Samstag, 13. Januar 2018

Ein Blick nach 2018

Für den Sammler von Philip K. Dick muss das Jahr 2018 ein Jahr der Überraschungen werden. Denn es ist für das nächste Jahr praktisch nichts angekündigt. Man mag hoffen, dass es bei Amazon mit The Man in the High Castle weitergeht - auch wenn das für den Sammler keine Auswirkungen hat.
Ausserdem werden vielleicht die Electric Dreams fortgesetzt, ein zweiter Band der Anthologie ist als Buch angekündigt, das hängt aber sicher davon ab, ob die Serie weiter läuft. Und in Deutschland? Fischer hat, da die Electric Dreams ja jetzt gerade auch in Deutschland verfügbar geworden sind, für Februar eine deutsche Ausgabe des ersten Bandes der Anthologie angekündigt - offenbar keine Neuübersetzung, Amazon nennt bereits die Übersetzer, die wir von Haffmans kennen (die Webseite von Fischer selbst hält sich da noch etwas zurück). Mal gucken, ob wir auch die Einleitungen der englischen Ausgabe bekommen. Und sonst? Nichts. Aber Fischer hat uns auch im letzten Jahr noch ein unerwartetes Geschenkt gemacht ... und es gibt ja noch ein paar unübersetzte Mainstream-Romane von Dick. Man darf hier die Hoffnung nicht aufgeben.

Samstag, 30. Dezember 2017

Ein Blick zurück nach 2017

Das Jahr ist wieder fast vorbei und es ist Zeit für den traditionellen Jahresrückblick in diesem Blog. Das ist wohl eher eine Übung für den Autoren als für die Leser … aber so soll es sein. Was war also los in Philip-K.-Dick-Land bzw. in diesem Blog?
Do Androids Dream of Electric Sheep? & A Scanner Darkly, Folio Society (2017)  
im Schuber in einer jahreszeitlich angemessener Präsentation

Samstag, 23. Dezember 2017

Schwedisch

Marsianischer Zeitsturz auf Schwedisch, erschienen als
Marsiansk mardröm bei Laissez faire (1984)
Das erste skandinavische Land, das in diesem Blog auftaucht, ist nun Schweden, denn natürlich sind von Philip K. Dick auch schwedische Übersetzungen seiner Romane erschienen, tatsächlich wohl auch die erste Übersetzung in Skandinavien überhaupt.
Die erste schwedische Ausgabe ist Datorkriget von 1972, eine Übersetzung von – ausgerechnet! – Vulcan's Hammer, das im Original 1960 bei Ace erschienen ist (und vorher in einer kürzeren Version in einem Magazin). 
In der Folge sind in Schweden 13 weitere Romane in insgesamt 21 Ausgaben herausgekommen. Und natürlich sind die meisten Ausgaben dabei von Do Androids Dream of Electric Sheep? und The Man In the High Castle, nämlich jeweils drei. Ansonsten fällt bei eine Blick über die doch kurze Liste der Romane auf, dass alle grossen dabei sind: Ubik, Stigmata, Marsianischer Zeitsturz, Der Dunkle SchirmEine andere Welt und einige aus der Mittelklasse wie Die Zeit: Auf Gegenkurs, aber – vielleicht bis auf Vulkans Hammer – eher keine vom unteren Ende der Liste.

Samstag, 16. Dezember 2017

Der unteleportierte Wal

The Prince of Whales, 2. Jahrgang, 1. Lieferung (1988). Ein Philip K. Dick-Themenheft, geschrieben und herausgegeben von Karl-Ulrich Burgdorf
Eines der Fanzines, auf das ich vor meinem Besuch in Wetzlar am neugierigsten war, war The Prince of Whales.

Samstag, 2. Dezember 2017

Auf andere Seiten ... von Witwen und Waisen

Bereits 2016 sind die Memoiren von Maer Wilson mit dem Titel The Other Side of Philip K. Dick  und dem Untertitel A Tale of Two Friends als Selbstveröffentlichung bei CreateSpace erschienen.
Als Sammler lehne ich, normalerweise, Print-on-Demand (Selbst-)veröffentlichungen in meiner Sammlung strikt ab, da sie aus bibliophiler Sicht gar nichts bieten können. Ausserdem stellen diese inflationär gewordenen Selbstveröffentlichungen den Zusammenhang mit Philip K. Dick ausschliesslich zur Verkaufsförderung her, inhaltlich ist das in der Regel nicht begründet.
Ein Buch über Philip K. Dick
The Other Side of Philip K. Dick von Maer Wilson