Natürlich hat das Internet das Sammeln
nicht nur zum Guten verbessert, vieles ist zu einfach und zu teuer geworden.
Aber vieles wäre ohne das Internet nicht möglich, der Zugriff auf viele
interessante und manchmal sogar noch bezahlbare Objekte für den Hobby-Sammler
nicht möglich. Die sozialen Medien, so problematisch sie auch in vielen
Bereichen sind, sind eine klar positive Bereicherung im Wirken des Sammlers.
Der Austausch mit Gleichgesinnten mag motivieren und hin- und wieder darf man
etwas (wenigstens) sehen, von dessen Existenz man kaum geträumt hat.
So zeigte sich im Rahmen einer solchen Konversation ein von Philip K. Dick
signiertes Exemplar – das ist immer schön und besonders, aber nicht
sensationell. Wirklich aufsehenerregend für mich und diesen Blog wird es, weil
es sich um eine deutsche Ausgabe handelt, die Dick signiert hat. Gänzlich
überraschen darf das nicht, schliesslich hatte Dick durchaus Kontakte nach
Deutschland, Uwe Anton und Franz Rottensteiner könnten ihn ganz einfach um
signierte Exemplare gebeten haben, Anton und Werner Fuchs haben Dick in Metz
getroffen und der eine oder andere deutsche Fan könnte sich auf den Weg nach
Kalifornien gemacht haben. Dick war nicht sparsam mit seiner Unterschrift, er
wird einen entsprechenden Wunsch kaum abgeschlagen haben.
Die Geschichte dieses Exemplars ist aber eine andere. Der heutige Besitzer des
Buches erzählt:
