Samstag, 6. November 2021

Blade Runner (Teil 14)

Schon 2019 sind die Soulmates erschienen. Zehn Bände Männerliteratur aus den Männerwelten: Es geht um Androiden, Milliardäre, Boxer, Senatorensöhne, Bergmänner, Armenärzte, Polarforscher; Helden. Männer eben. Aber halt, es ist natürlich „Männerliteratur“, denn Männer gibt es nicht mehr, nur noch „Männer“. Und so war der Aufschrei auch gross – zehn Bücher und keines von einer Frau dabei!
Band 1 der Soulmates: Blade Runner von Philip K. Dick

Samstag, 9. Oktober 2021

Schicke Schlitten

Die Handelswege nach Grossbritannien haben sich doch deutlich verschlechtert und insbesondere verteuert und so lohnt es sich um so mehr auch mal auf dem deutschen Markt nach britischen Ausgaben zu angeln. Und so sind bei mir kürzlich zwei Mainstream Romane von Philip K. Dick eingetroffen, die ich in tatsächlich in Deutschland finden konnte. Der Fang von englischen Büchern in Deutschland ist allerdings selten, nur den üblichen Bestsellern begegnen man bei der Suche regelmässig.
Die beiden Bücher stammen aus einer kleinen Reihe, die zwischen 1986 bzw. 1987 und 1991 bei Paladin Books herausgekommen ist, einem der vielen Imprints von Granada Publishing. Andere Imprints von Granada waren, das sei hier kurz erwähnt, Grafton und Panther, auch dort ist seinerzeit einiges von Dick erschienen.
Drei Bände von Paladin: Confessions of a Crap Artist (1989) mit einem Cover von Ean Taylor, In Milton Lumky Territory (1987), Cover von Neil Breedon und Mary and the Giant (1989), noch einmal Ean Taylor

Samstag, 25. September 2021

Foglio

Ein kurzer Artikel über Philip K. Dick
Ein auf den ersten Blick unscheinbares Stück hat den Weg in die Sammlung gefunden: Es ist die Ausgabe der Kulturzeitschrift Foglio vom Winter 1998. Sie enthält den Artikel Philosophische Planspiele auf Terra. Die Welten des amerikanischen Science-fiction-Autors Philip K. Dick von Frank Tönsmann.

Samstag, 11. September 2021

Mazedonisch

Nachdem ich die (vorerst) vorletzte „echte“ Lücke in der Unterabteilung „Sprachen“ in der Sammlung unerwartet schliessen konnte, über jene georgische Ausgabe habe ich kürzlich berichtet, habe ich einen erneuten Versuch unternommen, die unauffindbare mazedonische Ausgabe doch noch zu erbeuten.
Wie nicht anders zu erwarten, liess sich das gesuchte Buch nicht finden. The Minority Report, das Buch zum Film, 2005 auf Mazedonisch unter dem Titel МАЛЦИНСКИ ИЗВЕШТАЈ erschienen, bleibt unauffindbar. Der interessierte Leser mag (noch einmal?) den vorigen Blogeintrag zum Minderheitenbericht lesen.
Zwei Romane von Philip K. Dick auf Mazedonisch
Träumen Roboter von elektrischen Schafen? und Das Orakel vom Berge (rechts)
Die Suche förderte aber zwei weitere – mir vorher unbekannte – mazedonische, ebenfalls filmbegleitende Bücher hervor: Die Übersetzungen von The Man in the High Castle und Do Androids Dream of Electric Sheep?, beide erschienen 2017 beim Verlag Polica in der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje.

Samstag, 28. August 2021

Minderheitsinteresse

Zwei von drei gebundenen Ausgaben
Minority Report von Gollancz, gebunden:
1. Auflage (links) und 3. Auflage (rechts)
Sammeln ist eben harte Arbeit und nicht nur oder auch meistens kein Spass. Und so soll hier einmal exemplarisch ein unattraktives Thema beleuchtet sein, das mich doch einige Zeit beschäftigt hat: Die diversen (englischen) Ausgaben von Minority Report.
Im Jahr 2002 ist der Film Minority Report in die Kinos gekommen. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte The Minority Report von Philip K. Dick. Begleitend zum Film erschien eine Auswahl von neun Kurzgeschichten von Dick, die natürlich The Minority Report enthielt, aber auch das ebenfalls verfilmte We Can Remember it for You Wholesale (als Total Recall), Imposter (unter gleichem Titel) und Second Variety (verfilmt als Screamers). Diese Sammlung ist nur in Grossbritannien erschienen. In den USA erschien ein Hardcover von Pantheon, das nur The Minority Report enthält.