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Es werden Posts vom April, 2017 angezeigt.

Transformationen

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Philip K. Dick hat bei seiner Arbeit als Autor in grossem Masse eigene Ideen immer wieder aufgegriffen und in verschiedener Form neu verwendet. Das ist natürlich auf der Ebene der grundsätzlichen Themen, der Frage nach Realität, dem dunkelhaarigen Mädchen und einigen weiteren Themen passiert, aber auch konkreter bei Kurzgeschichten, die er häufiger aufgegriffen und zu Romanen erweitert hat. So ist die Kurzgeschichte Zur Zeit der Perky Pat eine Grundlage für den Roman  Die drei Stigmata des Palmer Eldritch . A. Lincoln, Simulacrum , Teil 1 von 2 in Amazing , November 1969 (links) und Cantata 140 in The Magazine of Fantasy and Science Fiction , Juli 1964 (rechts), beide sind später als Roman in Buchform veröffentlicht; die Hefte sind zwar gestempelt, aber sonst in sehr gutem Zustand; erhaltene erstklassig Pulps sind (besonders in Deutschland) selten und teuer

Sieben auf einen Streich

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Die erste professionelle Veröffentlichung von Philip K. Dick war Beyond Lies the Wub  ( Und jenseits  –  das Wobb ) in der Juli-Ausgabe von Planet Stories im Jahre 1952. Allein in den nächsten fünf Jahren folgten mehr als 70 weitere Kurzgeschichten in Planet Stories und ähnlichen Groschenheften wie Galaxy , Imagination , The Magazine of Fantasy and Science Fiction und The Worlds of Tomorrow . Insgesamt sind dann, mit abnehmender Frequenz, über 100 Kurzgeschichten in Heften dieser Art erschienen. Dick schrieb dann zunehmend Romane, sicher auch aus finanziellen Gründen. (Es gibt einige frühere Veröffentlichungen im Young Authors' Club der Lokalzeitung von Berkeley  über die in diesem Blog auch schon berichtet wurde .) Sieben Hefte aus einer Sammelbestellung: Amazing , Galaxy , Imagination und Worlds of Tomorrow , in denen Dick zahlre...

Spielen

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Sammeln. Bücher. Bücher von Philip K. Dick. Vielleicht noch Hefte, Zeitschriften, Magazine. Gedruckt, in Farbe oder schwarz-weiss oder hektographiert. Sammeln ist eine Obsession. Aber, soweit es Bücher betrifft, doch wohl eine anerkannte … wir sammeln ja keine Ü-Ei Figuren oder Kaugummibildchen. Bücher implizieren immerhin ein intellektuelles Niveau … Stephen Fry lässt in seinem Roman Der Lügner (Erstauflage bei Haffmans, 1994) seinen Protagonisten dieses über Bücher sagen: Wenn die Leute sie anhäufen und hohe Preise für dieses oder jenes zahlen wollen, schön und gut. Aber sie sollen sich nicht vormachen, das wäre eine höhere oder intelligentere Beschäftigung als das Sammeln von Schnupftabakdosen oder Kaugummibildchen. Ubik  vom französischen Computerspiele Hersteller Cryo Entertainment Interactive von 1998 Ob wir Fry ...

Qualität - Quantität

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Was sammelt man als Sammler ? In jedem Fall doch Qualität. Das in vieler Hinsicht sinnlose Zusammenraffen von Quantität entlarvt das Sammeln doch als Handlung des niederen Instinkts, nein, das eigene Sammeln sei kultiviert und gebildet und daher filigran: Nur schöne, qualitativ hochwertige Stücke enthalte die Sammlung. In diesem Fall habe ich das nicht geschafft und konnte angesichts des ausserordentlich günstigen Angebots nicht widerstehen: Drei Bücher, die wie angekündigt qualitativ kaum den Standards der Sammlung genügen, für den Preis einer grossen Tasse Kaffee (durch den gemeinsamen lokalen Versand aus Deutschland). Und die drei Bücher passen genau auf die aktuelle Schwerpunkte meiner Bemühungen: Counter-Clock World von Berkley, die zweite Ausgabe von 1974, aber tatsächlich die erste englische Ausgabe dieses Buchs in meiner Sammlung und damit lange überfällig; leider mit einem hässlichen Namenseintrag auf dem Vorblatt. Die englische Erstausgabe von Our Friends from Frolix-8 ...

Singles

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Nachdem Fischer in diesem Jahr die neunte und zehnte Ausgabe von Das Orakel vom Berge herausgebracht hat – und dieser Blog das auch ausführlich gewürdigt hat: auch  zweimal  – soll nun ein Blick in die entgegengesetzte Richtung folgen. Von Dicks 36 Science Fiction-Romanen sind zehn in nur einer deutschen Ausgabe erschienen: Der Gott des Zorns , Bastei Lübbe (1977) Das Globus-Spiel , Goldmann (1978) Das Labyrinth der Ratten , Goldmann (1979) Der heimliche Rebell , Moewig (1981) Das Jahr der Krisen , Moewig (1982) Schachfigur im Zeitspiel , Moewig (1983) Der unteleportierte Mann , Moewig (1984) Kosmische Puppen und andere Lebensformen , Heyne (1986) Radio freies Albemuth , Moewig (1987) Nick und der Glimmung , Edition Phantasia (2000) Ausserdem ist Die Invasoren von Ganymed nur einmal in einer Ausgabe erschienen, aber auch im Sammelband Die Welten des Philip K. Dick enthalten. Weiterhin sind die drei Bände der VALIS -Trilogie ebenfalls nur einmal einzeln bei...