Ein Blog über das Sammeln von Büchern, Zeitschriften, Fanzines und anderem Papier von und über Leben und Werk des amerikanischen Science Fiction Schriftstellers Philip K. Dick (1928-1982).
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Samstag, 28. Februar 2026
Samstag, 31. Januar 2026
Inflationäres
Triggerwarnung: Es wird wieder sehr speziell.
Recht neulich hat dieser Blog die traurige, weil arg gekürzte, Übersetzung
von
Die Invasoren von Ganymed betrachtet. Dieser halbe Single ist nur in einer selbstständigen Ausgabe erschienen, 1976 bei Bastei Lübbe.
Laut Deutscher Nationalbibliothek
hat dieses Buch ursprünglich 2,80 DM gekostet.
Samstag, 24. Januar 2026
Noch mal kurz zu den Invasoren von Ganymed
Eigentlich mehr der Vollständigkeit halber – und damit es mal aufgeschrieben ist – gucken wir kurz bzw. gekürzt auf Die Invasoren von Ganymed. Dieser Blog hat schon einige Kürzungen bei den frühen Ausgaben von Philip K. Dick in Deutschland entlarvt, zuletzt Der Gott des Zorns, geschrieben gemeinsam Roger Zelazny. The Ganymede Takeover ist der zweite (und letzte) Roman, den Dick mit einem anderen Autoren geschrieben hat, diesen mit seinem Freund Ray Nelson.
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| The Ganymede Takeover, Erstausgabe von Ace und die deutsche Übersetzung bei Bastei Lübbe |
Samstag, 1. November 2025
Kein Grund zum Zorn
Ein besonders tragischer Fall von
Kürzungen betrifft Dicks Roman Der Gott des Zorns. Es gibt keine
ungekürzte deutsche Ausgabe, denn dieser Roman ist ein Single, ist auf Deutsch nur einmal erschienen, es gibt keine Überarbeitung oder
Neuübersetzung wie bei vielen anderen von Dicks frühen Romanen. Wir müssen hier
mit der Übersetzung von Rosemarie Hundermarck für die Ausgabe von Bastei
Lübbe von 1979 leben.
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| Carlton Luftteufel, der Gott des Zorns, lässt die Welt explodieren (könnte man denken) |
Samstag, 5. März 2022
Norwegisch
Norwegisch war die vorletzte Lücke in der Sammlung der Übersetzungen. Norwegisch war so lange eine Lücke, weil immer die Hoffnung bestand, irgendwo (lokal) eine günstige Ausgabe zu fangen, denn der Kauf in Norwegen erschien immer unverhältnismässig teuer, hauptsächlich wegen des Portos.
Die vorige Fangfahrt in nordischen Gewässern endete mit einem Erfolg, aber einem unerwarteten – nicht eine norwegische Ausgabe ging ins Netz, sondern eine teure amerikanische Sammlerausgabe, man kann das Blog nachlesen. Dieses Mal aber hat es geklappt, wie geplant: Mannen I Hoyborgen, erschienen 1977 beim Verlag Gyldendal ist ins Netz gegangen. Das ist natürlich The Man in the High Castle oder auf Deutsch Das Orakel vom Berge. Und das ist 1977 erst der zweite Roman, der von Dick auf Norwegisch erscheint.
Der erste Roman von Philip K. Dick, der ins Norwegische übersetzt wurde, ist Our Friends from Frolix 8, auf Norwegisch Hjelp fra rommet im Jahr 1973. Ein typischer Fehler: Bei den Übersetzungen sind – gerade am Anfang – häufig nicht die besten Romane von Dick berücksichtigt, obwohl auch hier schon einige der grössten Romane zur Auswahl gestanden hätten: Ubik, Die drei Stigmata des Palmer Eldritch, Blade Runner und andere mehr. Aber dann eben Die Mehrbegabten. Als Entschuldigung mag man gelten lassen, dass dieser Roman seinerzeit der aktuelle Roman von Dick war.
| Das Orakel vom Berge auf Norwegisch |
Samstag, 11. April 2020
Japanisch
Vor längerer Zeit hatte ich hier schon
einmal sehr kurz über japanische Ausgaben von Philip K. Dick geschrieben, aber
Japan verdient einen eigenen, ausführlichen Eintrag in diesem Blog.
Die erste Publikation von Dick in Japan überhaupt war schon 1957 die Kurzgeschichte Impostor als Teil der (gekürzten) Übersetzung der Anthologie Science Fiction Terror Tales, im Original herausgegeben von Groff Conklin bei Gnome Press (1955).
Die erste Publikation von Dick in Japan überhaupt war schon 1957 die Kurzgeschichte Impostor als Teil der (gekürzten) Übersetzung der Anthologie Science Fiction Terror Tales, im Original herausgegeben von Groff Conklin bei Gnome Press (1955).
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| 宇宙の眼 - Eye in the Sky, 1959 |
Als erste Ausgabe eines Romans folgt 1959 in Japan eine Übersetzung
von Und die Erde steht still [Eye in the Sky], also zeitlich noch vor der ersten ordentlichen Buchausgabe in Deutschland
(aber nach der ersten Publikation eines Romans als Heft). Derzeit stehen im
Katalog für Japan über 90 Ausgaben von Romanen, zuletzt übersetzt ist 2013
Die Invasoren von Ganymed [The Ganymede Takeover], ein Werk das Dick gemeinsam mit Ray Nelson geschrieben hat.
Als Kuriosum erscheint die erste Übersetzung von
Time Out of Joint: sie ist in Japan in acht Teilen im Magazin NW-SF herausgekommen: von
Mai 1973 bis August 1978: Der japanische Leser musste also nach der ersten
Ausgabe geduldig mehr als fünf Jahre ausharren, um zu erfahren, warum
der armen Raggle Gumm so lange und aufwändig getäuscht wurde. Dicks Romane
sind öfter mehrteilig erschienen, aber der Zeitraum von fünf Jahren ist ein
Rekord.
Auch einige der Mainstream-Romane sind übersetzt und es gibt fast 40
Anthologien, insgesamt sind mehr als 140 Einträge in meinem Katalog. Meine
Probleme beim Recherchieren in einer fremden, (für mich) unlesbaren Sprache
lassen aber vermuten, dass es durchaus noch (von diesem Blog) unentdeckte
Ausgaben geben kann.
Samstag, 20. April 2019
Big Box
Wenn man ein Angebot für über 30 Bücher findet, also nicht einmal die genaue Zahl genannt ist, nämlich 34 (so viele sind es tatsächlich gewesen), dann geht es mal wieder um ein Konvolut, ein wahres Konvolut. Und für das Kaufen en gros habe ich mich begeistert, also musste ich es versuchen …
32 Bände Mariner (30 SF-Romane und zwei der Mainstream-Ausgaben) und zwei uninteressante (weil bereits in der Sammlung) andere, nicht aus der Serie – das ist fast die komplette 35-bändige Gesamtausgabe von Mariner. Von der Reihe fehlen hier nur Time Out of Joint und The Man in the High Castle – und Ubik: The Screenplay, das ist genau der eine Band von Mariner, der schon in meinem Regal steht.
| Neu in der Sammlung: 32 Bände Philip K. Dick bei Mariner, fast in der Regenbogen-Reihenfolge, hier fehlen nur drei Bände bis zur Vollständigkeit |
Samstag, 27. Januar 2018
Die Widmungen
Viele der Bücher von Philip K. Dick
sind naturgemäss Personen gewidmet, die Dick nahe gestanden haben. Von den
deutschen Ausgaben trägt nur etwa ein Viertel eine Widmung – in einigen
Fällen ist diese literarische Zueignung bei der Übersetzung einfach verloren
gegangen, häufig hat auch das Original keine Widmung.
Samstag, 25. Juli 2015
Bastei Lübbe
Ein weiterer grosser Verlag, der zahlreiche Romane von Philip K. Dick verlegt hat, ist der Bastei Verlag Gustav H. Lübbe. Zwischen 1976 und 1996 erschienen zehn Romane und ein Sammelband, teilweise in verschiedenen Ausgaben.
Die ersten drei Romane, die erschienen, waren Die Invasoren von Ganymed (1976), Der Gott des Zorns und Kleiner Mond für Psychopathen (beide 1979). Diese drei Romane gehören sicher nicht zu den grössten Werken von Dick und sie sind alle drei nicht wieder erschienen. Die Invasoren ist wohl auch daher schwer zu kriegen, obwohl genau dieser Roman im Sammelband von Bastei noch einmal erschienen ist. Die beiden anderen Bücher sind recht gut erhältlich, wenn auch zu unterschiedlichen Preisen, Der Gott des Zorns ist dabei häufiger und günstiger zu finden. Ausserdem sind Die Invasoren von Ganymed und Der Gott des Zorns die einzigen Arbeiten, die Dick mit anderen Autoren gemeinsam veröffentlicht hat, nämlich mit Ray Nelson und Roger Zelazny. Deus Irae, der englische Titel von Der Gott des Zorns, war dabei eine längere Angelegenheit, 1964 begonnen und erst 1976 beendet, Dick hatte vor Zelazny schon andere Autoren um Hilfe geben. The Ganymed Takeover begann auch 1964, war aber offenbar 1966 beendet und erschien 1967 als Ace Taschenbuch.
Kleiner Mond für Psychopathen war unter dem Titel Auf dem Alphamond bei Heyne geplant, ist aber (definitiv!) nie erschienen.
Die ersten drei Romane, die erschienen, waren Die Invasoren von Ganymed (1976), Der Gott des Zorns und Kleiner Mond für Psychopathen (beide 1979). Diese drei Romane gehören sicher nicht zu den grössten Werken von Dick und sie sind alle drei nicht wieder erschienen. Die Invasoren ist wohl auch daher schwer zu kriegen, obwohl genau dieser Roman im Sammelband von Bastei noch einmal erschienen ist. Die beiden anderen Bücher sind recht gut erhältlich, wenn auch zu unterschiedlichen Preisen, Der Gott des Zorns ist dabei häufiger und günstiger zu finden. Ausserdem sind Die Invasoren von Ganymed und Der Gott des Zorns die einzigen Arbeiten, die Dick mit anderen Autoren gemeinsam veröffentlicht hat, nämlich mit Ray Nelson und Roger Zelazny. Deus Irae, der englische Titel von Der Gott des Zorns, war dabei eine längere Angelegenheit, 1964 begonnen und erst 1976 beendet, Dick hatte vor Zelazny schon andere Autoren um Hilfe geben. The Ganymed Takeover begann auch 1964, war aber offenbar 1966 beendet und erschien 1967 als Ace Taschenbuch.
Kleiner Mond für Psychopathen war unter dem Titel Auf dem Alphamond bei Heyne geplant, ist aber (definitiv!) nie erschienen.
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