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Samstag, 4. Dezember 2021

Und zum Elften

The Mann in the High Castle von Penguin Books,
drei Auflagen mit einer ISBN: 978-0-141-18667-2
Es ist nur ein kleiner Fortschritt in der Sammlung, aber kürzlich hat mich eine Ausgabe der 053. Auflage von The Man in the High Castle von Penguin erreicht. Bemerkenswert ist diese Auflage wegen der (leicht) abweichenden Gestaltung des Buchumschlags: Der Name des Autoren ist einzeilig, auf der Fahne sind weniger Sterne zu sehen.

Freitag, 13. Dezember 2019

Brennpunkt Zukunft

Die deutsche Übersetzung von "Final Stage" (1974)
Brennpunkt Zukunft 3, Ullstein (1984)
Nur eine Kleinigkeit ist mir neulich beim Bearbeiten einer Anthologie aufgefallen.
Brennpunkt Zukunft 3, erschienen bei Ullstein (1984) enthält die Kurzgeschichte Eine Kleinigkeit für uns Temponauten von Philip K. Dick und ist deshalb Teil der Sammlung. Diese Kurzgeschichte ist im Original als A Little Something for Us Tempunauts erstmalig in der von Edward L. Ferman und Barry N. Malzberg herausgegebenen legendären Anthologie Final Stage erschienen. Das amerikanische Original hatte eine bewegte Erscheinungsgeschichte: der Verlag Charterhouse hat bei der Veröffentlichung 1974 ohne Wissen der Herausgebern oder Autoren in die Texte eingegriffen, erst die Ausgabe bei Penguin im folgenden Jahr hat die Originaltexte wieder hergestellt (Dicks Text war von den Änderungen nicht betroffen).
Auf Deutsch ist Final Stage bei Ullstein in zwei Bänden erschienen: Brennpunkt Zukunft 1 (1982) und eben Brennpunkt Zukunft 3. Brennpunkt Zukunft 2 hat mit Final Stage nichts zu tun, einen vierten Brennpunkt gibt es nicht.

Samstag, 7. September 2019

Die lustigsten Pinguin-Pannen

Die Philip K. Dick Ausgaben von Penguin gehören zu den von mir besonders gesuchten Exemplaren. Zusätzlich zu einem britischen Konvolut, dass ich, wie berichtet, kürzlich erwerben konnte, habe ich beim gleichen Anbieter noch die erste britische Ausgabe von The Man in the High Castle bei Penguin gekauft – hauptsächlich, um Porto zu sparen.
Die Ausgaben von Penguin sind in der Regel schlecht erhalten – es handelt sich um die billigen Paperbacks, nicht die etwas besseren Trade Paperbacks, das Papier ist billig, der Einband einfach – und die Ausgaben von Dick sind alt. Um so schöner also, dass diese Ausgabe – insbesondere für üblicherweise notorisch zerfledderte Penguin Bücher – doch sehr schön erhalten ist (eigentlich perfekt, bis auf den hässlichen Knick im Einband). Und immerhin ist das Buch von 1965 … oder nicht?
The Man in the High Castle von Penguin
mit Max Ernsts Die versteinerte Stadt
Die Rückseite mit dem Bild von Ted White
und dem falschen Namen des Umschlagbildes

Samstag, 13. Oktober 2018

Noch mehr Pinguine

Tux, hier nur zu Besuch
Penguin hat sich seit dem letzten Blogeintrag darüber zu einem Schwerpunkt in der Sammlung entwickelt, vielleicht, weil die Portomauer nach UK nicht so hoch ist und bestimmt auch, weil es bei Penguin so viele Ausgaben zu einem Schwerpunkt meiner Sammlung, The Man in the High Castle, gibt.
Die letzte Ausgabe von Penguin (2015) von
The Man in the High Castle
Der aktuelle Zugang zum Thema war auch wieder eine britische Ausgabe von Das Orakel vom Berge. Diese neueste Ausgabe, auch schon von 2015, bezieht sich mit dem Cover direkt auf die Serie von Amazon. Man sieht Juliana mit der Filmrolle und im Hintergrund den Obergruppenführer John Smith als drohende Gestalt. Sowohl Filmrolle als auch John Smith sind Elemente, die es im Roman nicht gibt. Und eine Angabe, wer das Cover gestaltet hat, gibt uns Penguin auch nicht.
In jedem Fall hat Penguin mit dieser neunten Ausgabe des Romans seinen Rekord ausgebaut – kein anderer Verlag hat so viele Ausgaben des selben Romans von Philip K. Dick herausgebracht, wie Penguin von The Man in the High Castle.
Ein Grund für diese letzte Ausgabe ist natürlich die Serie von Amazon. Im Jahr vorher, 2014, gab es bereits eine neue Ausgabe, zumindest eine Ausgabe mit einem neuen Cover von Cleon Peterson. In einem Blogeintrag bei It's Nice That kann man ein wenig darüber lesen, wie ein solches Cover eigentlich entstehen.

Samstag, 31. Dezember 2016

Rückblick 2016

Neue deutsche Bücher von und über Philip K. Dick, darum geht es ja in diesem Blog hauptsächlich, sind selten. Daher sind die drei Ausgaben der 3. Staffel bei Fischer, das vorläufige Ende der Serie, ein wichtiger  Neuzugang in der Sammlung. Das Highlight des Jahres ist aber sicher der Appendix Dick von Tommi Brem. Ich bin immer noch sehr begeistert ein solches Buch aus Deutschland zu sehen.

Samstag, 10. September 2016

Penguin

Penguin hat nur vier Romane von Philip K. Dick herausgegeben, diese vier allerdings in insgesamt 17 Ausgaben. Zehn davon sind Ausgaben von The Man in the High Castle, in der deutschen Übersetzung Das Orakel vom Berge. Wobei natürlich die Frage, was eine „neue Ausgabe“ ist, im Auge des Betrachters liegt. Penguin variiert gelegentlich die Umschlagbilder, für den ernsthaften Sammler jeweils ein neues Sammelobjekt, für den Verlag nur eine neue Auflage.
Die erste britische Ausgabe dieses Romans von 1965 und die letzte Ausgaben von 2015 sind von Penguin – und mit diesen acht Ausgaben dürfte Penguin der Verlag mit den meisten Ausgaben desselben Romans von Dick sein. Penguin hält offenbar die Rechte für Paperbackausgaben im Vereinigten Königreich, deshalb ist Gollancz in seiner Masterworksreihe gezwungen den Roman als Hardcover herauszugeben.
The Man in the High Castle von Philip K. Dick bei Penguin in der Ausgabe von 2001