Philip K. Dick hat bei seiner Arbeit als Autor in grossem Masse eigene Ideen immer wieder aufgegriffen und in verschiedener Form neu verwendet. Das ist natürlich auf der Ebene der grundsätzlichen Themen, der Frage nach Realität, dem dunkelhaarigen Mädchen und einigen weiteren Themen passiert, aber auch konkreter bei Kurzgeschichten, die er häufiger aufgegriffen und zu Romanen erweitert hat. So ist die Kurzgeschichte Zur Zeit der Perky Pat eine Grundlage für den Roman Die drei Stigmata des Palmer Eldritch.
Ein Blog über das Sammeln von Büchern, Zeitschriften, Fanzines und anderem Papier von und über Leben und Werk des amerikanischen Science Fiction Schriftstellers Philip K. Dick (1928-1982).
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Samstag, 29. April 2017
Samstag, 5. November 2016
Walfang
Sicher am Rand einer Philip K. Dick Sammlung, zumindest meiner Sammlung, stehen Werke anderer Schriftsteller, die sich auf Dick beziehen. Nicht berücksichtigen will ich Erzählungen die in Tradition von Dick stehen oder an Dick erinnern. Oft genug passieren solche Bezüge dieser Tage zur Förderung des Verkaufs. Gelegentlich gibt es aber einen direkteren Bezug, wie bei der hier schon gelegentlich vorgestellten recursive literature.
In aktuellen Fall bin ich auf die Kurzgeschichte Im Auge des Betrachters von Karl-Ulrich Burgdorf gestossen, die Philip K. Dick gewidmet ist. Erschienen ist sie im Band 5 Nanowelten (2013) in der Reihe Phantastische Miniaturen, die von Thomas Le Blanc bei der Phantastische Bibliothek Wetzlar herausgegeben wird. Mit der Widmung In memoriam Philip K. Dick beginnt die nur zwei Seiten lange Kurzgeschichte – aber die Kürze ist Programm in diesem Band: Nanowelten bezieht sich auf Inhalt und Form, d.h. Länge der Geschichten in diesem Band, von denen (fast) keine länger als zwei Seiten ist. Auch im Text bezieht sich Burgdorf auf Dick, der Satz Willkommen in der Wirklichkeit taucht auf, aber das gesamte Thema der Geschichte greift Dicks Frage nach der Struktur der Realität auf.
In aktuellen Fall bin ich auf die Kurzgeschichte Im Auge des Betrachters von Karl-Ulrich Burgdorf gestossen, die Philip K. Dick gewidmet ist. Erschienen ist sie im Band 5 Nanowelten (2013) in der Reihe Phantastische Miniaturen, die von Thomas Le Blanc bei der Phantastische Bibliothek Wetzlar herausgegeben wird. Mit der Widmung In memoriam Philip K. Dick beginnt die nur zwei Seiten lange Kurzgeschichte – aber die Kürze ist Programm in diesem Band: Nanowelten bezieht sich auf Inhalt und Form, d.h. Länge der Geschichten in diesem Band, von denen (fast) keine länger als zwei Seiten ist. Auch im Text bezieht sich Burgdorf auf Dick, der Satz Willkommen in der Wirklichkeit taucht auf, aber das gesamte Thema der Geschichte greift Dicks Frage nach der Struktur der Realität auf.
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