Vor längerer Zeit hatte ich hier schon
einmal sehr kurz über japanische Ausgaben von Philip K. Dick geschrieben, aber
Japan verdient einen eigenen, ausführlichen Eintrag in diesem Blog.
Die erste Publikation von Dick in Japan überhaupt war schon 1957 die Kurzgeschichte Impostor als Teil der (gekürzten) Übersetzung der Anthologie Science Fiction Terror Tales, im Original herausgegeben von Groff Conklin bei Gnome Press (1955).
Die erste Publikation von Dick in Japan überhaupt war schon 1957 die Kurzgeschichte Impostor als Teil der (gekürzten) Übersetzung der Anthologie Science Fiction Terror Tales, im Original herausgegeben von Groff Conklin bei Gnome Press (1955).
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| 宇宙の眼 - Eye in the Sky, 1959 |
Als erste Ausgabe eines Romans folgt 1959 in Japan eine Übersetzung
von Und die Erde steht still [Eye in the Sky], also zeitlich noch vor der ersten ordentlichen Buchausgabe in Deutschland
(aber nach der ersten Publikation eines Romans als Heft). Derzeit stehen im
Katalog für Japan über 90 Ausgaben von Romanen, zuletzt übersetzt ist 2013
Die Invasoren von Ganymed [The Ganymede Takeover], ein Werk das Dick gemeinsam mit Ray Nelson geschrieben hat.
Als Kuriosum erscheint die erste Übersetzung von
Time Out of Joint: sie ist in Japan in acht Teilen im Magazin NW-SF herausgekommen: von
Mai 1973 bis August 1978: Der japanische Leser musste also nach der ersten
Ausgabe geduldig mehr als fünf Jahre ausharren, um zu erfahren, warum
der armen Raggle Gumm so lange und aufwändig getäuscht wurde. Dicks Romane
sind öfter mehrteilig erschienen, aber der Zeitraum von fünf Jahren ist ein
Rekord.
Auch einige der Mainstream-Romane sind übersetzt und es gibt fast 40
Anthologien, insgesamt sind mehr als 140 Einträge in meinem Katalog. Meine
Probleme beim Recherchieren in einer fremden, (für mich) unlesbaren Sprache
lassen aber vermuten, dass es durchaus noch (von diesem Blog) unentdeckte
Ausgaben geben kann.
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Japanische Ausgabe von Philip K. Dicks
Do Androids Dream of Electric Sheep?
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Zu erwähnen sind die teilweise wunderschönen, aber immer sehr stilvollen
Umschlaggestaltungen, die einen grossen Reiz der japanischen Ausgaben
ausmachen. Es gibt gelegentlich Varianten der Umschlagbilder, die die
Orientierung zwischen den Ausgaben etwas schwieriger machen.
In meiner Sammlung befindet sich nur eine japanische Ausgabe, die ich mir vor längerer Zeit recht unwillig beim hässlichen Hund gekauft habe – der Preis war zu niedrig, um das vorübergehen zu lassen und die Qualität dann doch überraschend gut. Es ist eine frühe der zehn japanischen Ausgaben von Do Androids Dream of Electric Sheep? auf Japanisch: アンドロイドは電気羊の夢を見るか? (Andoroido wa denkihitsuji no yume o miruka?) beim Hayakawa Verlag (1977). Die Ausgabe, obwohl eine kleinformatige Taschenbuchausgabe, hat einen Schutzumschlag mit buntem Motiv, passenderweise einem Schaf, und wird, aus deutscher Sicht, „von hinten nach vorne gelesen“. Auf dem Umschlag kann man wohl auch Wilbur Mercer auf seinem steinigen Weg sehen, das gibt es sonst nicht.
Japanische Bücher kann man wohl in den USA und teilweise in Grossbritannien einfach bekommen, man muss sie aber meist – auch durch das Porto – teuer bezahlen. Gelegentlich verirrt sich auch mal etwas auf eine deutsche Plattform, in letzter Zeit auch zu Amazon.
Es gibt einige schöne japanische Fanseiten, z. B. die site KIPPLE mit ihrer überaus umfangreichen (japanischen) Bibliographie und die nicht Dick-spezifische, aber ausführliche Ameqlist, die japanische Übersetzungsliste. Über die Publikationsgeschichte gibt es auch hier einen schönen Artikel auf Japanisch, aber Google Translate (oder wer auch immer) hilft gerne.
Eine gute Informationsquelle für internationale Ausgaben ist der hier schon früher erwähnte WorldCat, in dem viele Bibliotheken ihre Kataloge zur Verfügung stellen. Für internationale Ausgaben ist diese Quelle unschlagbar.
In diesem Blog gibt es eine Liste aller Sprachen, in die es Übersetzungen gibt.
[Anmerkung: Ein Teil dieses Textes war ursprünglich als Abschnitt des Blogeintrages Mitbringsel veröffentlicht und ist jetzt nach hier verschoben, ergänzt und überarbeitet.]
In meiner Sammlung befindet sich nur eine japanische Ausgabe, die ich mir vor längerer Zeit recht unwillig beim hässlichen Hund gekauft habe – der Preis war zu niedrig, um das vorübergehen zu lassen und die Qualität dann doch überraschend gut. Es ist eine frühe der zehn japanischen Ausgaben von Do Androids Dream of Electric Sheep? auf Japanisch: アンドロイドは電気羊の夢を見るか? (Andoroido wa denkihitsuji no yume o miruka?) beim Hayakawa Verlag (1977). Die Ausgabe, obwohl eine kleinformatige Taschenbuchausgabe, hat einen Schutzumschlag mit buntem Motiv, passenderweise einem Schaf, und wird, aus deutscher Sicht, „von hinten nach vorne gelesen“. Auf dem Umschlag kann man wohl auch Wilbur Mercer auf seinem steinigen Weg sehen, das gibt es sonst nicht.
Japanische Bücher kann man wohl in den USA und teilweise in Grossbritannien einfach bekommen, man muss sie aber meist – auch durch das Porto – teuer bezahlen. Gelegentlich verirrt sich auch mal etwas auf eine deutsche Plattform, in letzter Zeit auch zu Amazon.
Es gibt einige schöne japanische Fanseiten, z. B. die site KIPPLE mit ihrer überaus umfangreichen (japanischen) Bibliographie und die nicht Dick-spezifische, aber ausführliche Ameqlist, die japanische Übersetzungsliste. Über die Publikationsgeschichte gibt es auch hier einen schönen Artikel auf Japanisch, aber Google Translate (oder wer auch immer) hilft gerne.
Eine gute Informationsquelle für internationale Ausgaben ist der hier schon früher erwähnte WorldCat, in dem viele Bibliotheken ihre Kataloge zur Verfügung stellen. Für internationale Ausgaben ist diese Quelle unschlagbar.
In diesem Blog gibt es eine Liste aller Sprachen, in die es Übersetzungen gibt.
[Anmerkung: Ein Teil dieses Textes war ursprünglich als Abschnitt des Blogeintrages Mitbringsel veröffentlicht und ist jetzt nach hier verschoben, ergänzt und überarbeitet.]
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