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Eigentlich Nichts

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Was fehlt da? Nachdem ich nicht richtig dazu gekommen bin, ein Thema vorzubereiten, passen dazu ein paar Worte zu Ausgaben von Philip K. Dick, die es nicht gibt. Besonderer Erwähnung bedürfen diese Bände, weil sie oft noch vielerorts herumschwirren. Offenbar melden die Verlage diese Bücher für die üblichen Vertriebswege an und so erscheinen sie dann allerüblicherorten. Und nachdem sie bei Amazon und bei anderen Online-Anbietern jahrelang angekündigt waren, sind sie jetzt (fast) real – allerdings nicht greifbar. Ich nenne diese Bücher in diesem Blog Phantombände. Hier ganz explizit die Aussage: Diese Bücher gibt es nicht!

Noch mehr Kurzgeschichten ...

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Die weitaus meisten einzeln   erschienenen Kurzgeschichten von Philip K. Dick sind als Teil von Science Fiction Anthologien herausgebracht. Abhängig davon, wie man „Science Fiction Anthologie“  definiert und von den Lesebüchern usw. abgrenzt, sind es – in meiner Sammlung – derzeit 47 Bücher. Die meisten davon gehören zu den üblichen Serien bzw. den einschlägig verdienten Verlagen. Die ersten Geschichten von Dick überhaupt werden in Deutschland 1958 veröffentlicht. Die erste ist entweder im Utopia Magazin 14 Die Frau seiner Träume  bei Pabel oder (wohl eher) in Galaxis 5 bei Moewig erschienen. Highlights 6 von Moewig (1986) Die letzte Veröffentlichung ausserhalb einer ausgezeichneten Dick-Sammlung (die letzte ist derzeit  Total Recall von Fischer von 2014), ist von 2008 die Kurzgeschichte Der Fall Rautavaara in Der kleine Atheismus-Katechismus bei Zweitausendeins. Die Menge der Veröffentlichungen – wohl auch durch die der Gesamtausgaben – is...

Ordaina

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Hier wieder eine aktuelle, aber etwas ungewöhnliche Neuerwerbung. Wie bereits erwähnt , finden auch fremdsprachige Ausgaben von Werken von Philip K. Dick in der Sammlung Platz, ein Exemplar pro Sprache reicht jedoch. Gerne bringe ich diese Bücher aus dem Urlaub mit. Dieses Buch ist zwar kein Souvenir aus dem Urlaub, aber hinlänglich ungewöhnlich, um interessant zu sein - und um es unbedingt in der Sammlung haben zu müssen. Ordaina , eine Sammlung von Kurzgeschichten von Dick in Baskisch, herausgekommen bei meettok (2015)

Mehr Leben ...

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Philip K. Dick: Entropie und Hoffnung - Texte und Materialien zur phantastischen Literatur , Tilsner (1993), gebunden In einem vorigen Eintrag Werke zu Leben und Werk  von Philip K. Dick wurde ein Ausflug zur lokalen Universitätsbibliothek angekündigt, darüber sei hier berichtet: Zu meiner grossen Überraschung konnte ich dort tatsächlich eine gebundene Ausgabe von Uwe Antons Philip K. Dick: Entropie und Hoffnung – Texte und Materialien zur phantastischen Literatur (Tilsner, 1993) finden. Ich hätte mich nicht wundern sollen, sind doch die bibliographischen Angaben von Bibliotheken selten fehlerhaft, anders als das, was uns das wunderbare Internet sonst bietet – oder gar Ebay. Amateure haben oft schon ihre ...

Nichts Neues im Osten … oder doch?

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Ein schwer zugänglicher Ort für den Sammler von Literatur von und über Philip K. Dick ist der Osten. Vor dem Zerfall des Ostblocks ist nicht wirklich viel von Dick hinter dem eisernen Vorhang erschienen. Eine Ausnahme ist Polen, wo – früher als in der Bundesrepublik – bereits 1975 Ubik erschienen ist. Dies ist Stanislaw Lem zu verdanken, der dafür allerdings nicht allzu viel Gegenliebe von Dick erhalten hat. Auch in Ungarn und der damaligen CSSR sind vor 1990 einzelne Bücher publiziert worden, allen voran natürlich auch hier Ubik . Berichte aus der Parallelwelt (1998), eine Publikation des EDFC Ein Roman ist von Dick in der DDR nicht herausgegeben worden. Die erste Veröffentlichung einer Kurzgeschichte von Dick erfolgte wohl 1977 im Fanzine der AG Phantopia des FDJ-Jugendclubs an der Technischen Hochschule Ilmenau. Heft 3:  Der weiße Tod mit dem Untertitel Wissenschaftliche Phantastik aus vier Ländern , herausgegeben von Wolfgang Both enthält Der Wub, Dick...

Zurück zur Schule...

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Aufrisse 1  (1973) von Schöningh Die Schulzeit war nicht unbedingt Philip K. Dicks glücklichster Lebensabschnitt, aber wirklich glückliche Lebensabschnitte waren bei Dick ehedem eher selten. Dicks Werk hat schon länger Einzug in die Hochschulen gehalten, in Deutschland auch in die allgemeinbildenden Schule. In dieser Kategorie gibt es derzeit neun Bücher. Bereits im Jahr 1973 erscheint seine Kurzgeschichte Der Bunker in einem Lesebuch für die 5. und 6. Klasse (Orientierungsstufe) im bekannten Schulbuchverlag Schöningh:  Aufrisse 1. Band hat die ISBN 3-506-25510-X. Neben insgesamt 127 Texten von u.a. Bradbury, Brecht, Clarke und Disney, Goethe, Luther und Twain steht dieser Text in der Textgruppe Science Fiction . Bei der Lektüre zeigt sich dem aufmerksamen Leser aber, dass der Text auf ...

Exodus

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Exodus 31 vom Juni 2014 mit der Kurzgeschichte Die Akte PKD von Wolf Welling Die letzte Ergänzung der Sammlung ist die Nummer 31 des Science Fiction Magazins Exodus  vom Juni 2014. Exodus ist ein ungefähr zweimal jährlich erscheinendes professionelles Magazin mit dem Focus auf (deutschen) Science Fiction Kurzgeschichten, die hier erstmalig erscheinen und phantastischer Grafik. Exodus erscheint mit einer längeren Unterbrechung bereits seit 1975 und in der unauffindbaren Ausgabe 7 von 1976 gibt es eine Rezension Uwe Antons von Eine andere Welt. Der erste Herausgeber, René Moreau, ist immer noch (oder wieder) dabei. Die Ausgabe 31 ist noch beim Verlag erhältlich. Sie enthält die Kurzgeschichte Die Akte PKD von Wolf Welling und ist daher in meiner Sammlung gelandet. Bei dieser Kurzgeschichte handelt es sich um die Kategorie Recursive , also eine fiktive Erzählung in der Philip K. Dick selbst eine Figur ist. Tatsächlich tritt Dick in dieser Geschichte nicht direkt als Pe...