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Ausblick 2025

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Wie jedes Jahr will dieser Blog auch ins kommende Jahr schaun: Das grösste Projekt betrifft die Konsolidierung der deutschen Bibliographie, einige Lücken sind dort zu schliessen. Das klingt langweilig, wird aber vermutlich doch einigen Niederschlag hier im Blog haben. Es sind ein paar Expeditionen geplant: bei den Objekten, die nicht in die Sammlung wollen, muss der Sammler wohl zu den Objekten: Wetzlar wird vielleicht noch einmal angesteuert, auch Frankfurt und Darmstadt liegen an. Die Reisen des vergangenen Jahres zum Dick-Fest, vor allem aber in die kalifornische Heimat von Dick, müssen noch ausgewertet werden. Es gibt Fotos und Fakten und einiges drumherum: das fast tödliche Sommercamp in Cazadero, Annes Haus in Point Reyes Station, viele Orte in Berkeley und die letzte Adresse in Santa Ana. Angesammelt haben sich auch einige neue Stücke, über die zu berichten in vergangenen Jahr keine Zeit war. ...

Jahresrückblick 2024: Ein grosses Jahr

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»Was für ein Jahr!« Der Höhepunkt meiner Reise von, mit und zu Philip K. Dick ist sicher dieses vergangene Jahr gewesen: Natürlich wegen der Fahrt – oder fast schon Wallfahrt – zum 3. Philip K. Dick Fest  in Fort Morgan. Das Grab: Jane und Phil Bei dieser Fahrt kommt alles zusammen: Vorträge und kluge Diskussionen über Dick, Menschen zu treffen, mit denen man schon lange (wenn auch nur über das Netz) Kontakt hatte und mit denen man sich nun persönlich über das gemeinsame Interesse austauschen kann, eine Reise in ein spannendes Land, der Besuch von vielen Antiquariaten, in denen man einige schöne Stücke einfach so  (versandkosten- und einfuhrgebührenfrei!) finden und der Sammlung hinzufügen konnte und schliesslich der Besuch der Ruhestätte des Menschen, mit dem ich mich seit vielen Jahren ...

Der Erste Auftritt

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Vor langer Zeit, als Facebook noch en vogue war, präsentierte ein Benutzer dort stolz eine Kopie einer der ganz frühen Kurzgeschichten von Philip K. Dick. Das war wohl der Ausdruck von einem Microfiche, über Fernleihe von einer Bibliothek (in Berkeley?) angefordert. Ich habe dann begonnen, weitere Kurzgeschichten, die in den 40er Jahren in der Lokalzeitung erschienen waren, online zu suchen. Dank der Zeitungsscans von Google liessen sich viele dieser Geschichten auch aufspüren. Dieser Tage bin ich jetzt noch einmal in die Welt der digitalisierten Zeitungen eingestiegen und konnte einen, wie ich finde, auf mehrerlei Weise bemerkenswerten Fund machen: die früheste (mir bekannte) Erwähnung von Philip K. Dick in der Öffentlichkeit: Ein Zeitungsartikel über den neunjährigen Philip. In der  St. Joseph Gazette  vom 14. Juni 1938 können wir aus Seite 2 (5. Spalte, ganz unten)  lesen: ...

Das Philip K. Dick Film Festival 2024 in Köln

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Wieder! Nach einigen Jahren Pause war es so weit: das Philip K. Dick Film Festival in Köln, wohl das fünfte am Ort. Angefangen hatte die Veranstaltung in New York und ist dann nach Europa gekommen – natürlich nach Frankreich, nach Lille. Von dort ging es (u. a.) nach Köln, zuerst 2016, dann 2017 und wie hier im Blog berichtet 2018  und  2019 . Das Jahr 2020 hat dann viele – besonders kleinere – kulturelle Veranstaltungen schwer getroffen, aber jetzt war es wieder soweit. Geholfen hat wohl, dass Lille schon seit 2021 weitergemacht hat. Dort fand das Festival in diesem Jahr über die üblichen zwei Tage statt, Köln hatte nur ein kürzeres Programm von einem Tag. Wie üblich und gewollt, hatten die Filme ganz überwiegend keinen direkten, offenen Bezug zu Philip K. Dick. Der Zusammenhang zu Dick ergibt sich durch die dargestellten Themen: die Frage nach Realität und Menschlichkeit, aktuell ganz häufig im Zusammenspiel mit Künst...

Scott Meredith Literary Agency

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Gesehen hatte ich es schon einmal, sogar in der Hand gehalten, in Wetzlar . Aber die Möglichkeit ein solches Stück für die Sammlung zu bekommen, hätte ich nicht erwartet: Die Erstausgabe von Philip K. Dicks The Transmigration of Timothy Archer  – ungewöhnlich. Aber nicht, weil sonst – wegen der schwierigen Preissituation – nur wenige Hardcover Erstausgaben in der Sammlung sind, sondern weil dieser Band auf dem Vorblatt einen Stempel hat: Scott Meredith Literary Agency 845 Third Avenue New York, N.Y. 10022

Hochzeitstag (II.)

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Philip K. Dick war fünfmal verheiratet. Das hinterlässt Spuren: in der Oakland Tribune vom 15. Juni 1950 findet sich das Aufgebot von Dicks zweiter Ehe, er heiratet die 19-Jährige Kleo Apostolides. Geheiratet haben Apostolides und Dick tatsächlich schon am 14. Juni, offenbar haben sie das Aufgebot ( license ) unmittelbar vor der Hochzeit bestellt, das ist in den USA nicht unüblich. Die beiden sind neun Jahre verheiratet, das ist länger als Dicks andere Ehen halten. Und Dick beginnt seine schriftstellerische Karriere in dieser Zeit. Der sechste Eintrag in der Spalte Licenses Issued : DICK – APOSTOLIDES Scan ist Courtesy of the California Digital Newspaper Collection, Center for Bibliographic Studies and Research, ...

Centipede I

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Dr. Futurity E s war einmal im Jahr 2021 – das Super-Sammler-Jahr, das Jahr der Luxusausgabenexplosion: Zuerst  A Scanner Darkly  von Suntup Editions , in drei Varianten: die  lettered edition  ist beim Ausgabepreis die teuerste Ausgabe eines Buches von Philip K. Dick überhaupt. Die „billige“  artist's gift edition   konnte zeitnah (mit Hilfe) für die Sammlung geangelt werden ( Danke, Zack! ), trotzdem mit deftigem Aufschlag gegenüber dem Ausgabepreis. Es folgten die klotzigen Collected Stories von der Folio Society , ausverkauft nach vier Tagen, am letzten Tage noch glücklich geklickt. Auch zum Originalpreis ein hoher Preis, antiquarisch eigentlich kaum vernünftig bezahlbar. Das Trio der Sammlerausgaben wird komplett durch ein Trio von  Centipede Press : Drei Romane im Sammelschuber. Centipede Press ist ein amerikanischer Kl...