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Bastei Lübbe

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Ein weiterer grosser Verlag , der zahlreiche Romane von Philip K. Dick verlegt hat, ist der Bastei Verlag Gustav H. Lübbe. Zwischen 1976 und 1996 erschienen zehn Romane und ein Sammelband, teilweise in verschiedenen Ausgaben. Die ersten drei Romane, die erschienen, waren Die Invasoren von Ganymed (1976), Der Gott des Zorns und Kleiner Mond für Psychopathen (beide 1979). Diese drei Romane gehören sicher nicht zu den grössten Werken von Dick und sie sind alle drei nicht wieder erschienen. Die Invasoren ist wohl auch daher schwer zu kriegen, obwohl genau dieser Roman im Sammelband von Bastei noch einmal erschienen ist. Die beiden anderen Bücher sind recht gut erhältlich, wenn auch zu unterschiedlichen Preisen, Der Gott des Zorns ist dabei häufiger und günstiger zu finden. Ausserdem sind  Die Invasoren von Ganymed  und Der Gott des Zorns  die einzigen Arbeiten, die Dick mit anderen Autoren gemeinsam veröffentlicht hat, nämlich mit Ray Nelson und Roger Zelazny.  De...

Manches ist auch Mainstream

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Philip K. Dick hat neun Romane geschrieben, die allgemein dem (im Englischen so genannten)  Mainstream zugerechnet werden. Mainstream bezeichnet hier alles, was nicht Science Fiction ist. Gerade am Anfang seiner Karriere hat Dick versucht, auch Mainstream zu verkaufen und  die wenig angesehene Science Fiction zu verlassen, um ein richtiger Schriftsteller zu werden. Das ist ihm nicht gelungen, zu Lebzeiten erschien nur einer seiner Mainstream-Romane, Confession of a Crap Artist . Von den neun Titel sind derzeit bereits sieben im Deutschen erschienen, nur einer in zwei unterschiedlichen Ausgaben und alle Ausgaben bei den kleinen Verlagen. Die meisten der Mainstream-Romane, nämlich drei, sind bei der Edition Phantasia erschienen, beginnend 1985: Der Mann, dessen Zähne alle exakt gleich waren (1985). Auflage: 1000 In Milton-Lumky-Land (1995). Auflage: 250 Mary und der Riese (2010). Auflage: 400 Zur (schwierigen) Verfügbarkeit dieser Ausgaben findet man mehr im Bloge...

DER RABE - oder: Haffmans (Teil 2)

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Der Rabe , nicht von Haffmans, sondern aus Elastolin, der Begleiter der Hexe in Hänsel und Gretel Wie im  vorigen Eintrag   bereits beschrieben, hat der Haffmans Verlag verschiedene Romane von Philip K. Dick herausgebracht. Der wichtigste Beitrag des Verlags sind jedoch  Sämtliche Erzählungen in zehn Bänden, die ab 1993 herausgekommen sind. Einzelne Erzählungen sind, teilweise auch schon vorher, in der Reihe DER RABE. Magazin für jede Art von Literatur publiziert. Der Rabe erscheint drei bis viermal im Jahr und die einzelnen Bände haben einen Titel, der sich auf das Thema der Ausgabe bezieht. Die erste Geschichte von Dick, Kolonie [ Colony ], findet sich Band 11 vom Herbst 1985 im RABEn, der den Titel Der Reise-Rabe trägt.

Unvollendetes

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Der Haffmans Verlag wurde 1982 von Gerd Haffmans (und anderen) in Zürich gegründet. Zwischen 1991 und dem Konkurs 2001 erschienen dort von Philip K. Dick u. a. vier Romane in fünf Ausgaben und Sämtliche Erzählungen in zehn plus einem Band. Erinnerungen en gros von Philip K. Dick bei Haffmans aus dem Jahr 1991 Als erstes Buch ist 1991 Erinnerungen en gros  in der Reihe HaffmansTaschenBuch erschienen. Dieser Auswahlband ist einerseits ein Appetithappen für die Erzählungen , er versucht aber natürlich auch vom Erfolg des Filmes vom Vorjahr (1990) zu profitieren, der auf der titelgebenden Kurzgeschichte basiert: Die totale Erinnerung – Total Recall , verfilmt mit Arnold Schwarzenegger. Am Ende dieses Buches wird bereits der Editionsplan unter der Überschrift Philip K. Dick im Haffmans Verlag präsentiert. Und vorne wird die zehnbändi...

Pabels Utopien

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Nach der Terra -Reihe von Moewig und den Abenteuern im Weltenraum von Semrau gibt es noch die Utopia Zukunftsromane und Nebenreihen aus dem Erich Pabel Verlag als dritte Reihe von Science Fiction Heften, die Philip K. Dick herausgebracht haben. Bei Pabel ist kein Roman von Dick erschienen, auch keine Sammlung. Es sind jedoch elf Hefte erschienen, die Kurzgeschichten enthalten. Utopia Magazin 14:  Die Frau seiner Träume  (1958) Motiv von Ed Emshwiller Die erste Veröffentlichung von Dick bei Pabel ist die Kurzgeschichte Wolken vom Mars, im Original Martians Come in Clouds .  Sie findet sich 1958 übertragen von R. A. Atkinson im  Utopia Magazin 14  mit dem Titel Die Frau seiner Träume . Im  Utopia-Magazin Galaxis-Magazin: Ein Rückblick auf die beiden ersten deutschen Science Fiction-Magazine  (2004) von Dieter von Reeken ist das ...

Vor dem Anfang in der Heftzeit

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Die ersten Veröffentlichungen von Philip K. Dick und damit die erste Spur, die sich von Dick überhaupt in Deutschland finden lässt, zumindest von seinen Romanen, sind die Übersetzungen seiner ersten beiden veröffentlichten Romane. Es handelt sich um Griff nach der Sonne , im Original Solar Lottery  (1955 bei Ace Books erschienen) und Geheimprojekt Venus , im Englischen  The World Jones Made (1956 ebenfalls Ace) . Griff nach der Sonne und Geheimprojekt Venus von Philip K. Dick in der Reihe Abenteuer im Weltenraum als Heftromane im Semrau Verlag, im Jahre 1958 (mit) die ersten Veröffentlichungen von Philip K. Dick auf Deutsch (und auch die ersten überhaupt in irgend eine Sprache übersetzen Romane von Dick überhaupt)

Moewig in Blau

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Philip K. Dick war im Arthur Moewig  Verlag bereits ab 1963 in der Terra-Heftromanreihe mit verschiedenen Romanen und Kurzgeschichtensammlungen vertreten . Zwischen 1981 und 1987 sind dann dort 16 weitere Bücher von Dick in verschiedenen Reihen erschienen. Drei mal Philip K. Dick bei Moewig: Der heimliche Rebell , die Sammlung  Der goldene Mann  und Radio freies Albemuth Im Bereich der Science Fiction gab es bei Moewig im Laufe der Jahre einige Reihen, die umfangreichste war sicher Moewig Science Fiction mit den bekannten blauen Einbänden und bunten Titelbildern. Als erste erscheinen hier 1981 zwei Romane und eine Kurzgeschichtensammlung. Die beiden Romane W arte auf das letzte Jahr und Der heimliche Rebell sind jeweils deutsche Erstausgaben, wie fast alle Romane, die von Dick bei Moewig herausgebracht werden. Der heimliche Rebell ist nicht nur eine Erstausgabe, sondern bleibt auch die einzige deutsche Ausgabe, er ist später nicht noch einmal erschienen –...