Samstag, 27. Juni 2026

Die Post ist da

Spricht man vom Sammeln, kommt vielen zunächst das Briefmarkensammeln in den Sinn. Und so beschäftigen auch wir uns in diesem Blog mit: Briefmarken! Aber natürlich mit Philip K. Dick Briefmarken.
Briefmarke 800 Lire mit Philip K. Dick
Philip K. Dick: Il cacciatore di androidi in San Marino (1994)

Samstag, 13. Juni 2026

Precious Artifacts 5 ist da!

Es ist schon etwas her: Beim Philip K. Dick Festival 2024 in Fort Morgan konnte ich David Hyde und Henri Wintz treffen. David war der Organisator der (drei+) Festivals in Colorado und ist zusammen mit Henri Verleger von Wide Books, einem Verlag, der sich auf Bücher über Philip K. Dick spezialisiert hat. Fast alle davon befinden sich auch in der Sammlung. Insbesondere die Reihe der internationalen Bibliographien Precious Artifacts hat viel Beachtung in der Szene gefunden, auf dem Festival wurde der vierte Band zu Italien vorgestellt. Ich habe begeistert angeboten (und mich vielleicht etwas aufgedrängt), an einem Band über Deutschland mitzuarbeiten: meine Sammlung ist (ziemlich) komplett und auch sonst weiss ich das eine oder das andere zum Thema.
Ende des Jahres (2024) habe ich dann das erste Manuskript bekommen – viel Richtiges und Gutes war schon gesammelt, aber es gab noch einiges zu tun. Bis zum nächsten Festival in Fullerton, 2026, sollte es fertig werden, viel Zeit eigentlich.
Die Zeit ist schnell vergangen, jetzt kann man erst mal sagen – es ist fertig: Precious Artifact 5 - Unbezahlbare Artefakte - Eine Bibliographie zu Philip K. Dick.
Das Cover von Precious Artifacts 5 mit dem Gesicht von Philip K. Dick
Unbezahlbare Artefakte - eine Bibliographie zu Philip K. Dick

Samstag, 6. Juni 2026

Deutsche Doppelganger

Nach einer kleinen Pause bei unserer Doppelgängerserie folgen jetzt die englischen Ausgaben, deren Umschlagbilder in Deutschland wiederverwendet wurden.
Ausgenommen sind bei dieser kleinen Sammlung hier erst einmal die Bilder, die von einer englischen Originalausgabe in eine des entsprechenden Übersetzung des Buches übernommen sind. Vielleicht verdient das noch mal einen eigenen Blogeintrag …
Einen eigenen Blogeintrag haben sich bereits die Steinewerfer in diesem Blog verdient: Das vielfach kopierte Cover von Dicks erstem Roman, Solar Lottery.

The Variable Man

Hier hat es Ed Emshwillers Illustration im Original nach Deutschland geschafft. Und dann noch einmal andersherum in einer ganz neuen Ausgabe. Und der Vollständigkeit halber zeigen wir hier auch die spanische Ausgabe, obwohl es strenggenommen eine Übernahme und kein Doppelgänger ist: Guerra con Centauro ist nämlich die – um eine Kurzgeschicht gekürzte – spanische Übersetzung des Variable Man.

Wir sagen: Lauf, Cole, lauf!

Illustration von Ed Emshwiller
Ace Books (1957) E. C. Tubb:
Die verbotene Stadt
[City of no Return],
Pabel (1958)
Guerra con Centauro,
[The Variable Man]
Cenit (1960)
Raymond F. Jones:
Divided We Fall,
Armchair Fiction (2016)

Samstag, 23. Mai 2026

Thornwillow

Aloha mai e nā hoaaloha o Philip K. Dick! Das könnten (oder aber eher nicht) die Worte meines Antiquariats des Monats sein: die weite Reise aus Honolulu hat ein Heftchen gemacht, in dem nur eine Kurzgeschichte ist, The Eyes Have It. Angemerkt sei, dass die Reise nur vier Tage gedauert hat, das ist nicht immer so.
Ein Epigraph (nicht vom Autor) und die ersten Worte von The Eyes Have It in der Erstveröffentlichung von 1953 

Samstag, 16. Mai 2026

Willkommen in der Wirklichkeit

Science Fiction Story Center 1
Rückseite
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Ein weisser Wal der Sammlung ist Science Fiction Story Center Nr. 2, die Ausgabe von Uwe Antons Fanzine mit der Erstveröffentlichung der Kurzgeschichte Roog von Philip K. Dick. Exemplare solcher Publikationen sieht man meist nur kurz am Horizont auftauchen, bevor sie wieder ausser Reichweite verschwinden.
Harpunieren liess sich nun immerhin ein Exemplar der ersten Ausgabe von 1976. Natürlich gehört sie eigentlich nicht in die Sammlung. Aber Sammlerfrust ist selten rational, und bei einem (zu) guten Angebot greift man dann eben doch zu.
Uwe Anton hatte mit einigen Getreuen die Nummern 11 und 12 der seit 1970 bestehende Story Center-Serie des Science Fiction Clubs Deutschland (SFCD) herausgebracht. Dann kam die Unglücksnummer 13. Im Editorial beschreibt Anton vereinsinterne Querelen. Er setzt sich vom SFCD ab und statt Story Center 13 erscheint Science Fiction Story Center 1. Diese Sezession endet nach der zweiten Ausgabe. Beim SFCD geht es erst nach einer Pause von 5 Jahren weiter. Die Lücke liess sich wohl nicht so schnell schliessen.