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Solar Lottery Illustration Bill Mayer |
Zu diesem Zeitpunkt gab es schon vage Ankündigungen einer weiteren
Staffel (und einer zweiten Auflage der ersten). Die Zeit war
fortgeschritten und mit neuen Erfahrungen war auch dieser Sammler in die
Runde der Newsletter-Bezieher aufgestiegen, die einen frühen Zugriff auf
Neuerscheinungen sichern sollte. Und im vergangenen Jahr wurden die
Ankündigungen konkreter, vier Bände wollte Meister Jerad drucken. Dann gab
es Worte zur Auflagenhöhe, die Preise und schliesslich ein Datum:
Wenn die zweite Kerze im Reigen des Lichts erwacht sollte es sein.
Der Kauf gelang, auch dank der höheren Auflage von nun 500 Exemplaren.
Besitzer der ersten drei Bände durften sich ihre Nummer auch für den
zweiten Satz wünschen. Verschifft wurde nach Weihnachten.
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| Nach der Reise mit Unterschrift |
Eye in the Sky
musste also wieder in die USA reisen, alleine, ohne Schutzumschlag und mit
einer etwas wabbeligen Zollerklärung (wie erklärt mans dem Zoll?),
direkt zu Swanwick, von dort unterschrieben nach Colorado und
dann – eigentlich – wieder zurück zu seinen wartenden Brüdern. Die Rückreise
begann am 17. Februar in Denver … und, dank modernster Sendungsverfolgung,
kann ich beobachten, wie sich mein Buch nicht bewegt. Es liegt in
Denver und kommt nicht weiter. Ein schlechtes Zeichen! Bangen &
Hoffen, Nachfragen bei Jerad, der beruhigen konnte. Am 4. April geht es
tatsächlich weiter, flugs über Los Angeles und New York nach Frankfurt und
endet an der Haustür am 10. April. Ein bisschen Zoll muss nachgezahlt
werden, nur eine kleine Unannehmlichkeit. So endet eine Kampagne von 124
Tagen und 30.000 km.
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Eye in the Sky Illustration Richey Beckett |
The World Jones Made Illustration Jindra Čapek |
The Man Who Japed Illustration Dara Galen |
Und was ist drin in der Box? Ausser dem weitgereisten
Eye in the Sky
noch The Man Who Japed, Solar Lottery und The World Jones Made, die ersten vier veröffentlichten Romane von Dick also. Aber es geht bei
solchen Sammlerausgaben nicht um den (hier eher mittelmässigen) Text, es
geht um die Verpackung: Limitiert auf 500 Exemplare, jedes signiert von
Michael Swanwick, Peter Strain und (ausser einem) von Chris Moore, mit einer
vom Nachlassverwalter genehmigten Faksimile-Signatur von Philip K. Dick.
Gebunden in schwarzem Leinen mit zweifarbiger Folienprägung. Alle vier Bände
in einem edlen Schuber. Wunderschöne Schutzumschläge aus Mohawk Superfine
Papier. Kapital- und Lesebändchen.
Mittlerweile sind beide Schuber ausverkauft, das hat dieses Mal einige
Wochen gedauert. Zusätzlich zur 2. Staffel gab es auch eine Auflage von
weiteren 190 Exemplaren (Nummern 310 – 500) der ersten Staffel. Gut für
alle, die die noch brauchten. Schlecht für alle, die sie schon hatten: die
Preise sind – wie zu erwarten war – gefallen. Einen 100%igen Aufschlag auf
den Ausgabepreis kann man in der nächsten Zeit nicht mehr realisieren. Mal
sehen, ob es weitergeht bei Centipede.
Der Web-Tipp ist
die Webseite von Michael Swanwick, der nicht nur die Vorworte zu allen sieben Bänden geschrieben hat,
sondern auch die Kurzgeschichte Die Verwandlung des Philip K.,
gesammelt in Willkommen in der Wirklichkeit von Uwe Anton bei Heyne
(1990).
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