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Kurzgeschichten in Nicht-SF-Zeitschriften

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Nicht alle Kurzgeschichten von Philip K. Dick sind in reinen Science Fiction Publikationen und nicht alle sind in Büchern herausgekommen. X-Magazin 11/1970 mit der Kurzgeschichte Der Bunker Es gibt – mindestens – drei Ausgaben von Kurzgeschichten in Zeitschriften ausserhalb des Genres. Exemplare dieser Zeitschriften sind teilweise nicht einfach zu finden und stellen eine gewisse Herausforderung für den Sammler dar. Bereits im Jahr 1970 erschien in der November-Ausgabe (#11) vom  X-Magazin die Kurzgeschichte Der Bunker , im Original Foster, You're Dead . Diese populäre Geschichte ist auf Deutsch zwölfmal erschienen; später lautete der deutsche Titel Foster, Du bist tot . Im X-Magazin  1970 war das erst die zweite Veröffentlichung, die deutsche Erstveröffentlichung war 1967 in Heynes Anthologie 8 Science Fiction Stories .

Die Struktur der Sammlung

Wenn man sammelt, so muss man sich, früher oder später und meist auch immer wieder, entscheiden, was man genau sammelt und damit auch, wie man seine Sammlung einteilt. Für die Sammlung, die das Werk eines Autoren, also Philip K. Dick zum Thema hat, ergeben sich daraus erst einmal drei Gebiete: Romane  Sammlungen, die sich ausschliesslich oder überwiegend mit Dick beschäftigen Anthologien

Lesebücher

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Eine kleine Kategorie  in der Sammlung sind die Reader , was sich etwas unelegant mit Lesebuch übersetzt. In der Science Fiction taucht diese Kategorie öfter auf; meist handelt es sich um Anthologien, also Sammlungen von Geschichten zu einem Thema. Ein Reader enthält darüber hinaus aber meist noch Sekundärtexte und orientiert strenger an einem Thema und so sei die Definition auch hier – recht willkürlich – gewählt. Ein Philip K. Dick Reader wird sich also am Thema Philip K. Dick orientieren, aber nicht nur Geschichten von Dick enthalten, sondern auch weitere Texte, die sich mit ihm befassen. In dieser Kategorie gibt es, nach der gewählten Kategorisierung, vier Bücher. Drei davon sind massgeblich das Werk von Uwe Anton , wohl dem wichtigsten Protagonisten von Dick in Deutschland. Bereits 1983 ist er auf den Spuren von Dick in Kalifornien gereist, hat seine Wohnsitze aufgesucht, mit Anne Dick, der dritten Ehefrau, gesprochen – und hat das eine oder andere Dick-Erlebnis gehabt [Ant...

Mitbringsel

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Vor einigen Jahren habe ich in einem Forum, vielleicht auch in Cals untergegangener Philip K. Dick Discussion List (obwohl das dort eher untypisch wäre, es ging dort praktisch nie um das Thema Sammeln) einen Beitrag gelesen, in dem der Autor darüber berichtete, eine weitere Ausgabe des Blade Runners in einer neuen Sprache bekommen zu haben. Diesen Gedanken habe ich einige Zeit mit mir herum getragen und dann irgendwann auch einmal eine ausländische Ausgabe von Philip K. Dick (billig) erworben, es war wohl eine niederländische . Und obwohl ich das Ziel, ein Buch von Dick in jeder (verfügbaren) Sprache zu besitzen, nicht sehr konsequent verfolge, ist der Sommerurlaub doch immer eine Möglichkeit, die Sammlung zu erweitern. Es hat sich dabei auch herausgestellt, dass der Blade Runner das am leichtesten erhältliche Buch ist. Katalanische Ausgabe von Philip K. Dicks Do ...

Folio

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The Man in the High Castle von Folio mit Schuber Illustration aus The Man in the High Castle Vor einigen Tagen traf ein neuerlicher Impulskauf ein. Ich suche gelegentlich nach Neuigkeiten  und fand einen Artikel über eine Neuausgabe von Philip K. Dicks  The Man in the High Castle bei The Folio Society  (link zur aktuellen Auflage, die im Buch, aber nicht auf der Webseite dokumentiert ist). Interessanterweise findet sich diese Ausgabe (noch) nicht bei Amazon   oder sonst irgendwo. The Folio Society verkauft offenbar exklusiv über den eigenen Laden in London und übers Netz. Auch wenn das Wort auf den Seiten vermieden wird, so ist The Folio Society letztlich ein Buchclub. Und wie andere Buchclub-Ausgaben in den USA, Grossbritannien und auch Deutschland, so werden auch diese Ausgaben exklusiv vertrieben und tragen daher auch keine ISBN.

1, 2, 3, 4, 5

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Philip K. Dick war fünf Mal verheiratet. Interessant wäre es sicher auch (gewesen?), seine erste Frau zu finden,  Jeanette Marlin , mit der er 1949 nur ein halbes Jahr zusammengelebt hat. Sie ist für seine Biographen nicht aufzufinden gewesen; die beste Behandlung des Themas findet sich wohl durch Frank Hollander in PKD Otaku #26 . Zwei Bücher über Philip K. Dick von Tessa Dick Die vier anderen Ehefrauen von Dick sind noch aufzufinden, zwei von ihnen haben auch über ihren Ex-Mann veröffentlicht. Zum einen ist das Tessa Dick, seine letzte Ehefrau, die verschiedene Bücher bei CreateSpace, d.h. im Selbstverlag bei Amazon, herausgebracht hat. In der Regel zähle ich Print-on-Demand nicht zu den sammelbaren Büchern, bei Tessa Dick mache ich eine Ausnahme.  Nicht mehr alle ihrer Bücher sind noch erhältlich, aus verschiedenen Gründen. Und nicht alle Bücher haben (viel) mit ihrem Ex-Mann zu tun. Auf jeden Fall interessant und noch erhältlich sind Remembering Firebright (2009)...

Sammelbände

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Eine seltene Gattung unter den deutschen Ausgaben von Philip K. Dick sind die Sammelbände. Im Gegensatz zu den Sammlungen von Geschichten von Dick oder den themenbezogenen Anthologien, die vielleicht nur eine Geschichte von Dick enthalten, sind die Sammelbände eben Sammlungen von Romanen. Über die Jahre sind aber doch ein paar Sammelbände zusammengekommen. Die Welten des Philip K. Dick von Bastei Lübbe von 1985 und 1996 Der erste dieser Bände ist bei Bastei 1985 erschienen: Die Welten des Philip K. Dick . 1996 erscheint dann eine zweite Auflage mit neuem Umschlagbild: Während die erste Auflage ein Bild vom lesenden Dick trägt, ist auf der zweiten Auflage eine Roboter abgebildet. Die beiden Auflagen sind daher leicht zu unterscheiden – und auch leicht erhältlich, so wie eigentlich alle dieser Sammelbände. Ein Jahr später kommt bei Moewig als erster Band der SF Highlights Reihe Die Valis-Trilogie heraus. Dieser Band ist die recht lieblose Sammlung der drei Einzelbände Valis , D...