Weihnachtliches
erreicht uns pünktlich zur Geschenkeeinkaufszeit: schon am ersten November
hat die jahreszeitlich-bunte Anthologie Schöne Bescherungen den Markt erreicht. Und ja, das war schon im Jahr 2000, das Buch
ist nicht ganz neu, aber Anthologien mit einer Kurzgeschichte von Philip K.
Dick sind schon lange nicht mehr erschienen.
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| Schöne Bescherung(en)! Ein Umschlagbild von Josh Kirby |
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| Rückseitiges mit verlagsseitiger Neuauszeichnung |
Von ihm (und darum geht es schliesslich in diesem Blog) kann man
dann Ach, als Blobbel hat man's schwer!
lesen. Auf den zweiten Blick findet man hier einen weihnachtlichen Bezug.
Denn das Ende der Geschichte erinnert, das ist sicher kein Zufall, an
Das Geschenk der Weisen von O. Henry (das ist William Sydney Porter):
Der Mann verkauft seine wertvolle und geliebte Uhr, um ein
Weihnachtsgeschenk für seine Frau zu kaufen, die ähnliches tut, um ihrem
Mann eine Kette für die Uhr zu kaufen. Am Schluss stehen beide mit einem
praktisch-nutzlosen Geschenk da. Bei Porter haben die beiden aber etwas
gewonnen. Bei Dick ist das … wohl nur teilweise so und statt besinnlicher
Weihnachtsstimmung ist eher Sarkasmus in dieser Geschichte (und ein dark haired girl).
Auf Englisch ist diese Geschichte im Februar 1964 in Galaxy erschienen (der Weihnachtsbezug ist dem Verleger wohl entgangen) und war damit eine der späten Kurzgeschichten des Autors.
Dicks Bobbel-Kurzgeschichte ist in Deutschland immerhin zehn mal veröffentlicht und gehört damit zu seinen populärsten. Es gibt auch einen wunderbaren deutschen Comic von Katia Fouquet der sie auf 32 Seiten illustriert, ein Highlight im deutschen PKD-Universum.
Dicks Bobbel-Kurzgeschichte ist in Deutschland immerhin zehn mal veröffentlicht und gehört damit zu seinen populärsten. Es gibt auch einen wunderbaren deutschen Comic von Katia Fouquet der sie auf 32 Seiten illustriert, ein Highlight im deutschen PKD-Universum.
Mein Exemplar ist eine "3. Auflage … Printed 2000". Zumindest das Jahr wird nicht stimmen, denn verkauft werden sollte dieses Buch für Euros, also 2002. Der DM-Preis ist mit einem DM+Euro-Preis überklebt, vom Verlag (und daher gehört er auch
zum Buch und bleibt drauf!), denn ein Händler hätte sich sicher nicht die Mühe gemacht, die Auflage ("03") auszuzeichnen (das hat Heyne damals dankenswerterweise so gemacht). Dieses Buch ist auf jeden Fall nicht nur Weihnachten 2000, sondern auch 2001 und vielleicht sogar 2002 verkauft worden.
Und vielleicht muss ich doch noch mal nach einer
ersten Auflage suchen: Der Sammler hat es aber leicht, wie praktisch alles von Heyne ist es einfach und (hier sogar: sehr)
günstig zu finden. Und in dieser Zeit ist die Auflage auch auf der Rückseite angegeben, übliche Angebote mit Rückseitenbild sind da also sehr hilfreich. Das ist dann ja schon mal eine Idee für ein Geschenk (das der Sammler, wie üblich, sich wohl selbst machen muss).
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