Posts

Empfohlener Beitrag

Precious Artifacts 5 ist da!

Bild
Es ist schon etwas her: Beim  Philip K. Dick Festival 2024 in Fort Morgan  konnte ich David Hyde und Henri Wintz treffen. David war der Organisator der (drei+) Festivals in Colorado und ist zusammen mit Henri Verleger von Wide Books , einem Verlag, der sich auf Bücher über Philip K. Dick spezialisiert hat. Fast alle davon befinden sich auch in der Sammlung. Insbesondere die Reihe der internationalen Bibliographien Precious Artifacts hat viel Beachtung in der Szene gefunden, auf dem Festival wurde der vierte Band zu Italien vorgestellt. Ich habe begeistert angeboten (und mich vielleicht etwas aufgedrängt), an einem Band über Deutschland mitzuarbeiten: meine Sammlung ist (ziemlich) komplett und auch sonst weiss ich das eine oder das andere zum Thema. Ende des Jahres (2024) habe ich dann das erste Manuskript bekommen – viel Richtiges und Gutes war schon gesammelt, aber es gab noch einiges zu tun. Bis zum nächsten Festival in Fullerton, 2026, sollte...

Vor-Lesen

Bild
The Minority Report  –  schwarz auf weiss Im Jahr 2002 ist der Film Minority Report in die Kinos gekommen. Der Film basiert auf der umfänglichen Kurzgeschichte The Minority Report (bitte mit Artikel!) von Philip K. Dick, erstveröffentlicht im Groschenheft Fantastic Universe vom Januar 1956. 

Hinter dem Horizont geht's weiter …

Bild
D as Umschlagbild, vulgo Cover , ist traditionell, also in der Zeit und dem Genre, in der wir uns hier bewegen, ein wichtiges Marketinginstrument: es verkauft das Buch an den vorbeischlendernden Kunden. Wichtiger ist vermutlich nur der Name des Autoren (so er denn ein bekannter ist), schon weniger wichtig der Klappentext auf der Rückseite, manchmal soll auch ein Blurb oder ein roter Aufkleber mit einer wichtigen Mitteilung beim Verkauf helfen. Les Edwards lässt es knallen

Cliffsights

Bild
Es ist vielleicht ein bisschen unfair, ein Album nur nach seinem Cover zu bewerten, aber wir sind hier in einem Philip K. Dick-Blog. Und der erste Eindruck zählt: In dieser Grösse haben wir das Motiv noch nicht gesehen: Cliffsight: Stargazer auf Vinyl mit Philip K. Dick auf der Hülle

Kurz zum Blade Runner

Bild
1969. Das erste richtige Buch: Träumen Roboter von elektrischen Schafen? erscheint bei Marion von Schröder, zeitnah zur (heute sehr teuren) Erstausgabe von Do Androids Dream of Electric Sheep?  von Doubleday 1968. Okay, es gab vorher in Deutschland dieses schrecklich übersetzte (aber schöne Sammlerstück von) Leihbuch. Reden wir nicht darüber, also jetzt nicht –  haben wir ja auch schon . Und Philip K. Dick hat die Welt der Heftromane hinter sich gelassen.  Drei Übersetzungen: gut, schlecht, besser (von links)

Die Wilk?

Bild
Ich habe in der letzten Zeit versucht allen Büchern den Illustrator des Umschlagbildes zuzuordnen. Häufig ist das im Buch angegeben, man muss es nur nachschlagen, bei den älteren Ausgaben fehlt diese Angabe aber oft: obwohl man das Buch mit dem Cover verkauft hat, haben die Verlage nicht eingesehen, dass der Illustrator genannt werden sollte oder den Leser überhaupt interessieren würde. Ullsteins Science Fiction Stories , Band 88, in grauenhaftem Zustand Auch das Umschlagbild der Anthologie Science Fiction Stories 88 von Ullstein (1981) lässt sich nicht unmittelbar einem Urheber zuordnen. Der Band enthält die deutsche Erstveröffentlichung der Kurzgeschichte  Der Volksheld  von Philip K. Dick [ The Mold of Yancy ]. Diese Kurzgeschichte ging später in Dicks Roman Die seltsame Welt des Mr. Jones ein, der ja irgendwann a...

Eine Affäre. In Fullerton

Bild
Die Koffer sind gepackt, es geht nach Fullerton, zum Philip K. Dick Festival! Aber warum Fullerton, einer eher langweilige Stadt im Süden von Los Angeles? Nach dem Festival 2024 in Fort Morgan , wo Dick begraben ist jetzt ein Ort, der Dicks Leben vielleicht um zehn Jahre verlängert hat.  1972 war ein schweres Jahr für Philip K. Dick. Seine vierte Ehe war in Trümmer gegangen, er lebte in seinem „Drogenhaus“, wo im November 1971 der legendären Einbruch passierte. Im Februar 1972 flüchtete er nach Vancouver, alleine, seine Begleiterin hatte in letzter Sekunde abgesagt. Er hält in Vancouver auf der Science Fiction Convention (VCON-2) erfolgreich seinen Vortrag The Android and the Human und bleibt in Vancouver – zurück geht es nicht. Aber voran auch nicht, er verläuft sich in Liebeleien, hat eine Krise, lebt und/oder arbeitet in einem Drogenasyl. Dann schreibt er Willis McNelly . ...

Benjamin – A Man of Consequence

Bild
Dieser Beitrag ist spoilerreduziert ! Es hat lange gedauert, bis die „drei“ Bände Benjamin eingeholt waren ( wir berichteten ). Den letzten, dritten Band habe ich mit grosser Spannung gelesen: Wer oder was oder wo oder wann ist Benjamin ?  Man liest Dicks Romane nicht wegen ihrem Ende, sondern – ganz nach Konfuzius – wegen dem Weg dorthin. Dick sprüht vor Ideen, es passiert viel, es gibt viel zu  sehen .