Samstag, 3. März 2018

Dänisch

Dänemark ist das erste skandinavische Land, in dem ein Roman von Philip K. Dick erschienen ist: Øjet på himlen [Eye in the Sky] im Jahr 1968. In der Folge sind noch die vier grossen Romane erschienen: Das Orakel vom Berge, Eine andere Welt und in drei Ausgaben Träumen Roboter von elektrischen Schafen? – sowie Ubik.
Die dänische Ausgabe von Philip K. Dicks Eine Handvoll Dunkelheit
Eine Handvoll Dunkelheit in der dänischen Ausgabe als
En håndfuld mørke beim Verlag Stig Vendelkærs (1973),
leider nicht nur wegen dem hässlichen Aufkleber in
schlechter Erhaltung, ein Zugang aus dem letzten Jahr
Zu den Romanen kommen noch drei Anthologien hinzu, zuerst En håndfuld mørke bei Stig Vendelkærs (1973). Diese Sammlung ist in vielen Ländern früh erschienen, auch schon 1963 auf Deutsch als Eine Handvoll Dunkelheit. Die Erstausgabe ist aber nicht, wie man es wohl erwarten würde, aus den USA, sondern aus Grossbritannien, wo sie als Original-Anthologie unter direkter Mitwirkung von Dick zusammengestellt wurde.
Sie ist dort 1955 beim Verlag Rich & Cowan erschienen und die zahlreichen Varianten sind nicht billig zu finden. Auf Dänisch sind noch zwei weitere Anthologien (in drei Ausgaben) erschienen, insgesamt sind es elf Ausgaben. Das ist ein eher kleiner Beitrag zum Katalog aller Ausgaben.
Es findet sich auch recht wenig zu Philip K. Dick auf Dänisch im Netz. Ob Dick weniger populär ist, mehr im Original gelesen wird oder ich die richtigen Winkel des Internet nicht finden konnte, kann ich nicht sagen.

Samstag, 24. Februar 2018

Zehn elektrische Träume

Die erste Veröffentlichung von Philip K. Dick ist in diesem Jahr am 22. Februar die Anthologie Electric Dreams beim Fischer Verlag. Diese Ausgabe verdanken wir natürlich der gleichnamigen britischen Fernsehserie, die seit Anfang des Jahres auch bei Amazon in Deutschland verfügbar ist.
Electric Dreams mit zehn Kurzgeschichten von Philip K. Dick beim Fischer Verlag (2018)

Samstag, 3. Februar 2018

Dedication

Der vorige Blogeintrag zu den Widmungen in den deutschen Werken von Philip K. Dick hat bei mir zu weiteren Nachforschungen geführt, deren Ergebnisse ich hier auch festhalten möchte. Es geht hier nicht um deutsche Widmungen, sondern um die englischen Originale.
Nicht alle Widmungen haben es aus dem Englischen ins Deutsche geschafft und diese verlorenen Widmungen sollen hier betrachtet werden – vorbehaltlich der Tatsache, dass meine Sammlung hier möglicherweise nicht ganz vollständig ist.
Da ist zunächst To Eph Konigsberg who talked fast and talked very well in The World Jones Made. Die frühen deutschen Ausgaben bei Goldmann, wo der Roman als Die seltsame Welt des Mr. Jones zuerst herausgekommen ist, waren insgesamt etwas lieblos und haben auch die Widmungen nicht übernommen. Der genannte Eph Konigsberg war im Fandom sehr aktiv, man kann annehmen, dass er mit Dick in Kontakt stand; sein Nachruf findet sich auch im Netz.
Widmung an Stanley G. Weinbaum im Roman Deus Irae
Die Widmung in Deus Irae (Doubleday, 1976) ist This novel, in loving memory, is dedicated to Stanley G. Weinbaum, for his having given the world his story 'A Martinan Odyssee'. In der (einzigen) deutschen Ausgabe Der Gott des Zorns fehlt diese Widmung und die Ausgabe ist insgesamt gekürzt, es fehlt auch regulärer Text. Nun ja.
Stanley Weinbaums Kurzgeschichte A Martinan Odyssee heisst in der deutschen Übersetzung Mars-Odyssee und ist nach der deutschen Erstausgabe von 1970 im gleichnamige Band bei Heyne in der Serie Science Fiction Classics erschienen – und dann noch ein halbes Dutzend mal. Sie wurde auch recht früh in der DDR, in der Anthologie Der Diamantenmacher bei Neues Leben (1972) publiziert. Die Geschichte gilt als eine der besten Science Fiction Kurzgeschichten überhaupt.

Samstag, 27. Januar 2018

Die Widmungen

Viele der Bücher von Philip K. Dick sind naturgemäss Personen gewidmet, die Dick nahe gestanden haben. Von den deutschen Ausgaben trägt nur etwa ein Viertel eine Widmung – in einigen Fällen ist diese literarische Zueignung bei der Übersetzung einfach verloren gegangen, häufig hat auch das Original keine Widmung.

Samstag, 20. Januar 2018

Was sonst noch in Wetzlar war ...

Bei meinem Besuch in der Phantastische Bibliothek in Wetzlar (der zugegebenermassen schon wieder etwas zurückliegt) war mein Fokus auf den Fanzines. Ich habe von der Primärliteratur dort wenig erwartet – meine Sammlung ist da relativ vollständig. Am Schluss habe ich im Untergeschoss doch einmal einen kurzen Blick riskiert, dort ein ganzes Regal mit Büchern von Philip K. Dick gefunden und in der (zu) kurzen verbleibenden Zeit auch ein paar interessante Funde gemacht.
Galactic Pot-Healer, Gollancz (1971) mit einem Stempel von SMLA,
der Scottt Meredith Literary Agency in New York, Dicks langjähriger Agentur