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Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

Ein betriebsames Jahr 2019

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Auch in diesem Jahr kann ich den kleinen Jahresrückblick nicht auslassen. Ich schreibe sonst nicht viel über diesen Blog, aber hier sollen jetzt auch ein oder zwei Worte über das making of  nicht fehlen. Zuerst: Ich habe es nicht geschafft, mich ernsthaft mit einem Wechsel auf eine andere Blog-Infrastruktur zu beschäftigen. Das Thema bleibt aktuell und ich werde es, allerdings nur mit niedriger Priorität, weiter verfolgen, in der Hoffnung doch noch über eine bessere Lösung als Blogger zu stolpern. Die vielen grandiosen Möglichkeiten anderer Anbieter will ich derzeit aber einfach nicht. Die Gefahr, in der Technik gefangen zu werden, ist mir zu gross. Um es programmatisch auszudrücken: Dieser Blog hält meine wunderbaren Abenteuer und Entdeckungen beim Sammeln fest, er ist ein Reisetagebuch, kein Selbstzweck. Meine Anforderungen sind also minimalistisch, auch wenn mich einiges bei Blogger stört. Nun ja … Kommen wir nun zu den Highlights des Jahres – und das sind ganz klar di...

Galicisch im Advent

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Im Adventskalender findet sich hin- und wieder mal etwas von Philip K. Dick Galicisch hat am 1. Juli des vergangenen Jahres (2019) als (mit Deutsch) 38. Sprache die Welt des Philip K. Dick betreten. Fernando Moreiras hat Do Androids Dream of Electric Sheep? für den galicischen Verlag Kalandraka als  Soñan os androides con ovellas eléctricas? übersetzt. Veröffentlicht wurde der Roman vom Imprint Faktoría K  – zumindest ist das mein Verständnis davon, was Faktoría K  ist. Dieser populärste Roman von Dick liegt damit in der 34. Sprache vor. Galicisch ist eine von drei Minderheitensprachen in Spanien, neben Katalanisch und Baskisch. Es ist eng mit dem Portugiesischen verwandt und wie in jeder guten Familie toben heftige Auseinandersetzungen über die Art der Beziehung – hier ist die Frage: Dialekt, Sprachvarietät oder eigentlich das Gl...

Brennpunkt Zukunft

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Brennpunkt Zukunft 3 , Ullstein (1984) Nur eine Kleinigkeit ist mir neulich beim Bearbeiten einer Anthologie aufgefallen. Brennpunkt Zukunft 3 , erschienen bei Ullstein (1984) enthält die Kurzgeschichte  Eine Kleinigkeit für uns Temponauten von Philip K. Dick und ist deshalb Teil der Sammlung. Diese Kurzgeschichte ist im Original als A Little Something for Us Tempunauts erstmalig in der von Edward L. Ferman und Barry N. Malzberg herausgegebenen legendären Anthologie  Final Stage  erschienen. Das amerikanische Original hatte eine bewegte Erscheinungsgeschichte: der Verlag Charterhouse hat bei der Veröffentlichung 1974 ohne Wissen der Herausgebern oder Autoren in die Texte eingegriffen, erst die Ausgabe bei Penguin im folgenden Jahr hat die Originaltexte wieder hergestellt (Dicks Text war von den Änderungen nicht betroffen). Auf Deutsch ist Final Stage bei Ullstein in zwei Bänden erschienen: Brennpunkt Zukunft 1 (1982) und eben Brennpunkt Zukunft 3 . B...

Gesundheit!

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Am 27. November ist Der galaktische Topfheiler  von Philip K. Dick offiziell (laut Katalog ) beim S. Fischer Verlag erschienen. Mein Buchhändler hatte ihn schon zwei Tage vorher. Und das Impressum vermeldet Dezember 2019 . Das macht die Buchhaltung nicht einfacher, aber ähnlich ist es bei allen Ausgaben von Fischer - immerhin steht ein Monat im Impressum. Die aktuelle Ausgabe von Der galaktische Topfheiler von Philip K. Dick bei Fischer

The End. Eine Replikantenoper

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Theater Bremen Bremen . Hier wird Geschichte geschrieben, wenn auch nur in einer kleinen Ecke des Philip K. Dick Universums. Am 26.09.2019 hatte  The End. Eine Replikantenoper Uraufführung, im Kleinen Haus . Leider konnte ich nicht dabei sein. Am vergangenen Freitag war nun die inzwischen siebte Aufführung, die auch ich besuchen konnte. Und trotz der etwas aufwändigen Anfahrt – das Nationaltheater Mannheim wäre ein bequemerer Ort gewesen – hat es sich (natürlich) gelohnt bei diesem fast einmaligen Ereignis, auf jeden Fall aber kaum zu wiederholenden Erlebnis dabei zu sein. Diese Oper ist untypisch – wir sehen fünf Darsteller auf der Bühne im Nieselregen, die vor dem sich in der Feuchtigkeit auflösenden Hintergrund aus weissem Zellstoff stehen. Es ist das Jahr 2350 (oder so), die Menschen sind untergegangen und nun kommt auch für die fünf Replikanten auf der Bühne das Ende, The End . Auf der Bühne stehen – von rechts nach links – fünf Replikanten, di...

Und noch mehr Philip K. Dick-Film-Festival

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Nach  meinem Beitrag in der vorigen Woche  verdienen noch einige weitere Filme des  European Philip K. Dick Film Festivals  einer Erwähnung – nach meiner gänzlich subjektiven Wertung. Am Donnerstag, dem ersten Tag , folgten in Block 2:  Fleisch und Maschine  elf Filme. Der argentinische Kurzfilm Tatu beeindruckt mit animierten Robotern, aber das einsame Mädchen in der Großstadt in  I Don't Want to be Alone  ist nicht nur enorm bildstark sondern auch emotionaler - und zitiert Blade Runner  ganz direkt in der ersten Szene. Und auch in diesem zweiten Block gab es einen deutschen Beitrag,  Zoe  von Leif Brönnle über dessen Entstehung man auch  direkt beim Filmemmacher nachlesen konnte. Ein Zero-Budget-Film mit einem PKD-Thema. Und ein Film, den ich gerne weitersehen wollte … Der Abend geht dann spät zu Ende, nach Arbeit und Anfahrt vielleicht ein bisschen zu spät. Nach einem kulturvollen Tag in Köln ...

The Sixth Annual European Philip K. Dick Film Festival

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The Sixth Annual European Science Fiction Philip K. Dick Film Festival in Köln Ich habe es tatsächlich geschafft auch in diesem Jahr wieder beim European Philip K. Dick Film Festival  in Köln dabei zu sein. Und wie im letzten Jahr war es einmaliges Erlebnis … ja, das passt nicht wirklich, aber so fühlt es sich an. Sagen wir also, es war wieder sehr schön. Das European Festival findet am anderen europäischen Spielort Lille in der Woche vor Köln statt, am 25. und 26. November, das Programm ist dort ein etwas anderes. In Lille war es seit 2013 die sechste Auflage dieses Festivals, in Köln seit 2016 die vierte. Dabei sind knapp die Hälfte der Filme aus Lille auch in Köln zu sehen. Das gilt so auch für das Mutter festival in den USA , das dort seit 2012 in New York und verschiedenen andere Orten spielt – jedes Festival hat also durchaus sein eigenes Programm. Dabei geht es nicht (nur) um Verfilmungen der Stoffe von Philip K. Dick, sondern der Auftrag ist breiter:

Farsi? Ernsthaft?

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Sammeln macht schlau. Oder dumm . Ich bin mir nicht mehr sicher und das ist vermutlich ein Indiz für letzteres. Der regelmässige Leser mag in diesem Blogs schon den einen oder anderen Eintrag zu Übersetzungen der Werke von Philip K. Dick gesehen haben. Der neueste Zugang ist eine Übersetzung in Farsi, gemeinhin auch Persisch genannt. Farsi ist eine indogermanische Sprache, also linguistisch näher mit dem Deutschen als dem Arabischen verwandt und alleinige Amtssprache im Iran, ist aber auch eine von mehreren Amtssprachen in Afghanistan und Tadschikistan. Eine Büchersendung aus Teheran, der Hauptstadt des Iran Der Neuzugang ist aus dem Iran. Es handelt sich um ساكن برج بلند, zu Deutsch Das Orakel vom Berge [ The Man in the High Castle ] des Verlages Intishārāt-i Rawzanah von 2018. Das Umschlagbild ist bekannt, denn es ist vom Künstler Shan Jiang für die Folio Ausgabe (2015) gestaltet. Die iranische Ausgabe ist nun das dritte Buch mit diesem Cover, siehe dazu auch den Ein...

Eine lange Reise aus Köln …

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… haben diese beiden Magazine hinter sich. Ich habe sie aus den USA erhalten, als Zugabe zu einer etwas grösseren Bestellung, aber dazu später hier im Blog mehr. Diese Magazine habe ich tatsächlich in der amerikanischen Bucht entdeckt – ausgerechnet! Der amerikanische Anbieter hat in den letzten Jahren eine ungeheure Sammlung von allem von und über Dick angeboten, auch viele internationale Ausgaben (inklusive dem Mädchen mit den dunklen Haaren von der Edition Phantasia). Bei einem Amerikaner, der also (fast) alles anbietet, findet man auch deutsche  Hefte, die man selbst nie gesehen hat. Die Hefte waren ursprünglich auch nicht teuer angeboten, allerdings hielt mich die Portomauer von einem Kauf ab. Beim Kauf eines etwas grösseren Postens (der dann die Portomauer überwinden konnte) habe ich die Hefte (auf Nachfrage) dazu erhalten, mehr als eine freundliche Geste. Der Anbieter hatte die Magazine wohl seinerzeit selbst gefischt, aber eben in Deutschla...

Anhang - Die drei Stigmata des Palmer Eldritch

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Ich hoffe , dass ich dem deutschen Philip K. Dick Universum mit diesem Blogeintrag einen winzigen Baustein hinzufügen kann. Das ist für mich bemerkenswert, weil es die eigentliche Rechtfertigung für die Sammlung ist: eine solide Basis als Quelle für weitere Erkenntnisse zu sein. Und das ist hiermit (vielleicht) erstmalig dokumentiert. Das Umschlagbild von Klaus Dill zu Die drei Stigmata des Palmer Eldritch , Haffmans (1997)

Theatralisches - Noch mehr Zeit aus den Fugen

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Noch mehr Zeit aus den Fugen – wer will das wissen? Aber es gibt noch ein paar Dinge nachzutragen … und wer will überhaupt wissen, was hier geschrieben wird? Der  vorigen Blogeintrag  zum Stück erwähnt (und zeigt) das Programm, es gibt aber ein paar Details hinzuzufügen. Lückentext: Zum Autor Die kurze Einführung  Zum Autor (Seite 10 bis 11) ist ein Lückentext: alle Werktitel sind weggelassen - man kann spekulieren, dass die Titel ursprünglich irgendwie abgesetzt sind, durch einen speziellen Zeichensatz, den der Drucker dann aber nicht installiert hatte ... oder irgendein ähnliches technisches Problem. Nun ja, nur eine Fussnote im Kapitel Pleiten, Pech und Pannen , denn der erfahrene Leser kann die fehlenden Titel leicht einsetzen. Im Programm folgt Wachen Sie auf, Mr. Gumm! , ein sehr schöner Text der Dramaturgin Johanna Vater, die gemeinsam mit der Regisseurin Laura Linnenbaum den Text des Stückes geschrieben hat, der, wie erwähnt, sehr nah am Original ...

Zeit aus den Fugen - ein Schaupiel

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Das Plakat zu Zeit aus den Fugen Ein Stück  von Philip K. Dick im Theater zu sehen, ist ein ganz neues Erlebnis. Auch wenn es andere Bearbeitungen von Dicks Stoffen für die Bühne gibt, sind sie doch selten. Und die Qualität der Aufführung von Zeit aus den Fugen ist ausserordentlich, so wie man es von einem deutschen Staatstheater auch erwarten kann. Vor ausverkauftem Haus hatte  Zeit aus den Fugen unter der Regie von Laura Linnenbaum am 13. September Uraufführung im Schauspielhaus Hannover, einer der Spielstätten des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover. Der Text des Stückes von Laura Linnenbaum und der Dramaturgin Johanna Vater hält sich sehr eng an das Original, natürlich gekürzt, aber selbst im Detail so genau am Text, dass sich manchem Zuschauer nun vorher unzugängliche Dinge im Roman erklären. Das Zusammentreffen mit den Kesselmans im einsamen Haus auf dem Hügel bleibt aber auch im Stück rätselhaft (für mich). Erst das Ende weicht deutlich vom Roman ab, es g...

Die lustigsten Pinguin-Pannen

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Die Philip K. Dick Ausgaben von Penguin gehören zu den von mir besonders gesuchten Exemplaren. Zusätzlich zu einem britischen Konvolut, dass ich, wie berichtet , kürzlich erwerben konnte, habe ich beim gleichen Anbieter noch die erste britische Ausgabe von  The Man in the High Castle   bei Penguin gekauft – hauptsächlich, um Porto zu sparen. Die Ausgaben von Penguin sind in der Regel schlecht erhalten – es handelt sich um die billigen Paperbacks, nicht die etwas besseren Trade Paperbacks, das Papier ist billig, der Einband einfach – und die Ausgaben von Dick sind alt. Um so schöner also, dass diese Ausgabe – insbesondere für üblicherweise notorisch zerfledderte Penguin Bücher – doch sehr schön erhalten ist (eigentlich perfekt, bis auf den hässlichen Knick im Einband). Und immerhin ist das Buch von 1965 … oder nicht? The Man in the High Castle von Penguin mit Max Ernsts Die versteinerte Stadt Die Rückseite mit dem Bild von Ted White und dem falschen Name...

Nicht nur Sex ...

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Etwas irreführendes Titelbild von Chris Foss für die britischen Ausgabe  von  We Can Build You   von Grafton  von 1986, auf Deutsch zuletzt  übersetzt als  Die   Lincoln-Maschine  beim Heyne Verlag (2007) Am Schluss müssen Bücher verkauft werden. Ohne Verkauf kein Geld für den Verlag und wenn der Verleger nichts verdient, kriegt auch der Autor nichts. Und welche Rolle Geld für einen Autoren spielt, kann man in vielen Briefen von Philip K. Dick nacherleben – es geht oft um Tantiemen: Tantiemen, um die sich Dick betrogen fühlt, von seinen Verlegern oder auch von der Sowjetunion , Tantiemen, die zu spät ausgezahlt werden, Tantiemen, die nicht reichen. Letztlich ist man als Autor selbstständig, ein (oft) sich selbst ausbeutender Unternehmer. Und so sehr man von der Umwelt als freier und unabhängiger Künstler wahrgenommen wird, Frauen und Kinder müssen Essen.

Bulgarisch

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Ich musste nun nach Sofia fliegen, um endlich auch eine bulgarische Ausgabe von Philip K. Dick zu kaufen. Obwohl Bulgarien als EU-Mitgliedsstaat eigentlich „nicht so weit weg ist“ – und natürlich bin ich auch nicht  deswegen  geflogen. Aber es ist wirklich schwierig von Deutschland ein entsprechendes Buch zu kaufen, weil Bulgarien eben keinen Euro hat und durch die kyrillische Schrift auch online schwer zugänglich ist – und es liegt wohl auch daran, dass es nicht so viele Ausgaben von Dick in Bulgarien gibt. Омнибус , Sofia: Bard (2017) Der erste Roman von Dick ist in Bulgarien 1993 erschienen, also erst nach dem Fall des eisernen Vorhangs:  Das Orakel vom Berge , immerhin kein schlechter Start. Später erscheinen mit Ubik , Blade Runner , Der dunkle Schirm und Die drei Stigmata des Palmer Eldritch (2006) weitere absolute Meisterwerke des Autoren. Allerdings kommen auch Die kosmischen Puppen ,  Das Globus-Spiel und Der Gott des Zorns heraus –...

Philip K. Dick-Edition

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Der Heyne Verlag hat sich in diesem Blog als wichtigster deutscher Verlag für Philip K. Dick einen zweiten Beitrag nach dem vorigen  verdient. Auch wenn die Anzahl der Beiträge von Heyne zum Thema Dick in der letzten Zeit deutlich nachgelassen hat. Einen herausragenden Platz hat die Philip K. Dick-Edition von Heyne, gelegentlich auch als  Werkedition bezeichnet. 2002 begonnen, wurde diese wohl als umfassende Gesamtausgabe geplante Serie 2008 nach (nur) 16 Bänden abgebrochen; zwei weitere Bände waren schon angekündigt, sind aber nie erschienen, dazu mehr hier in diesem Blog . Verantwortlich für die Edition war Sascha Mamczak, der seit 2002 als Nachfolger des grossen Wolfgang Jeschke bei Heyne die Science Fiction betreut. Mamczak hat sich für die Edition einige Neuübersetzungen geleistet, z. B. für Eine andere Welt,  oder bestehende Übersetzungen von Alexander Martin überarbeiten lassen. Er hat auch mehrere Vor- und Nachworte geschriebe...

Meisterhaft

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Der für Philip K. Dick wichtigsten britischen Verlag ist Gollancz , ein Imprint der Orion Publishing Group . Sammelt man englischsprachige Ausgaben von Dick in Europa, so begegnet man zwangsläufig Ausgaben der SF Masterworks Reihe von Gollancz. Der Sammler begegnet hier allerdings zahlreiche Tücken. Einige Bände der ersten SF Masterworks Reihe Dafür sollte man die Struktur dieser Reihe verstehen. Unter SF Masterworks firmieren bei Gollancz nämlich zwei unterschiedliche Reihen von Büchern: Es gibt eine alte Reihe mit 14 Romanen von Dick, die zwischen 1999 und 2009 erschienen sind. Die Lage ist hier recht klar. Von den 73 Büchern der Reihe sind 14 Romane von Philip K. Dick mit eigenen ISBNs und jeweils einem Cover und das Ersterscheinungsdatum steht im Impressum.

Als Sammler hat man's schwer!

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Ach, als Blobbel hat man's schwer  von der Büchergilde Gutenberg (2019), illustriert von Katia Fouquet

Goldener Blade Runner

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Blade Runner bei Fischer Klassik (2019) Pünktlich am 26. Juni ist der  Blade Runner beim Fischer Verlag in einer neuen Ausgabe erschienen. Und natürlich hat der Verlag dafür seine eigene Neuübersetzung gewählt. Über die Erstausgabe der Neuübersetzung, die 2017 bei Fischer erschienen ist, habe ich in diesem Blog ja schon geschrieben  – und über die diversen Übersetzungsvarianten auch schon. Am meisten freue ich mich in der Neuübersetzung über den Kipple , der es endlich ins Deutsche geschafft hat. Bemerkenswert aber ist das Umschlagbild: Ein Motiv, das zumindest farblich eher dem Film  Blade Runner  von 1982 entlehnt zu sein scheint, weniger dem zweiten Teil, Blade Runner 2049 , das vor allem aber von den abstrakten Covern der anderen Bände der Klassik Reihe abweicht. Als Sammler mit einem gewissen Ordnungssinn widerstreben einem solche Unregelmässigkeiten zwar. Aber abgesehen davon, dass Fischer hier wohl aus kommerziellen Gründen  den Bezug auf ...

Liquid Sky

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Liquid Sky  45 (September 1991) Schon vor geraumer Zeit konnte ich in der Bucht die Nummer 45 von Liquid Sky aufspüren, nicht teuer, aber in sehr mässiger Erhaltung. Die weniger als optimale Erhaltung liess sich zwar auf den unscharfen Bildern nicht erkennen, es hätte aber keinen Unterschied gemacht. Bei Objekten wie diesem darf man nicht zögern, wenn man sie in der Sammlung haben will. Ich habe dieses Heft nie vorher im Umlauf gesehen – und tatsächlich gibt es auch nur einige spärliche Erwähnungen der Ausgabe überhaupt. Dieses Exemplar gehört natürlich auch zur Sammlung. Es enthält eine ausführliche Kritik zu Haffmans Erinnerungen en gros (1991) von Jürgen Thomann. Dieses Taschenbuch war ein Anreisser für die damals schon länger angekündigten Sämtlichen Erzählungen in zehn Bänden. Thomann als bekennender und (dazu später mehr) ausgewiesener Dick-Fan zeigt seine Freude über diesen Band – aber auch seine Ungeduld auf folgende Ausgaben. Leider ist es dann zum erhofft...

Aus dem Leim

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Soll man sich ärgern oder freuen ? Die Verlage machen es einem manchmal nicht einfach: Über die Probleme mit ISBNs habe ich neulich schon berichtet . Dann gibt es noch Umschlagbilder, die von den Verlagen verbreitet werden, die es aber nicht gibt  … und schliesslich das unvollständige Impressum. Die deutschen Ausgaben in unserer Philip K. Dick Sammlung leiden weniger an dieser letzten Krankheit, die britischen dafür um so mehr. Time Out of Joint in der SF Masterworks Serie von Gollancz, rechts die Erstausgabe, links die neue Ausgabe

Hey Joe

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Die Erstausgabe von Galactic Pot-Healer , erschienen als Paperback im Juni 1969 bei Berkley Medaillon Nach dem Jubiläum von Ubik im Mai folgt nur einen Monat später Joe von der Milchstrasse . Die Erstausgabe des  Galactic Pot-Healer ist im Juni 1969 beim Verlag bzw. Imprint Berkley Medaillon erschienen. Zuletzt ist 2013 die Mariner Ausgabe als zehnte englische Ausgabe herausgekommen und kürzlich auch bei mir eingetroffen . Auf Deutsch gibt es derzeit drei Ausgaben: Die Erstausgabe kommt im März 1974 von Fischer in der Reihe Fischer Orbit heraus. Das ist tatsächlich weltweit die erste Übersetzung dieses Romans. Die Reihe Fischer Orbit   hat ihre Geschichte , in der wir die üblichen Verdächtigen treffen: Hans Joachim Alpers, Ronald M. Hahn und Brian W. Aldiss. Zu diesem Zeitpunkt ist die Übersetzung von Joachim Pente die ...

Brüder oder Schwestern

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Schon in der letzten Woche war von der Folio Society die Rede und nun bin ich bei einer kurzen Reise nach Prag über die tschechische Ausgabe der ersten Folio Ausgabe, The Man in the High Castle , von Philip K. Dick gestolpert. Offenbar hat Argo, Dicks tschechischer „Hausverlag“, schon 2016 eine kleine Ausgabe der aufwändigen Sammlerausgabe von Folio von 2015 herausgebracht. Das Orakel vom Berge von Philip K. Dick  –  links in der Folio Sammlerausgabe und rechts in der tschechischen Ausgabe Diese Ausgabe hat das Vorwort von Ursula K. Le Guin – bzw. Ursula K. Le Guinová – sowie Cover und drei Illustrationen des Originals von Shan Jiang, es fehlen vier weitere seiner Illustrationen und das Frontispiz, sowie der Schuber; der Einband ist nur ein einfacher Pappband. Auch das Format ist leicht reduziert, ausserdem erscheint das Papier billig, d. h. holzig. Die Vorsatzblätter sind aber schön bedruckt. Es handelt sich auch nicht um eine teure Sammlerausgabe, sondern ...

Danke, Roxana!

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Was soll ich sagen? Zu meiner Entschuldigung möge man sich einfach die Bilder angucken. Und obwohl sie dem Buch nur bedingt gerecht werden, ist die Qualität dieser schönen Ausgabe erkennen. Es ist also mal wieder soweit, es gibt – seit ganz kurzem – eine weitere schöne Sammlerausgabe von Philip K. Dick bei der Folio Society: Ubik .

Konvolutisch - Magnum Methuen

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Es ist mal wieder ein Konvolut ins Netz gegangen, dieses mal in der britischen Bucht. Ich konnte es nicht ganz so billig, wie ursprünglich erhofft, an Bord ziehen, habe aber immerhin gut beim Porto gespart. Konvolute oder auf Englisch Lots können für einen Sammler attraktiv sein, weil sich das Porto verringert und weil meist wenig Interesse an einer zusammengewürfelten Menge von Büchern besteht. Wer an einem Autoren – wie Philip K. Dick – interessiert ist, hat meist schon einiges im Schrank und niemand möchte etwas kaufen (und bezahlen!), was man schon hat. Ausserdem erscheinen Konvolute häufig nicht in spezifischen Suchen und sind daher weniger beachtet. Sechs auf einen Streich (von links): The Simulacra und The Man Who Japed von Methuen,  A Maze of Death von Panther und mit Chris Moore Cover von Grafton,  The Variable Man ...

Wild Cards

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Wild Cards mit Howard Waldrops Dreissig Minuten  über dem Broadway , der Untertitel ist  Jetboys letztes Abenteuer! Wirklich ganz am Rande der Sammlung erscheint Wild Cards 1: Vier Asse , herausgegeben von George R. R. Martin vor dem gewaltigen Erfolg seiner als Game of Thrones verfilmten Fantasy-Sage Das Lied von Eis und Feuer . Wild Cards ist eine  shared universe Reihe, auf Deutsch Mosaikromane genannt, an der ausser Martin mehr als vierzig weitere Autoren schreiben. Laut dem Gründungsmythos entstand die Reihe aus einem gemeinsamen Fantasy Rollenspiel. Martin und einige Mitspieler beschlossen die im Spiel erlebten Abenteuer literarisch aufgearbeitet aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Gleich die erste Geschichte erklärt die Entstehung der Superkräfte, die einige Menschen, die sogenannten Asse , fortan haben. In Howard Waldrops  Dreissig Minuten über dem Broadway  [ Thirty Minutes Over Broadway! ] tauchen zwei Nebenfiguren mit den Namen  Sil...

Kross

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The Three Stigmata of Palmer Eldritch von Voyager Neue Zugänge in der Sammlung bringen mich oft dazu, den Katalog im Umfeld des Neuzugangs aufzuräumen. Dabei findet sich auch immer mal Unerwartetes. So war es auch bei The Three Stigmata of Palmer Eldritch von Philip K. Dick. Dieser Neuzugang ist 1996 bei Voyager erschienen, dem Science Fiction Imprint des US-amerikanischen Verlags HarperCollins. Dieser hatte in den 70er und 80er Jahren die  Verlage Panther und Granada , die in Grossbritannien sehr viel von Dick veröffentlicht haben, in den 90ern im Imprint Voyager aufgehen lassen: ISFDB weisst die ersten Bücher von Voyager 1995 nach. Dieser Tage firmiert Voyager als HarperVoyager , Dick ist nicht mehr im Programm.

Lange Träume

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Der Milliarden Jahre Traum , Bastei Lübbe (1990) Sieht man sich die deutschsprachige Sekundärliteratur zu Philip K. Dick an, landet man bei den wenigen Monographien und einer nur wenig grösseren Anzahl von Artikeln in verschiedenen Magazinen und Zeitungen. Übersehen kann man dabei einige umfassendere Werke, in denen über Dick umfassender geschrieben wird, als in vielen Artikeln. Ein Beispiel dafür ist Der Milliarden Jahre Traum. Die Geschichte der Science Fiction von Brian W. Aldiss und David Wingrove. Man kann Aldiss durchaus einen Fan von Dick nennen, er sagt selbst, dass er alle seine Bücher mit Begeisterung verschlungen habe. Es kann also nicht verwundern, wenn Dick nicht nur häufig, sondern auch sehr erwähnt wird. Aldiss hat sein Buch ursprünglich schon 1973 als Billion Year Spree  –  The History of Science Fiction veröffentlicht. Das wurde zu einem Klassiker, wenn auch einige der aufgezeichneten Thesen umstritten sind. 1980 erschien das Buch als  Der Millione...

Big Box

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Wenn man ein Angebot für  über 30 Bücher  findet, also nicht einmal die genaue Zahl genannt ist, nämlich 34 (so viele sind es tatsächlich gewesen), dann geht es mal wieder um ein Konvolut, ein wahres Konvolut. Und für das Kaufen en gros habe ich mich begeistert, also musste ich es versuchen … Neu in der Sammlung: 32 Bände Philip K. Dick bei Mariner , fast in der Regenbogen-Reihenfolge, hier fehlen nur drei Bände bis zur Vollständigkeit 32 Bände Mariner (30 SF-Romane und zwei der Mainstream-Ausgaben) und zwei uninteressante  (weil bereits in der Sammlung) andere, nicht aus der Serie – das ist fast die komplette 35-bändige Gesamtausgabe von Mariner. Von der Reihe fehlen hier nur T ime Out of Joint  und The Man in the High Castle  – und Ubik: The Screenplay , das ist genau der eine Band von Mariner, der schon in meinem Regal steht.

Sekundär seltsame Welten

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Die seltsamen Welten des Philip K. Dick bei Corian (1984) Ich habe versprochen  – oder zumindest angekündigt – in diesem Blog verstärkt auch deutsche Sekundärliteratur zu Philip K. Dick zu betrachten. Das ist nicht ganz so einfach, gibt es doch im Vergleich zum angelsächsischen Sprachraum kaum eigenständige Beiträge zum Thema. Eine Beteiligung in diesem Bereich stammt (natürlich) von Uwe Anton. Schon 1984 hat der Corian-Verlag Die seltsamen Welten des Philip K. Dick herausgegeben, als Band 7 der Reihe Edition Futurum . Diese Reihe beschäftigt sich in wohl zehn Bänden mit Themen und Schriftstellern der Science Fiction und Phantastik. Auf Dick folgt in der Edition Futurum  mit Band 8 übrigens Stanislaw Lem, auch hier begegnen sich die beiden. In der Science Fiction Times 7 (Juli) von 1985 findet sich eine Rezension der seltsamen Welten von Klaus W. Pietrek, die alleine schon diesen Blogeintrag wert ist (in der Rechtschreibung von 1985):

Was kostet ein Elefant?

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In diesem Blog habe ich bisher den Elefanten , der im Zimmer direkt neben unserer Sammlung steht, weitestgehend vermieden: Die Preise und das Geld. In den Zeiten des Internets ist das Sammeln viel mehr als vorher eine Sache des Geldes, da man fast alles sofort kaufen kann. Früher musste man über alles froh sein, dass man bei der mühsamen Suche in Antiquariaten und gedruckten Katalogen finden konnte. Man hat die Werbung in Zeitschriften und Büchern auswerten müssen und Postkarten verschickt, teilweise quasi blanko bestellt und dann mal geguckt, was man bekommen hat. Heute findet man bei den gängigen Plattformen eben fast  alles. Einerseits ist das gut, weil bequem. Andererseits wird das Sammeln dadurch auch viel weniger spannend. Für den grössten Teil der Sammlung heisst es also nicht mehr, ob man etwas bekommt, sondern nur noch günstige Preise zu bekommen. Das Mädchen mit d...

A Comics Biography

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Nicht so ganz neu in meiner Sammlung ist   Philip K. Dick –A Comics Biography . Dieser Comic ist schon Anfang Januar auf Englisch erschienen, die französische Originalausgabe Phil: Une vie de Philip K. Dick  hat schon ein Jahr vorher meine Neugier geweckt. Aber meine beschränkten Französischkenntnisse haben mich gezwungen, auf die englische Übersetzung zu warten – auf eine deutsche Ausgabe muss man wohl nicht hoffen – und meine Erwartungen waren deshalb wohl ein bisschen zu hoch . Philip K. Dick  –  A Comics Biography von Laurent Queyssi und Mauro Manchesi bei nbm (2019)

Aus der Asche

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Ubik in der Ausgabe von Phoenix (2012) Erst kürzlich ist mir an einer britischen Ausgabe von Philip K. Dicks Ubik ein Detail aufgefallen, das nur einen Sammler interessieren kann. Der Leser, den das interessiert, muss befürchten, dass in ihm – mehr oder weniger tief – ein Sammler steckt. Es geht um eine Ausgabe von Phoenix von 2012, ISBN 978-1-78022-037-6. Phoenix ist ein Imprint, also eine Marke, die wie ein eigenständiger Verlag behandelt wird, tatsächlich aber (wie auch Gollancz) zur Orion Verlagsgruppe gehört. Erwähnenswert, aber noch nicht besonders auffällig an dieser Ausgabe ist, dass sie – für ein relativ neues Taschenbuch – meist nur relativ teuer angeboten wird. Gelegentlich findet sich aber auch ein günstiges Angebot, vermutlich weil der Anbieter dem Buch ...

!Time Machine

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Kürzlich  – oder eigentlich nicht mehr so kürzlich, dieser Beitrag ist ein wenig liegengeblieben – bin ich auf ein neues Science Fiction Magazin aufmerksam geworden: !Time Machine . Die erste Ausgabe sollte einen Beitrag zu Tommi Brems dick'schen Appendix Dick enthalten. Mehr war nicht zu erfahren und so ermittelte ich den Wurdack Verlag, bei dem man das Heft auch direkt bestellen kann. Der Appendix Dick ist meinem Herzen sehr nah und ich war daher sehr neugierig auf diesen Artikel und umso enttäuschter, als ich den Beitrag in meiner Ausgabe nicht finden konnte. Es gab anderes zu Dick, aber nichts zum Appendix Dick ! Tatsächlich hatte ich die falsche Ausgabe erhalten, nämlich die zweite – ein Glücksfall, wäre ich doch sonst auf diese anderen Artikel gar nicht aufmerksam geworden. Das Problem liess sich nach kurzer Rücksprache mit dem Verlag schnell klären und jetzt besitze ich beide Ausgaben: 1. und 2. (Der Verlag nennt die Ausgabe 1 auf seiner Seite Dezember 2017 , im Heft ste...

Was für ein Theater

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Es gibt zahlreiche Bearbeitungen der Literatur von Philip K. Dick in der darstellenden Kunst, hauptsächlich sind das Verfilmungen seiner Werke. Dazu kommen noch mehr Filme, die offensichtlich nachhaltig von Dick beeinflusst sind (auch wenn sie das nicht immer zugeben wollen). Im Bereich des Theaters aber gibt es nur wenige Bearbeitungen. Im Deutschen findet sich nur ein Tanztheater, das auf Uwe Antons Willkommen in der Wirklichkeit basiert, in der Dick als Figur auftritt. Im Englischen gibt es Brian Aldiss'  Kindred Blood in Kensington Gore   von 1991, über das in diesem Blog noch zu berichten sein wird, ebenfalls ein Stoff in dem Dick als Person auftritt. Flow My Tears, the Policeman Said in der Bearbeitung für das Theater von Linda Hartinian

Willkommen im Club

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Buchclub Ausgaben sind für Sammler etwas Besonderes, aber nicht unbedingt etwas besonders Gutes. Allgemein sind sie eher ungeliebt. Es gibt nur zwei deutsche Buchclub-Ausgaben von Philip K. Dick, beide natürlich vom populären  Blade Runner , erschienen 1991 und 2003 bei Bertelsmann – und natürlich sind sie, egal wie ungeliebt und langweilig, Teil der Sammlung. Blade Runner von Philip K. Dick, von R und M Medien (2003) und beim  Bertelsmann Club et al. (1991) Beiden Bücher sind als Lizenzausgaben des Heyne Verlags erschienen, d. h. auch mit der zur jeweiligen Zeit von Heyne genutzten Übersetzung. Bei der neueren Ausgabe von 2003 handelt es sich um die von Jacqueline Dougoud überarbeitete Übersetzung von 2002. Wie bei Buchclub-Ausgaben üblich handelt es sich um – wie ich finde: lieblose und langweilige – Hardcover-Ausgaben ohne jede Extras. Die fehlende Widmung der ersten Ausgabe geht aber auf das Konto von Heyne, die die Widmung auch erst 2002 wieder hinzu...

Spass mit ISBNs

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Eines der wahrhaft  spannendsten Themen in der Literatur sind bestimmt die International Standard Book Numbers , die ISBNs – zumindest für Buchhalter ... und Sammler. Als Sammler muss man diese schönen Zahlenreihen lieben, sie versprechen Ordnung und Übersichtlichkeit in der sonst doch unübersichtlichen Welt der Literatur. Dieses Versprechen halten die ISBNs dann aber nur teilweise. So wichtig und hilfreich sie für den Sammler sind (und sonst, das gebe ich hier zu, wohl eher langweilig), so gibt es doch ein paar Probleme mit Ihnen – und ein paar Geschichten und Ungereimtheiten dazu.

Ein Neuer Stern für PKD

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Ein NEUER STERN für Philip K. Dick - ein Rundbrief an die Freunde des ASFC Halle Kurz vor Weihnachten , fast noch pünktlich zum 90. Geburtstag von Philip K. Dick, erreichte mich von einem Leser dieses Blogs der Hinweis auf ein Fanzine, dessen aktuelle Ausgabe Dick zu seinem Ehrentag würdigt. Der NEUE STERN erscheint schon in der 45. Nummer , der Titel ist also nicht ursächlich passend zur Weihnachtszeit gewählt, sondern ein etwa monatlicher, informeller Rundbrief des ANDROMEDA Science Fiction Clubs Halle (ASFC), komponiert von Thomas Hofmann. Er hat auch das mehr als semi-professionelle Cover beigesteuert (und vermutlich die graphischen Innengestaltung). Formal erinnert auch bei diesem Heft nichts mehr an die hektographierten Fanzines früherer Tage. Hofmann hat auch in anderen Magazinen der Szene seine Zeichnungen beigesteuert, die in der Sammlung zu finden sind, Alien Contact , Exodus und anderen. Und auch inhaltlich finden wir einige Perlen. Dieser Mann ist leider tot is...

Wie die Zeit vergeht

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Auch 2019 gibt es neue Ausgaben von Philip K. Dick in der Klassik -Reihe bei Fischer. Vom Verlag für den 23. Januar angekündigt ist  Zeit aus den Fugen  [ Time Out of Joint ]. Wir finden es in der Übersetzung von Barbara Krohn und Gerd Burger, in der es ursprünglich bei Haffmans im Jahr 1995 erschienen ist. Gefunden habe ich es allerdings schon am 19. Januar in der Filiale einer Kette und gekauft bei meinem freundlichen Buchhändler am Ort am 21. Januar. Und schliesslich steht im Impressum Februar 2019 . Das macht den Eintrag im Katalog nicht einfacher. Zeit aus den Fugen mit dem üblichen, langweiligen Cover von Fischer (2019) – der aktuelle Band von Philip K. Dick in der Reihe Klassik

บุรุษปราสาทฟ้า

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Einen weiten Weg hat der letzte Zugang zur Sammlung hinter sich, gerade noch zu Weihnachten hat er es geschafft: Die thailändische Ausgabe von Philip K. Dicks Das Orakel vom Berge , im Original und auf Amazon The Man in the High Castle , habe ich tatsächlich in Thailand bestellt, anders ging es nicht. Die thailändische Ausgabe von  Das Orakel vom Berge  von Philip K. Dick Gefunden habe ich das Buch bei WorldCat , ich suche dort regelmässig nach neuen internationalen Ausgaben. Offenbar hat die Serie bei Amazon auch in Thailand dazu geführt, dass eine Übersetzung des Romans in der Landessprache erscheint. Das Orakel vom Berge ist der vierte Roman von Dick, der auf Thailändisch erscheint. 1982 ist  natürlich! zuerst Blade Runner erschienen, dann der Irrgarten des Todes [ A Maze of Death ] (1984) und Die Zeit: Auf Gegenkurs [ Counter-Clock World ] (1985). Später, 1996 und 1997, sind die beiden zuerst erschienenen Romane noch einmal in neuen Ausgaben erschienen. D...