Ein Blog über das Sammeln von Büchern, Zeitschriften, Fanzines und anderem Papier von und über Leben und Werk des amerikanischen Science Fiction Schriftstellers Philip K. Dick (1928-1982).
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Samstag, 27. Juni 2026
Samstag, 2. September 2023
Barbie, das Ewig-Weibliche
Alle sprechen über Barbie. Also tun wir's auch: Und natürlich gibt es
im Werk von Philip K. Dick auch einen Bezug zu
Barbie – und es gibt auch (mehr als) einen deutschen
Bezug. Also auf zur kulturellen Achterbahn.
1832 wird, kurz nach dem Tod des Autoren, das Stück
Faust. Der Tragödie zweiter Teil. veröffentlicht. Es endet
mit den vielzitierten Worten
Das Unbeschreibliche1952 erfindet Reinhard Beuthien die Comic-Figur Bild-Lilli für die deutsche Bild-Zeitung. Ab 1955 wird die Bild-Lilli Puppe – recht teuer! – an (zuerst) Erwachsene verkauft; zusätzlich wird diverses Zubehör angeboten. Sehr schnell gibt es billige chinesische Kopien.
Hier ist es gethan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.
1956 entdeckt Ruth Handler die Puppe in der Schweiz für den
Spielzeughersteller Mattel, der sie 1959 auf den US-Markt bringt. Der
Comic in der Bild endet 1961, die Bild-Lilli Puppe 1964,
als Mattel die Vermarktungsrechte kauft. Benannt ist Barbie, die
eigentlich Barbara Millicent Roberts heisst, nach der
Tochter von Handler; Barbies Freund,
Kenneth „Ken“ Sean Carson ist nach ihrem Sohn benannt - ein
ungesunder Start für die beiden, die Folgen sind bekannt.
Samstag, 12. November 2022
Keine Meisterleistung von Gollancz
Gollancz ist seit langem die britische Heimat für das Werk von Philip
K. Dick. Schon vor sechzig Jahren, 1962, ist eine erste Kurzgeschichte von
Dick bei Gollancz erschienen, Second Variety. Sie ist in der von
Kingsley Amis und Robert Conquest herausgegebenen Anthologie
Spectrum II zu finden. Die Verfilmung unter dem Titel Screamers - Tödliche Schreie wird meines Erachtens meist unterschätzt. Ansehen!
Der erste Roman von Dick bei Gollancz war 1971 der Galactic Pot-Healer. Danach erschienen Dicks Werke ziemlich komplett in diversen Ausgaben und Reihen, die umfangreichste sind die Masterworks.
Der erste Roman von Dick bei Gollancz war 1971 der Galactic Pot-Healer. Danach erschienen Dicks Werke ziemlich komplett in diversen Ausgaben und Reihen, die umfangreichste sind die Masterworks.
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| Flow My Tears, the Policeman Said in zwei nur fast identischen Ausgaben bei Gollancz |
Über die Masterworks kann man im Blogeintrag zu den Masterworks nachlesen. Ein aktueller Neuzugang in der Sammlung hat nun zu einer neuen
Erkenntnis geführt. In einem feinen Bonner Fachgeschäft für Comics
et al. konnte ich eine verlagsfrische Ausgabe von
Flow My Tears, the Policeman Said für sehr wenig Geld erwerben;
das Buch war schon in der Sammlung, aber hier hatte es eine andere ISBN, in
dieser Reihe gibt es das ja des öfteren. Und wenn man schon mal die
Gelegenheit hat, quasi live zu kaufen … .
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| Im Vergleich: 4. Auflage links, 2. Auflage rechts – mit Nummer |
Eine nähere Untersuchung hat dann aber eine weiteren Unterschied aufgezeigt:
die Ausgaben der ursprünglichen Reihe waren von 1 bis 73 nummeriert. Bei der
Neuerwerbung, einer vierten Auflage (laut Numberline), fehlte aber die Angabe der Nummer. Der Roman ist
die Nummer 46 der Reihe und so kann man es auch auf der vorhandenen und hier gezeigten zweite
Auflage (Second impression February 2003) auf Rücken und Rückseite sehen.
Wirklich
überraschen sollte diese Änderung nicht, man ist es von Gollancz bzw. Orion
gewöhnt, dass es immer wieder kleinere Arbeiten an der Gestaltung der
Umschläge gibt, so auch
hier beschrieben für Do Androids Dream of Electric Sheep aus der neuen Masterworks Reihe. Dabei kann wohl auch eine Nummer verloren gehen, zumal es gerade mit den Nummern wohl einige Probleme in der Reihe gab: So schreibt die englische Wikipedia über die Masterworks: Some printings do not include a number stamp, or the incorrect number stamp appears on the cover. So ist es ja auch der Nummer 73 ergangen.
- Gänzlich unklar ist, ob es weitere Varianten ohne Nummer bei anderen Büchern der Reihe, insbesondere bei den Romanen von Dick gibt. Das ist allerdings recht mühsam herauszufinden, Angebote haben meist nur ein Bild der Vorderseite. Ich werde jetzt Ausschau nach Bildern der Rückseiten halten. (Als erstes Ergebnis der Suche hat sich eine weitere Variante gezeigt, die zwar die Nummer, aber nicht die roten Striche über und unter dem Schriftzug Masterworks auf dem Rücken zu haben scheint. Also eine noch geringere Abweichung ... nun ja.)
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Die Rückseiten: 2. Auflage mit Nummer links 4. Auflage ohne Nummer rechts |
Ausgaben der Reihe finden sich immer wieder auch in Deutschland, sowohl
gebraucht als auch neu – das spart Porto. Die feinen Details sind aber oft
in den Angeboten nicht beschrieben, so dass die Suche nicht einfach ist … falls man sich überhaupt dafür interessiert.
Samstag, 14. Mai 2022
Samstag, 10. Oktober 2020
Dialoge der Vergangenheit
Ich konnte kürzlich wieder ein paar Szene-Zeitschriften und Fanzines erwerben, die zeitgenössische Kritiken von Dicks Werk enthalten. Ich finde es sehr interessant zu sehen, wie sich das Bild von Philip K. Dick entwickelt hat, speziell in Deutschland. Und am Anfang wurde Dick überwiegend in der Science Fiction Szene wahrgenommen.
| Andromeda 91 von 1979 |
Andromeda Science Fiction Magazin Nr. 91 vom August 1979, enthält eine Kritik von Alfred Vejchar zur deutschen Erstausgabe von Eine andere Welt bei Heyne (1977). Vejchar kritisiert heftig den Roman, aber auch den wehleidigen Neurotiker Dick. Das Wort Neurose fällt in diesem Artikel überhaupt sehr oft in seinen verschiedenen Formen: neurotisch, Neurotiker, Neurose. Vejchar hat da offenbar ein sehr gefestigtes Bild. Und was er da sieht, gefällt ihm gar nicht. Er wünscht sich von Dick statt dessen wieder Romane wie Und die Erde steht still und Hauptgewinn: Die Erde zurück, als er Dick noch mögen konnte. Seine Kritiken zu diesen beiden frühen Romanen finden sich in früheren Ausgaben von Andromeda (80 bzw. 82).
Ich war recht unglücklich mit dieser Kritik. Natürlich ist es leicht auf die Vergangenheit zurückzublicken, mit dem heutigen Wissen, dass Eine andere Welt zu den besseren Romanen von Dick gehört (und Hauptgewinn: Die Erde eher nicht). Und natürlich sollte jeder seine eigene Meinung haben, auch und vielleicht sogar insbesondere ein Kritiker. Allerdings erwartet man von einer guten Kritik eine umfassende Behandlung des Themas, die einem bei der Entscheidung helfen kann, ein Buch selbst lesen zu wollen und keine Autorenbeschimpfung. Diese Frage nun, lesen oder nicht lesen, hat die Zeit wohl eindeutig positiv beantwortet:
Samstag, 23. Februar 2019
Was für ein Theater
Es gibt zahlreiche Bearbeitungen der Literatur von Philip K. Dick in der darstellenden Kunst, hauptsächlich sind das Verfilmungen seiner Werke. Dazu kommen noch mehr Filme, die offensichtlich nachhaltig von Dick beeinflusst sind (auch wenn sie das nicht immer zugeben wollen). Im Bereich des Theaters aber gibt es nur wenige Bearbeitungen. Im Deutschen findet sich nur ein Tanztheater, das auf Uwe Antons Willkommen in der Wirklichkeit basiert, in der Dick als Figur auftritt. Im Englischen gibt es Brian Aldiss' Kindred Blood in Kensington Gore von 1991, über das in diesem Blog noch zu berichten sein wird, ebenfalls ein Stoff in dem Dick als Person auftritt.
| Flow My Tears, the Policeman Said in der Bearbeitung für das Theater von Linda Hartinian |
Samstag, 9. Juni 2018
Filip K. Dik
Eine andere Welt, im Original Flow my Tears, the
Policeman Said von Philip K. Dick in serbischer
Übersetzung: Tecite Suze Moje, Rece Policajac in
der Ausgabe von Bata & Znak sagite (1991)
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Die erste Ausgabe eines Romans war schon 1977 Čovek u visokom dvorcu, das ist die serbische Ausgabe von Das Orakel vom Berge. Dieser Roman findet sich in vielen Ländern des damaligen Ostblocks oft unter den frühesten Ausgaben Dicks in den jeweiligen Sprachen. Es folgen noch in jugoslawischer Zeit Do Androids Dream of Electric Sheep? (1984), Ubik (1986) und Eine andere Welt (1988 und 1991) – also einige der besten Romane von Dick.
Beim Recherchieren nach serbischen Ausgaben stellt sich zunächst das Problem, die Sprache der Veröffentlichung zu erkennen. Das ist zwar erst mal ein Problem des Autoren dieses Textes (der gar keine slawische Sprache beherrscht, schon gar nicht Serbisch und/oder Kroatisch), es scheint aber überhaupt ein Problem zu sein – bis 1992 war Serbokroatisch eine Amtssprache von Jugoslawien. Danach wurden das Serbische und das Kroatische (über das hier im Blog noch getrennt berichtet werden wird) mehr aus politischen Gründen, denn aus linguistischen getrennt.
Samstag, 8. Oktober 2016
Türkçe
Auch in der Türkei erscheint von
Philip K. Dick als erster Roman
Solar Lottery, dort unter dem TitelUzayda suikast im Jahr 1971 und
mit dem Originalillustration der Erstausgabe
auf dem Umschlag. In Deutschland ist
Solar Lottery bereits 1958
erschienen, als Heftroman bei Semrau unter dem Titel
Griff nach der Sonne.
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"Aksin Gözyaslarim" Dedi Polis beim Verlag Altikirkbes Yayin (2012), die türkische Übersetzung des Romans Flow My Tears, the Policeman Said |
Als der Roman in der Türkei im Jahre 1999 unter dem geänderten Titel
Suikastci noch einmal erscheint, steht auf dem Titel als Autor „Arthur
C. Clarke“. Damit teilt er
das Schicksal von Andre Nortons Am Kreuzweg der Zeit, der 1958
auch als Heftroman bei Semrau (und später noch einmal 1964 bei
Moewig) erscheint
– aber eben unter dem Autorennamen „Philip K. Dick“. Das ist jetzt eine
Kuriosität in der Dick-Sammlung, Suikastci dann wohl eine in
der entsprechenden Clarke-Sammlung.
Nach einer weiteren Ausgabe im Jahr 1971 sind erst Ende der 80er Jahre weitere
Übersetzungen in der Türkei erschienen. Insgesamt sind jetzt auf Türkisch über
40 Ausgaben von Dick erschienen, natürlich die Hauptwerke und – auch das
überrascht nicht – mehrere Ausgaben von
Do Androids Dream of Electric Sheep?, aber auch Auszüge aus der Exegesis und andere Essays.In Deutschland findet man türkische Romane von Dick aus der aktuellen Reihe des Verlags Altikirkbes Yayin problemlos online, die meisten Online-Buchhändler führen Ausgaben. Und selbst Uzayda suikast von 1971 ist (derzeit) günstig antiquarisch zu finden – und als erste türkische Ausgabe sicher eine Bereicherung (je)der Sammlung. Insgesamt präsentieren sich die türkischen Ausgaben als attraktives Sammelgebiet, das über das Internet auch hinreichend zugänglich ist. Im Katalog sind derzeit [Update 2025] 79 Titel, nicht alle SF-Romane liegen vor.
Samstag, 23. April 2016
Noch eine ...
Eigentlich wollte ich ja in diesem Jahr die Lücken in der deutschen Sekundärliteratur schliessen, aber das ist entweder zu einfach oder unmöglich. Am meisten Spass macht eben schwierig und in dieser Kategorie ist meine aktuelle Neuerwerbung. Ich habe einige Zeit ein Angebot für zwei hebräische Bände in den USA beobachtet und wollte - trotz Portomauer - endlich zuschlagen, als ich zufällig ein Angebot von einem Anbieter in Israel gefunden habe. Der Preisvorteil war dann sehr überzeugend, insbesondere das weniger als halb so hohe Porto. Es handelt sich zwar nur um ein Buch, die sehr schön erhaltene und schnell verschickte hebräische Ausgabe כשל זמן [Martian Time-Slip], herausgegeben vom Verlag Odyssey im Jahr 2001. Und eigentlich reicht für meine Übersetzungssammlung ja auch ein Band pro Sprache.
| Martian Time-Slip, deutscher Titel Mozart für Marsianer oder später Marsianischer Zeitsturz in Hebräisch von Odyssey (2001) |
Samstag, 16. Januar 2016
Neues Altes - Science Fiction Times
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Science Fiction Times 134 von 1974 mit einem Cover von Helmut Wenske |
Zuerst ist dies in Ausgabe 134 von 1974 Die Nixon-Bande, ein Artikel
im englischen Original, der ursprünglich im Bruce Gillespies SF Commentary 39
(1973) in Australien erschienen ist und später noch einmal in der
PKDS Newletter 17
(1988) unter dem Titel
The Nixon Crowd. Auch in Deutschland hat Uwe Anton ihn 1976 noch einmal in die
Philip K. Dick: Materialien aufgenommen.
Dann findet sich in der Science Fiction Times 137 (1975) ein Leserbrief von
Philip K. Dick selbst, ebenfalls im englischen Original, in dem er sich über das
Erscheinen von Die Nixon-Bande in der SFT freut und ihn in
Beziehung zu seinem (damals) aktuellen Roman
Flow my Tears, the Policeman Said
bringt, der 1977 dann als Eine andere Welt auch bei Heyne in Deutschland
erscheint.
Samstag, 17. Oktober 2015
Exodus
| Exodus 31 vom Juni 2014 mit der Kurzgeschichte Die Akte PKD von Wolf Welling |
Exodus erscheint mit einer längeren Unterbrechung bereits seit 1975 und in der unauffindbaren Ausgabe 7 von 1976 gibt es eine Rezension Uwe Antons von Eine andere Welt. Der erste Herausgeber, René Moreau, ist immer noch (oder wieder) dabei.
Die Ausgabe 31 ist noch beim Verlag erhältlich. Sie enthält die Kurzgeschichte Die Akte PKD von Wolf Welling und ist daher in meiner Sammlung gelandet. Bei dieser Kurzgeschichte handelt es sich um die Kategorie Recursive, also eine fiktive Erzählung in der Philip K. Dick selbst eine Figur ist. Tatsächlich tritt Dick in dieser Geschichte nicht direkt als Person auf, es dreht sich aber um ihn: Die handelnden Charaktere nehmen Dick als reale Person war. In der Geschichte wird stark Bezug genommen auf die Kurzgeschichte Adjustment Team, die 1954 in der September/Oktober Ausgabe des kurzlebigen Magazins Orbit erstmalig erschienen ist. Die Geschichte ist auf deutsch unter dem klobigen Titel Umstellungsteam erschienen, jedoch nur zweimal, in den Gesamtausgaben: 1996 bei Haffmans in Menschlich ist.. und 2008 bei Zweitausendeins in Variante zwei. Das liegt wohl daran, dass diese Geschichte auch im Englischen nur selten herausgekommen ist.
Samstag, 18. April 2015
Das Fundament
Der Wilhelm Goldmann Verlag, später nannte er sich dann nur noch Goldmann Verlag, hat – natürlich nach Heyne, dazu ein anderes mal [Update: Und Fischer, die 2021 auf 23 Ausgaben gekommen sind] – mit zwölf Romanen die meisten Ausgaben von Philip K. Dick herausgegeben: Es sind 17 Ausgaben in fünf Serien erschienen. Zunächst sind das von 1970–1971 vier Bände in der Serie Goldmanns WELTRAUM Taschenbücher, noch ohne ISBN-Nummern, die erst kurz danach eingeführt wurden:
1975 sind dann die vier Bände aus der WELTRAUM Taschenbücher Serie in neuer Auflage erschienen, mit neuem Umschlagbild, aber alter Verlagsnummer und altem Erscheinungsdatum im Impressum. Auch das Design lehnt sich noch an die ersten Ausgaben an. Sie enthalten keinen Hinweis darauf, dass es sich um eine Neuauflage handelt. Allerdings haben sie eine ISBN-Nummer, so dass die Ausgaben sich klar als Neuauflagen identifizieren lassen. In keinem der früher Bücher von Goldmann gibt es sonst Angaben zur Auflage.
- Die seltsame Welt des Mr. Jones, ungekürzt
- Hauptgewinn, die Erde, übersetzt von Hans-Ulrich Nichau
- Und die Erde steht still, übersetzt von Hans-Ulrich Nichau
- Zehn Jahre nach dem Blitz, ungekürzt
Alle 162 Titelgrafiken der Reihe und damit auch dieser vier Ausgaben sind von Eyke Volkmer gestaltet.
Bald danach, 1972–1973, erscheinen zwei weitere Romane in der jetzt in Goldmann Science Fiction umbenannten Reihe:- Die rebellischen Roboter
- Vulkan 3, ungekürzt
| Zwei Ausgaben von Zehn Jahre nach dem Blitz von Philip K. Dick bei Goldmann |
Samstag, 28. März 2015
Valis est arrivé!
Der Sammelband Valis-Trilogie von Philip K. Dick,
herausgekommen bei Fischer (2015)
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Es war schön, einfach mal in einer Buchhandlung einen neuen Dick kaufen zu können … und heute war es wieder soweit. Und um das Vergnügen ein bisschen zu strecken, habe ich heute nur einmal bei der Valis-Trilogie zugegriffen und mir die beiden anderen, Warte auf das letzte Jahr und Eine andere Welt, für die nächsten Samstagseinkäufe aufgespart. (Und das Buch heisst wirklich Valis-Trilogie, mit Bindestrich, so steht es auf der Titelseite, nur auf dem Umschlag steht es anders.)
Die Ausgabe unterscheidet sich inhaltlich nicht von der blauen Heyne-Ausgabe von 2002, sie ist aber kleiner gesetzt und das kurze Nachwort von Sascha Mamczak fehlt. Das dünne Papier gibt ihr dafür eine edlere Haptik, wie es sich für einen Klassiker gehört; schliesslich ist sie bei FISCHER KLASSIK herausgekommen, in einer Reihe mit u. a. Aldous Huxley und Theodor Fontane (und auch Charles Bukowski, dem Helden der altgewordenen Jugend).
Die Übersetzung ist nicht mehr ganz die der ersten deutschen Ausgabe von Thomas Ziegler (alias Rainer Zubeil) von Moewig (1984), sondern wurde bereits bei Heyne neu durchgesehen und ergänzt von Alexander Martin. Die drei einzelnen Bände der Moewig-Ausgabe, das sind zusätzlich zu Valis noch Die Göttliche Invasion und Die Wiedergeburt des Timothy Archer, sind 1986 noch mal bei Moewig als – recht liebloser – Sammelband in der Science Fiction Highlights Reihe als Band 1 erschienen. Allerdings muss man Moewig und dem Herausgeber Hans Joachim Alpers wohl sehr dankbar sein, dass diese drei eher schwierigen Werke von Dick schon so früh in Deutschland erscheinen konnten.
Die Ausgabe unterscheidet sich inhaltlich nicht von der blauen Heyne-Ausgabe von 2002, sie ist aber kleiner gesetzt und das kurze Nachwort von Sascha Mamczak fehlt. Das dünne Papier gibt ihr dafür eine edlere Haptik, wie es sich für einen Klassiker gehört; schliesslich ist sie bei FISCHER KLASSIK herausgekommen, in einer Reihe mit u. a. Aldous Huxley und Theodor Fontane (und auch Charles Bukowski, dem Helden der altgewordenen Jugend).
Die Übersetzung ist nicht mehr ganz die der ersten deutschen Ausgabe von Thomas Ziegler (alias Rainer Zubeil) von Moewig (1984), sondern wurde bereits bei Heyne neu durchgesehen und ergänzt von Alexander Martin. Die drei einzelnen Bände der Moewig-Ausgabe, das sind zusätzlich zu Valis noch Die Göttliche Invasion und Die Wiedergeburt des Timothy Archer, sind 1986 noch mal bei Moewig als – recht liebloser – Sammelband in der Science Fiction Highlights Reihe als Band 1 erschienen. Allerdings muss man Moewig und dem Herausgeber Hans Joachim Alpers wohl sehr dankbar sein, dass diese drei eher schwierigen Werke von Dick schon so früh in Deutschland erscheinen konnten.
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