Samstag, 30. Dezember 2023

... und das war 2023!

Es war ein ruhiges Jahr, irgendwie. Vielleicht war es auch ein langweiliges Jahr, aufregenden Neuerscheinungen oder Sensationen gab es keine im Philip K. Dick Universum. Die Anfang des Jahres formulierten – niedrigen – Erwartungen haben sich erfüllt.
Von den Filmprojekten hat man dies und das gehört – aber doch eher wenig: Jane scheint wirklich auf dem Weg zu sein, angeblich hat man im November begonnen zu drehen (oder hatte es vorher doch wirklich ernsthaft vor). Von Amazons Blade Runner 2099 hat man nur gehört, dass nun doch nicht in Irland gedreht wird – das ist aber wohl eher eine organisatorische Änderung als die Serie in Frage zu stellen: Blade Runner ist kein grosses, aber doch ein solides Franchise. Vulcan's Hammer und das erst im April dieses Jahres bei Amazon angekündigte Clans of the Alphane Moon sind wohl noch eher Ideen als konkrete Projekte.
Ein Bücherstapel
Ein paar der Neuzugänge des Jahres 2023
Bei den Büchern gibt es nur die vierbändige Neuausgabe der Collected Stories von Gollancz zu erwähnen: Hübsch. Und dazu im Blog demnächst noch einmal mehr. Mehr auch zu ein, zwei bereits entdeckten, aber noch nicht veröffentlichten Punkten.
Positiv aufgefallen bei den Übersetzungen ist Dicks ungarischer Stammverlag Agave Könyvek. Er hat im vergangenen Jahr die zwei fehlenden SF-Romane herausgebracht, so dass es jetzt alle SF-Romane in Übersetzung vorliegen (nur Nick und fast alle nicht-SF-Romane fehlen). Einer der beiden war das allgemein unbeliebte Ganymede Takeover, man hat sich also ganz explizit um eine Gesamtausgabe bemüht. Übersetzer für die allermeisten dieser Romane ist Pék Zoltán, er ist vermutlich der produktivste Übersetzer von Philip K. Dick.
Und die Sammlung? Ist moderat gewachsen. Nicht ganz drei Dutzend englische Ausgabe und ein, zwei Ersetzungen deutscher Exemplare (ja, das passiert auch noch immer wieder mal, die Sammlung will nicht nur grösser, sondern auch besser werden) – erwähnenswert der spät entdeckte Nuclear Family Comic, der auch einer der meistgelesenen Blogeinträge des Jahres ist. Ein paar Zeitschriften, darunter einige Pulps sind auch dazu gekommen. Insgesamt also: Kraft sparen fürs nächste Jahr.
Ein persönliches Highlight reflektiert sich im Blogeintrag über das Plagiat in einer australischen Zeitschrift: So hat es der Autor dieses Blogs in die PKD Otaku geschafft, das führende Fanzine über Philip K. Dick. Wer's noch nicht gelesen hat, sollte das jetzt nachholen!
Neu in diesem Jahr ist auch die Erweiterung des Blogs bei Instagram unter @dickkoepfigsammeln. Vorbeigucken! Und vielleicht hat der Adventskalender ja ein bisschen Spass gemacht.
Zum Schluss dieses Jahresrückblicks ein Blick in den Technikkeller: Google hat die Statistik für den Blog geändert, das hat die Zahlen deutlich heruntergezogen. Hoffen wir, dass die übriggebliebenen Klicks dann wirklich echte Leser sind. Die Umstellung der Bildverwaltung bei Blogger ist nachvollziehbar, aber lästig. Die Umstellung beim Design des Blogs wurde mal wieder vertagt, es gibt nur ein paar kleinere kosmetische Änderungen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen