das wunderbare
Internet sonst bietet – oder gar Ebay. Amateure haben oft schon ihre
Probleme ein Erscheinungsjahr richtig anzugeben oder übernehmen es falsch, von ggf. absichtlichen „Fehlern“ ganz abgesehen.
Gerade bei Ebay gilt mehr als sonst: caveat emptor.
Ein Blick in die gebundene Ausgabe erklärt auch, warum die kartonierte
Ausgabe beide ISBNs trägt, nämlich die für die kartonierte
Ausgabe (3-910079-01-6) und die für die gebundene Ausgabe (3-910079-08-3). Die
gebundene Ausgabe ist genau das: Die kartonierte Ausgabe wurde
vollständig eingebunden, inklusive dem blauen Karton-Einband, sie bildet so
den Block der gebundenen Ausgabe. Der ansonsten unauffällige blaue
Leinen-Einband mit blauem Lesebändchen hat den verkürzten Haupttitel
Philip K. Dick eingeprägt, auf dem Buchrücken ist zusätzlich zum
Verlagsnamen auch das Verlagslogo eingeprägt. Dieses Buch ist also eher
nicht von der Bibliothek gebunden, sondern kommt so (wie hier gezeigt) vom
Verlag. Möglicherweise handelt es sich auch um eine Ausgabe
für Bibliotheken, der Anspruch des Buches ist ja durchaus ein
wissenschaftlicher, die Einbandgestaltung auch entsprechend trocken. Diese gebundene Ausgabe
hat seinerzeit stolze 78 DM gekostet, deutlich mehr als die 34,80 DM für die
Paperback-Ausgabe.
Uwe Anton taucht in diesem Blog zwangsläufig immer wieder auf und wird es
wohl noch öfter tun.
An anderer Stelle
wird Anton ubiquitär und der Dick-Apologet überhaupt genannt.
Das kann kein Vorwurf sein. Leider hat sich aber an der Tatsache wohl nichts
geändert, obwohl in den letzten Jahren nur wenig Neues von Anton zum Thema
Dick gekommen ist. Man würde sich wünschen, dass hier neue Apologeten
erscheinen … auch die Exegesis hat in deutschen Veröffentlichungen
praktisch keinen Widerhall gefunden. Andererseits sind heutzutage die
englischen Veröffentlichungen nicht so sehr weit entfernt …
Dieser Fund reisst auf jeden Fall eine grosse Lücke in meiner Sammlung auf:
Dieses Buch dürfte die wohl seltenste Ausgabe sein, die ich in meiner
Sammlung (eben nicht) habe; zumindest wenn man die grauen Literatur ausser acht lässt, also der
Ausgaben ohne ISBN und ISSN (hauptsächlich diversen alten Fanzines, die ich
nur in Literaturverzeichnissen und in diversen online-Listen gesehen habe).
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Das Paperback bildet den Block der gebundenen Version von Uwe Antons Entropie und Hoffnung
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Übrigens hat auch Entropie und Hoffnung ein sehr ausführliches
Literaturverzeichnis mit einigen sonst nirgendwo gesehenen Einträgen (die weitere Lücken erzeugen). Schon
allein dafür lohnt sich die Suche nach diesem Buch, das allerdings auch in
der kartonierten Ausgabe selten zu finden ist.
Nachtrag:
Es gibt ein Happy End!
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