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Posts mit dem Label "Exegesis" werden angezeigt.

Die Apotheose des Philip K. Dick

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Gut Ding will Weile haben . Oder am Ende wird alles gut . Und ein Sammler braucht sowieso Geduld  … Daher passt es schon, wenn diese Neuentdeckung schon fast vier Jahre auf dem Markt ist – bzw. eigentlich schon wieder vom Markt verschwunden. Das amerikanische Comic-Magazin  Heavy Metal  hat in der Nummer 298  aus dem Jahr 2020 die Geschichte Philip K. Dick's Head is Missing veröffentlicht. Wie das deutsche Schwermetall , von dem hier neulich berichtet wurde , hat auch Heavy Metal anfänglich, gegründet 1977, Inhalte des französischen Metal Hurlant übernommen. Nachdem Metal Hurlant 1987 eingestellt wurde, hat man verstärkt andere Inhalte veröffentlicht. Schwermetall  hat bis 2000 durchgehalten, Heavy Metal wurde im vorigen Jahr eingestellt. Heavy Metal 298  mit Philip K. Dick's Head is Missing

Der Gesang des glücklichen Schäfers

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Die neueste Ausgabe des Blade Runners   aus dem vorigen Blogeintrag  hat mich noch einmal den Blick auf das Epigraph von Philip K. Dicks Roman werfen lassen. Das Epigraph  ist hier ein literarisches Zitat als vorangestellte atmosphäre Einführung für den Roman.  Die Verse stammen aus dem im Buch ungenannten Gedicht The Song of the Happy Shepherd von William Butler Yeats. Es steht zwischen Widmung und der Meldung von Reuters und qualifiziert als ein solches Epigraph: And still I dream he treads the lawn, Walking ghostly in the dew, Pierced by my glad singing through So steht es nach der Widmung in Do Androids Dream of Electric Sheep? und so steht es zunächst auch in deutschen Übersetzungen. Erst in der aktuellen Neuübersetzung von Manfred Allié sind auch diese Verse übersetzt: Und immer noch seh ich im Traum Ihn geisterhaft durchs Taugras springen, Erfüllt von meinem heitren Singen. Die Gedichte von W. B. Yeats Es bleibt etwas unklar, wer diese Übersetzun...

Edition 30 – Dr. Bob hilft!

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Früher war die regelmässige Fahrt in die Bucht ein aufregendes Abenteuer oder zumindest ein gutes Erlebnis, es gab frische Angebote und viel Neues. Heute fährt man fast nur noch durch den herumtreibenden Zivilisationsmüll und die veraltete Technik macht nicht nostalgisch, sondern missmutig. Edition 30 der Berliner Festspiele mit Robert Crumbs Die religiöse Erleuchtung des Philip K. Dick

Big Box

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Wenn man ein Angebot für  über 30 Bücher  findet, also nicht einmal die genaue Zahl genannt ist, nämlich 34 (so viele sind es tatsächlich gewesen), dann geht es mal wieder um ein Konvolut, ein wahres Konvolut. Und für das Kaufen en gros habe ich mich begeistert, also musste ich es versuchen … Neu in der Sammlung: 32 Bände Philip K. Dick bei Mariner , fast in der Regenbogen-Reihenfolge, hier fehlen nur drei Bände bis zur Vollständigkeit 32 Bände Mariner (30 SF-Romane und zwei der Mainstream-Ausgaben) und zwei uninteressante  (weil bereits in der Sammlung) andere, nicht aus der Serie – das ist fast die komplette 35-bändige Gesamtausgabe von Mariner. Von der Reihe fehlen hier nur T ime Out of Joint  und The Man in the High Castle  – und Ubik: The Screenplay , das ist genau der eine Band von Mariner, der schon in meinem Regal steht.

Italienisch

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Folia per sette clan , die italienische Ausgabe von Die Clans des Alpha-Mondes [ Clans of the Alphane Moon ], in einer  Ausgabe des italienischen „Dick-Verlages“ Fanucci von 1998 Italien  – das Land, das Philip K. Dick und sein Werk am meisten liebt! Nicht Frankreich, ein Land, das Dick besucht und das ihm bekanntlich viel Liebe gezeigt hat oder unser Deutschland, das sich auf Dichter und Denker versteht, Italien hat die meisten (übersetzen) Ausgaben von Dicks Werken herausgegeben. Und es gibt auch alle neun Mainstream-Romane auf Italienisch, in Deutschland ist das leider (noch?) nicht so. Kurz zum Anfang: 1958 erschien als erste Dick-Ausgabe eine Übersetzung von Dicks erstem Roman  Solar Lottery:   Il disco di fiamma  bei Mondadori. Unter dem Titel Griff nach der Sonne  war das übrigens im gleichen Jahr auch in Deutschland der erste Roman von Dick – und wohl die ersten Übersetzungen eines Romans von Dick weltweit. Mondadori...

In der Abyssus Intellectualis

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Es gibt im Deutschen eine kleine Zahl von Veröffentlichungen von Texten von Philip K. Dick ausserhalb der Genre-typischen Publikationen. Und nur wenige der Texte sind keine Science Fiction. Die Zeitschrift Abyssus Intellectualis (2013) enthält nun so einen Text, eigentlich einen kleinen übersetzen Auszug aus The Exegesis of Philip K. Dick (2011), einem dicken Buch mit 1056 Seiten. Der Auszug hat nur drei Seiten Text, die sind allerdings gehaltvoll genug - und eher kein Einstieg in Dicks Werk.  Es handelt sich auch nicht um den ersten Text aus der Exegesis, der veröffentlicht wird. Kleinere Teile sind im Englischen über die Jahre hier und dort erschienen, ein grösserer Teil natürlich im vom Lawrence Sutin herausgegebenen  In Pursuit of Valis: Selections from the Exegesis  (1991). Das ist 2002 in kleiner Auflage der Edition Phantasia unter dem Titel Auf der Suche nach Valis herausgekommen, eine der wohl am ...