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Zehn elektrische Träume

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Die erste  Veröffentlichung von Philip K. Dick ist in diesem Jahr am 22. Februar die Anthologie Electric Dreams beim Fischer Verlag . Diese Ausgabe verdanken wir natürlich der gleichnamigen britischen Fernsehserie, die seit Anfang des Jahres auch bei Amazon in Deutschland verfügbar ist. Electric Dreams mit zehn Kurzgeschichten von Philip K. Dick beim Fischer Verlag (2018)

Dedication

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Der vorige Blogeintrag zu den Widmungen in den deutschen Werken von Philip K. Dick hat bei mir zu weiteren Nachforschungen geführt, deren Ergebnisse ich hier auch festhalten möchte. Es geht hier nicht um deutsche Widmungen, sondern um die englischen Originale. Nicht alle Widmungen haben es aus dem Englischen ins Deutsche geschafft und diese verlorenen Widmungen sollen hier betrachtet werden – vorbehaltlich der Tatsache, dass meine Sammlung hier möglicherweise nicht ganz vollständig ist. Da ist zunächst  To Eph Konigsberg who talked fast and talked very well in The World Jones Made . Die frühen deutschen Ausgaben bei Goldmann, wo der Roman als  Die seltsame Welt des Mr. Jones  zuerst herausgekommen ist, waren insgesamt etwas lieblos und haben auch die Widmungen nicht übernommen. Der genannte Eph Konigsberg war im Fandom sehr aktiv, man kann annehmen, dass er mit Dick in Kontakt stand;  sein Nachruf findet sich auch im Netz . Widmung an Stanley G. Weinbaum im...

Die Widmungen

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Viele der Bücher von Philip K. Dick sind naturgemäss Personen gewidmet, die Dick nahe gestanden haben. Von den deutschen Ausgaben trägt nur etwa ein Viertel eine Widmung – in einigen Fällen ist diese literarische Zueignung bei der Übersetzung einfach verloren gegangen, häufig hat auch das Original keine Widmung.

Was sonst noch in Wetzlar war ...

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Bei meinem Besuch in der Phantastische Bibliothek in Wetzlar  (der zugegebenermassen schon wieder etwas zurückliegt) war mein Fokus auf den Fanzines. Ich habe von der Primärliteratur dort wenig erwartet – meine Sammlung ist da relativ vollständig. Am Schluss habe ich im Untergeschoss doch einmal einen kurzen Blick riskiert, dort ein ganzes Regal mit Büchern von Philip K. Dick gefunden und in der (zu) kurzen verbleibenden Zeit auch ein paar interessante Funde gemacht. Galactic Pot-Healer , Gollancz (1971) mit einem Stempel von SMLA, der  Scottt Meredith Literary Agency in New York, Dicks langjähriger Agentur

Ein Blick nach 2018

Für den Sammler  von Philip K. Dick muss das Jahr 2018 ein Jahr der Überraschungen werden. Denn es ist für das nächste Jahr praktisch nichts angekündigt. Man mag hoffen, dass es bei Amazon mit  The Man in the High Castle  weitergeht - auch wenn das für den Sammler keine Auswirkungen hat. Ausserdem werden vielleicht die Electric Dreams  fortgesetzt, ein zweiter Band der Anthologie ist als Buch angekündigt, das hängt aber sicher davon ab, ob die Serie weiter läuft. Und in Deutschland? Fischer hat, da die Electric Dreams ja jetzt gerade auch in Deutschland verfügbar geworden sind, für Februar eine deutsche Ausgabe des ersten Bandes der Anthologie angekündigt - offenbar keine Neuübersetzung, Amazon nennt bereits die Übersetzer, die wir von Haffmans kennen (die Webseite von Fischer selbst hält sich da noch etwas zurück). Mal gucken, ob wir auch die Einleitungen der englischen Ausgabe bekommen. Und sonst? Nichts. Aber Fischer hat uns auch im letzten Jahr noch ein unerwa...

Ein Blick zurück nach 2017

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Das Jahr ist wieder fast vorbei und es ist Zeit für den traditionellen Jahresrückblick in diesem Blog. Das ist wohl eher eine Übung für den Autoren als für die Leser … aber so soll es sein. Was war also los in Philip-K.-Dick-Land bzw. in diesem Blog? Do Androids Dream of Electric Sheep? & A Scanner Darkly , Folio Society (2017)   im Schuber in einer jahreszeitlich angemessener Präsentation

Schwedisch

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Marsianischer Zeitsturz auf Schwedisch, erschienen als Marsiansk mardröm bei Laissez faire (1984) Das erste skandinavische Land , das in diesem Blog auftaucht, ist nun Schweden, denn natürlich sind von Philip K. Dick auch schwedische Übersetzungen seiner Romane erschienen, tatsächlich wohl auch die erste Übersetzung in Skandinavien überhaupt. Die erste schwedische Ausgabe ist Datorkriget  von 1972, eine Übersetzung von – ausgerechnet! –   Vulcan's Hammer , das im Original 1960 bei Ace erschienen ist (und vorher in einer kürzeren Version in einem Magazin).  In der Folge sind in Schweden 13 weitere Romane in insgesamt 21 Ausgaben herausgekommen. Und natürlich sind die meisten Ausgaben dabei von Do Androids Dream of Electric Sheep? und The Man In the High Castle , nämlich jeweils drei. Ansonsten fällt bei eine Blick über die doch kurze Liste der Romane auf, dass alle grossen dabei sind: Ubik , Stigmata , Marsianischer Zeitsturz , Der Dunkle Schirm ,  Ei...