Aus gegebenem Anlass beschäftige ich mich gerade mit frühen Teilen
der Sammlung. Dabei ist mir, in tieferen Schichten, eine sehr alte Liste in
die Hände gefallen. Ich werde hier im Blog nur selten persönlich, aber hier
schreibe ich es doch einmal: ich wurde etwas nostalgisch.
Die Liste ist der
älteste Katalog der Sammlung. Eigentlich war es damals noch keine Sammlung, sondern
eine Liste aller Romane von Philip K. Dick, erstellt in der Absicht alle
einmal zu lesen – und vielleicht auch zu besitzen. Diese Liste
ist aus den frühen 90er Jahren, ausgedruckt auf einem universitätseigenen Laserdrucker (illegal, aber wohl üblich – und verjährt), der ein Problem mit
dem Toner hatte, daher die blasse Schrift in der Mitte. Die Liste wurde mit der Zeit handschriftlich ergänzt und
war bis in die frühen 2010er im Gebrauch, so lange hatte ich die Romane nach
Ersterscheinungsdatum von dieser Liste im Regal sortiert.
Etwas allgemeiner: so ähnlich fängt wohl jede Sammlung an. Eine
Liste, handgeschrieben, selbst erstellt oder von irgendwo kopiert, eine
Seite aus einem Katalog, der alles, was bekannt ist, zeigt, ein Dokument im
Computer, vielleicht auch ausgedruckt: Das Sammeln fängt (auch) damit an,
dass man weiss, was fehlt. Und manchmal wächst so eine Liste dann
schnell zu einem umfangreichen Katalog (bei mir in einigen umfangreichen
Tabellen im Computer), der viel Pflege einfordert.
Und zurück zum Persönlichen: Es war ein langer Weg.
Passend zum Thema Sammeln ist der Web-Tipp, Mostly Dystopian Books, eine Sammlung mit sehr viel Dick, die wunderbar präsentiert ist.

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