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Es werden Posts vom 2020 angezeigt.

Rückblick 2020

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Ein Jahr neigt sich dem Ende zu, ein weiteres Jahr für diesen Blog, eine Jahr ohne grosse Höhepunkte, aber auch solche Jahre muss es beim Sammeln geben.  Der Blog ist im März fünf Jahre alt geworden und das wurde hier  auch ein bisschen gefeiert. Trotzdem (oder deswegen) war 2020 das fruchtloseste Jahr mit nur 25 Blogeinträgen. Aber vielleicht gleicht die Qualität die fehlende Quantität ja aus. Zu meinen persönlichen Glanzpunkten gehört die Betrachtung (und sehr aufwändige Recherche) der gemeinfreien Ausgaben , ein sonst eher unbeachteter Aspekt in der Publikationshistorie von Philip K. Dick. Ich wüsste wirklich gerne, wieviel da verkauft wird. Tatsächlich ist das auch der meistgelesene Eintrag des Jahres! Ein gutes Thema war auch Otto Basils Roman  Wenn das der Führer wüsste , auch wenn ich ursprünglich über Helmut Wenske, den Illustrator des Umschlagbildes, auf das Buch aufmerksam geworden bin, der einen eigenen Blogeintrag ...

Zufall

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Chance Meeting   –   Avram Davidson & Philip K. Dick Als dritter Teil der kleinen Serie der mehr oder weniger semiprofessionellen Veröffentlichungen folgt nun Chance Meeting (nach The Slave Race  und  Take Them to the Garden ). Auch diese Veröffentlichung der Avram Davidson Society hat einen bibliophilen Anspruch. Sie hat 16 unpaginierten Seiten, ein ansehnliches Layout und einen netten Font, verzichtet aber auf Illustrationen. Über die Verarbeitung schreibt man stolz: Stitched in Hahnemühle wrappers, with letterpress label printed by Jerry Kelly from Foundry Centaur type. Enthalten ist zuerst eine Kritik von Avram Davidson zu The Man in the High Castle , die ursprünglich in The Magazine of Fantasy and Science Fiction vom Juni 1963 veröffentlicht ist. Die Kritik ist nicht nur sehr positiv, sie ist eben von einem Schriftsteller geschrieben und daher relevant und lesenswert – und sie ist geschrieben, bevor Dick den Hugo für den Roman erhalten hat (Davidson hat...

Auf Konferenzen und im Garten

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Es ist die Jagd , natürlich: Ungewöhnliche Stück für die Sammlung finden sich doch fast nur noch im Ausland, d. h. für meine Sammlung in der Anglosphäre. Und als ich dieses unbekannte Objekt sah, in England, diesseits der Portomauer und zu vernünftigem Preis, musste ich zuschlagen. Take Them to the Garden von John Dowie

Sklavenarbeit

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Die letzten Monate hat mich der Umzug der Sammlung beschäftigt – eine indirekte Folge der aktuellen Situation (um das elende C-Wort nicht zu verwenden). Die Bücher müssten aus dem Licht, der Platz reichte nicht und da die aktuelle Situation die räumliche Nutzung geändert hat, war eine Verlegung der gesamten Sammlung notwendig geworden. Das sollte eigentlich ein famoser Spass werden, alle Schätze noch einmal anfassen und sehen, damit ein bisschen spielen … aber der Umfang der Sammlung hat den Umzug dann doch mühsam gemacht.  The Slave Race , Sangrail Press (2020)  –  jahreszeitlich geschmückt

Alles nur gelogen?

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Neu in der Sammlung: Die britische Ausgabe von Lies, Inc. Im Brackwasser der Bucht machte ein Konvolut englischer Ausgaben auf sich aufmerksam, diesseits der Portomauer und durchweg seltene Exemplare. Leider wollte der Verkäufer marktgerechte Preise, aber das ist natürlich fair. Als Testkauf habe ich dann Lies, Inc. erworben, die englische Erstausgabe von 1984. „TopZustand“ war versprochen – und den muss man für marktübliche Preise auch liefern.

Steinewerfer!

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Ich mag die bunten Umschlagbilder der Science Fiction Bücher und Hefte des Golden Age und der unmittelbar folgenden Zeit oder sagen wir der 1940er und 50er Jahre: glubschäugige Monster, Raketen, exotische Frauen und natürlich Weltraumfahrer. Während die Damen hauptsächlich Strandbekleidung tragen, ist für die Männer der Raumanzug fast obligatorisch. Türkische und spanische Ausgabe von Solar Lottery Und so kann man das auch auf der Erstausgabe von Philip K. Dicks Solar Lottery  sehen (z. B. im vorigen Blogeintrag ): Ein Mann im Raumanzug schleudert einen Felsbrocken auf einen anderen … erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass dieser zweite ungeschützt unterwegs ist, auf dem Mond, denn hier befinden wir uns, eigentlich sofort tödlich. Der Ungeschützte ist jedoch ein Androide...

Erster!

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Es ist schwer zu erklären, wirklich unerklärlich, warum es so lang gedauert hat. Es war mir seinerzeit sehr wichtig die allererste (professionelle) Veröffentlichung von Philip K. Dick in der Sammlung zu haben: Seine Kurzgeschichte  Beyond Lies the Wub  ist in der Juli-Ausgabe des Pulp-Magazins  Planet Stories  erschienen –  wie in diesem Blogeintrag zu sehen  – und war mir seinerzeit sehr teuer. Dicks ersten Roman konnte ich aber erst jetzt der Sammlung zuführen: Solar Lottery , Tête-bêche (oder vielleicht auch dos-à-dos), also im Wendebuch, mit The Big Jump von Leigh Brackett, von Ace Books 1955 unter der Nummer D-103 herausgebracht.      Solar Lottery von Philip K. Dick The Big Jump von Leigh Brackett

Dialoge der Vergangenheit

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Ich konnte kürzlich wieder ein paar Szene-Zeitschriften und Fanzines erwerben, die zeitgenössische Kritiken von Dicks Werk enthalten. Ich finde es sehr interessant zu sehen, wie sich das Bild von Philip K. Dick entwickelt hat, speziell in Deutschland. Und am Anfang wurde Dick überwiegend in der Science Fiction Szene wahrgenommen. Andromeda 91 von 1979 Andromeda Science Fiction Magazin  Nr. 91 vom August 1979, enthält eine Kritik von Alfred Vejchar zur deutschen Erstausgabe von  Eine andere Welt  bei Heyne (1977). Vejchar kritisiert heftig den Roman, aber auch den  wehleidigen Neurotiker  Dick. Das Wort Neurose fällt in diesem Artikel überhaupt sehr oft in seinen verschiedenen Formen: neurotisch, Neurotiker, Neurose. Vejchar hat da offenbar ein sehr gefestigtes Bild. Und was er da sieht, gefällt ihm gar nicht. Er wünscht sich von Dick statt dessen wieder Romane wie  Und die Erde steht still  und  Hauptgewinn: Die Erde  zurück, als er Dick n...

Slowenisch (und so)

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Nach einigen asiatischen Zugängen der letzten Zeit haben jetzt zwei slowenische Ausgaben Aufnahme in die Sammlung gefunden. Slowenien ist ein kleines Land mit (nur) zwei Millionen Einwohnern und vermutlich auch einer überschaubaren Anzahl von Antiquariaten, so hat die Suche nach einer entsprechenden Ausgabe etwas länger gedauert. Eine Bande von Verrückten  auf Slowenisch Dafür wird Slowenisch freundlicherweise mit dem lateinischen Alphabet geschrieben, keine Selbstverständlichkeit auf der Balkanhalbinsel. Dazu sei bemerkt, dass Slowenisch sich drei zusätzliche Buchstaben leistet –  Č,  Š und  Ž  –   dafür aber auf vier andere verzichtet: Es gibt kein Q, W, X und Y, auf die man eigentlich auch im Deutschen verzichten könnte. Lateinische Buchstaben erleichtern auf jeden Fall die Recherche. Bei den nun erworbenen Büchern handelt es sich zunächst um eine ...

Happy Birthday, Indonesien!

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Der 75. Jahrestag der indonesischen Unabhängigkeitserklärung vom 17. August 1945 ist ein Anlass die indonesischen Ausgaben von Philip K. Dick zu betrachten. Indonesien hat mehr als eine viertel Milliarde Einwohner, die einzige Amtssprache ist Indonesisch. Seit den 70er Jahren wird für Indonesisch ein lateinischen Schriftsystem verwendet und es ist damit für den durchschnittlichen mitteleuropäischen Sammler wenigstens etwas erschliessbar – man kann Namen erkennen und gewisse Worte durch häufiges Sehen lernen , wie buku für Buch (ein dem Niederländischen entlehntes Wort). Ein indonesisches Buch in indonesischer Sprache, nur der Titel ist Englisch: Do Androids Dream of Electric Sheep? von Philip K. Dick

Big Things

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Eine eher seltene Ausgabe von Philip K. Dicks Ubik Ohne viel Bezug zu den deutschen Ausgaben von Philip K. Dick, aber für mich ein weiteres Glanzstück in der Sammlung ist Ubik . Bei dieser Ausgabe handelt es sich um eine etwas andere Art Buch, eine Grossdruckausgabe, im Englischen large print . Grossdruckausgaben richten sich meist an Menschen mit Problemen beim Wahrnehmen von Schrift, also mit einer stärkeren Beeinträchtigung des Sehens. Mein Eindruck ist, dass es im angelsächsischen Raum mehr solche Grossdruckbücher gibt als im Deutschen, aber das ist zugegebenermassen eine sehr subjektive Einschätzung. Zu Ausgaben in Punktschrift gibt es in diesem Blog bereits einen schönen Eintrag . Diese Ausgabe von  Ubik  ist eine von vier, die der auf solche Bücher spezialisierte US-amerikanische Verlag G. K. Hall 2001 und 2002 herausgebracht hat. Ausser  Ubik  ist 2001 das unvermeidliche  Do Androids Dream of Electric Sheep?  herausgekommen, 2002 publizierte ...

Die Clans des Alpha-Mondes

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Die neue Ausgabe von Die Clans des Alpha-Mondes Fischer hat es tatsächlich getan! Nach der deutschen Erstausgabe von Joe von der Milchstrasse im Jahre 1974 und der Neuübersetzung des Blade Runner von 2017, ist der Verlag wieder ein bisschen kreativ geworden und hat mehr getan, als einen Band der Werkedition von Heyne (beschnitten) herauszubringen. Die Clans des Alpha-Mondes [ Clans of the Alphane Moon ] war zwar in der Werkedition unter dem Titel Auf dem Alphamond geplant und sie findet sich auch immer noch in den Katalogen der einschlägigen Anbieter, aber mittlerweile als nicht lieferbar , denn ist dort  nie erschienen . Nun kommen die  Clans  doch noch in einer dritten deutschen Ausgabe heraus. Hierzulande ist die Erstausgabe des Romans als  Kleiner Mond für Psychopathen  bei Bastei (1979) erschie...

Ho, Ho, Ho Chi Minh

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Es gibt nicht viele Bücher von Philip K. Dick auf Vietnamesisch, aber es gibt jetzt immerhin die zweite Übersetzung eines Romans. In diesem Jahr ist  Người Máy Có Mơ Về Cừu Điện Không erschienen, im Original Do Androids Dream of Electric Sheep? . Natürlich. Người Máy Có Mơ Về Cừu Điện Không , die vietnamesische Ausgabe von Philip K. Dicks Roman Do Androids Dream of Electric Sheep?

Fast identische Simulacra

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Philip K. Dicks Simulacra , 1. (links) und 2. Auflage mit identischem Umschlagbild Dieser Blog ist über das Sammeln und so gab es und gibt es hier hin- und wieder auch Beiträge, die dem Aussenstehenden, dem nicht-Sammelnden, ein wenig zu speziell erscheinen mögen. Dieses mal geht es um die zwei Auflagen der deutschen Erstausgabe von Simulacra . Die amerikanische Erstausgabe von Philip K. Dicks The Simulacra  erschien, wie so viele der frühen Werke von Dick, im bei Ace Books, Simulacra im August 1964 mit einem wunderbaren Titelbild von Ed Emshwiller. Im Dezember 1978 folgte dann beim Knaur Verlag die deutsche Erstausgabe in der Science Fiction Reihe mit der Verlagsnummer 708, übersetzt von Uwe Anton . Eine zweite Auflage folgt im April 1980. Die beiden Auflagen von Simulacra  blieben der einzige Beitrag von Knaur von und zu Philip K. Dick in Deutschland.

Koreanisch

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Nach längerer Zeit habe ich mich wieder den Übersetzungen zugewandt und konnte einer relativ günstige Gelegenheit nicht widerstehen: einer koreanische Ausgabe von Philip K. Dick bzw. 필립 K. 딕. Ein Paket aus Korea Die erste koreanische Ausgabe von Dick war – natürlich –  Do Androids Dream of Electric Sheep?  – natürlich – unter dem Titel Blade Runner bzw.  블레이드 러너 . Und das erst im Jahre 1993. Allerdings gilt für alle Angaben in diesem Text, dass sie ausschliesslich im Internet recherchiert sind, mit der freundlichen Hilfe von Googles Übersetzer, der sich mit Koreanisch etwas schwer tut. Ich kann – natürlich – kein Koreanisch lesen und ich habe keine gute umfängliche Informationsquelle finden können; häufig finden sich sonst Fan-Seiten oder wenigstens allgemeine Science Fiction Seiten...

Otto Basil - wenn das der Führer wüsste

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Es ist schon wieder etwas her , seit ich über die ersten beiden Ausgaben des Magazins !Time Machine berichten konnte. In der zweiten Ausgabe fand sich ein Artikel von Hans Frey über Religion und Science Fiction . Es wurde dort das Thema „esoterischer Nordlandmythen“ gestreift und dabei auch Otto Basils Alternativweltroman Wenn das der Führer wüsste herausgehoben und (natürlich) mit Philip K. Dicks Roman  Das Orakel vom Berge  verglichen; seinerzeit wurde ja gerade die vierte Staffel der Serie The Man in the High Castle  bei Amazon veröffentlicht, die auf Dicks Buch basiert. Helmut Wenskes Umschlagbild für Otto Basils  Wenn das der Führer wüsste

The Pipers

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Natürlich wieder gänzlich zufällig bin ich beim Fang auf The Pipers getroffen, einen Graphic Novel nach der Kurzgeschichte Piper in the Woods von Philip K. Dick. Das zurückhaltende Umschlagbild von The Pipers Überraschend war diese Sichtung – mit anschliessendem Fang – weil das Buch als Kickstarter erschienen ist. Von einem Kickstarter erwartet man eine gewisse Werbung, die mich nicht erreicht hat - und ich bin sicher viel zum Thema Philip K. Dick unterwegs. Nun ja. Diese  Graphic Novel  ist ein wunderschöner Hardcover-Band mit 92 Seiten in full color . Erstellt und illustriert haben ihn Paul Du Coudray und Elizabeth Haidle, ihre Zeichnungen wirken für mein (ausserordentlich ungeschultes Auge) eher getuscht als aquarelliert, aber in der digitalen Gegenwart ist es wohl weder das eine noch das andere. Der Text des Kurzgeschichte ist nur sehr behutsam angepasst worden, trotzdem ist er erstaunlich aktuell. Erwähnt sei dazu nur kurz, weil eigentlich irrelevant,...

Gemein und frei

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Jeder , der durch die Liste der Bücher von Philip K. Dick bei Amazon (oder sonstwo) blättert, kennt es: Die vielen zunächst erst mal „merkwürdigen“ Einzelveröffentlichungen von Kurzgeschichten, die meist bei bzw. über CreateSpace publiziert sind. Die eigentliche Ursache für die Masse dieser Publikationen liegt in den 80er Jahren. Dick, sein Agent, Verleger oder Nachlassverwalter haben es versäumt, die frühen Kurzgeschichten ordnungsgemäss für ein Copyright neu registrieren zu lassen. Die Regelung seinerzeit verlangte es, das Copyright nach 28 Jahren zu verlängern. Das ist für knapp 30 Kurzgeschichten zwar passiert, aber nicht korrekt, es gab sehr viele offenbar fehlerhafte Angaben. Man kann dies bei Michael Fisher bei den PhilipKDickFans nachlesen oder bei SFFaudio, wo Jesse Willis etwas expliziter  bei seinen Vermutungen bezüglich der fehlerhaften Registrierungen ist. Beyond Lies the Wub v...

Japanisch

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Vor längerer Zeit hatte ich hier schon einmal sehr kurz über japanische Ausgaben von Philip K. Dick geschrieben, aber Japan verdient einen eigenen, ausführlichen Eintrag in diesem Blog. Die erste Publikation von Dick in Japan überhaupt war schon 1957 die Kurzgeschichte Impostor als Teil der (gekürzten) Übersetzung der Anthologie Science Fiction Terror Tales , im Original herausgegeben von Groff Conklin bei Gnome Press (1955). 宇宙の眼 - Eye in the Sky , 1959 Als erste Ausgabe eines Romans folgt 1959 in Japan eine Übersetzung von  Und die Erde steht still   [ Eye in the Sky ], also zeitlich noch vor der ersten ordentlichen Buchausgabe in Deutschland (aber nach der ersten Publikation eines Romans als Heft). Derzeit stehen im Katalog für Japan über 90 Ausgaben von Romanen, zuletzt übersetzt ist 2013 Die Invasoren von Ganymed  [ The Ganymede Takeover ], ein ...

Frischer Fang aus dunkler Tiefe

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Was macht man so als Sammler ? Nun, heutzutage findet sehr viel im Netz statt, zumindest für mich. Die andere Informationsquelle ist natürlich der Bestand, in den Büchern und Zeitschriften, die man in der Sammlung (oder anderweitig im Zugriff) hat, gibt es oft Hinweise auf andere Stücke für die Sammlung. Und mein Bestand ist noch nicht vollständig bearbeitet, ich bin mir sicher, dass dort noch viele Geheimnisse verborgen sind. Dark Shine von Aleksandar Opacic

Holz – oder: 200!

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In diesem Blog rede ich nicht viel über den Blog oder das Bloggen, sondern viel mehr, weil viel lieber, über Philip K. Dick und das Sammeln und das Sammeln von allem von und über Philip K. Dick. Dieser Eintrag wird eine Ausnahme sein, weil ich mit dem exklusiven Kreis meiner Leser ein Jubiläum feiern kann: vor genau fünf Jahren, auf den Tag genau erschien der erste Eintrag in diesem Blog .

Wiedervereinigt

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Es passiert selten genug, mir sind nach längerer Zeit wieder ein paar amerikanische Pulp-Magazine aus einer deutschen Quelle ins Netz gegangen. Solche Pulps sind nicht unbedingt besonders teuer, aber das Porto macht den Bezug aus den USA kostspielig und Angebote aus Deutschland, also mit angemessenem Porto, sind selten. Worlds of Tomorrow , November 1965 und Januar 1966 mit Philip K. Dicks Project Plowshare

Vintage

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The Penultimate Truth , Vintage (2004) von Philip K. Dick mit einem Cover von Heidi North , die sehr viele der Umschlagbilder der Vintage Gesamtausgabe gestaltet hat Die Ausgaben von Vintage Books liegen mir sehr am Herzen, weil sie von einige Romanen von Philip K. Dick die ersten Ausgaben überhaupt waren, die ich finden konnte. Noch vor der deutschen Ausgabe konnte ich The Confessions of a Crap Artist  von Vintage lesen, da sie auf Deutsch praktisch nicht zu kriegen war. Daher stehen die Bände von Vintage schon lange ganz oben auf meiner Suchliste, allerdings hat sich in der letzten Zeit wenig getan (im Gegensatz zu den Penguins, die jetzt fast vollständig sind). Als jetzt also ein günstiges Exemplar von The Penultimate Truth , auf Deutsch  Zehn Jahre nach dem Blitz , aufgetaucht ist, musste ich handeln, also kaufen. ...

Ich gestehe

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Ein schöner Rücken … Die bisher teuerste und kostbarste Anschaffung in meiner Sammlung ist eine von Philip K. Dick eigenhändig signierte Erstausgabe von Confessions of a Crap Artist . Es war Zeit. Wenigstens ein signiertes Exemplar habe ich mir verdient und die signierte und nummerierte Ausgabe der Confessions stand auf meiner Liste ganz oben. Ich habe das Buch bei Ebay beobachtet und der Verkäufer hat dann ein zu gutes Angebot gemacht, um es abzulehnen – und der Verkäufer ist mir (ein bisschen) bekannt und ich halte ihn für absolut seriös. Und nachdem ich im August nicht beim Philip K. Dick Festival in Fort Morgan war, konnte ich die Anschaffung mit meinem Budget vereinbaren. Wirklich erreicht hat mich das Exemplar aber erst zu Weihnachten. Diese Ausgabe von Confessions ist als signiertes Exemplar attraktiv, weil sie einigermassen sicher echt ist. Denn es gibt ziemlich sicher einige gefälschte Signaturen: Ein kurzer Schriftzug Philip K. Dick erhöht den Wert eines Exemplar...

Voller Durchblick – Ausblick 2020

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Auch 2020 wird wieder ein Jahr für den Philip K. Dick Sammler – auch wenn es derzeit eher wie ein ruhiges Jahr aussieht. Die Clans des Alpha-Mondes , die Neuausgabe von Fischer in diesem Jahr, mit eher langweiligen Umschlagbild Die Höhepunkte für die Sammlung werden, soweit derzeit absehbar, die drei neuen Ausgaben von Fischer. Die bemerkenswerteste der drei ist wohl Die Clans des Alpha-Mondes am 29. Juli, tatsächlich eine Ausgabe von Fischer , die nicht aus der Heyne Werkedition übernommen ist ( sondern dort nur als Auf dem Alphamond  geplant war ). Immerhin. Dann folgen am 23. September zwei Ausgaben in der gebundenen, kleinformatigen TaschenBibliothek, in der von Dick bisher (2017, hier im Blog ) nur Das Orakel vom Berge  erschienen ist [ Update : Offenbar sind diese beiden Ausgaben zurückgezogen, in jedem Fall sind sie nicht pünktlich erschienen].  Jetzt ist der  Blade Runner in der Übersetzung von Manfred Allié angekündigt,  aber mit dem abstr...