Ein Blog über das Sammeln von Büchern, Zeitschriften, Fanzines und anderem Papier von und über Leben und Werk des amerikanischen Science Fiction Schriftstellers Philip K. Dick (1928-1982).
Samstag, 28. Februar 2026
Samstag, 21. Februar 2026
Gefährliche Visionen
Harlan Ellison bringt 1967 Dangerous Visions heraus, eine Anthologie von 33 Science Fiction
Kurzgeschichten, in Auftrag gegeben für dieses Buch. Ellison hatte für diese
Veröffentlichung ein grosses programmatisches Ziel vor Augen hat: die
etablierten Grenzen der zeitgenössischen Science Fiction zu erweitern und
deren volles Potential darzustellen.
Ellison wählt dafür Stories, die Tabus brechen, es geht also um Sex,
Drogen und Politik. Viel Sex und viele Drogen. Das
Ergebnis ist ein bahnbrechendes Buch, eine Revolution, das
wichtigste und kontroverseste Buch der Science Fiction, so wird es
(manchmal) genannt. Es gilt als exemplarische Darstellung der aufkommenden
New Wave.
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| Gefährliche Visionen |
Alle Geschichten sind Erstveröffentlichungen und für dieses Buch
geschrieben. Auch wenn Philip K. Dick strenggenommen kein Vertreter der
New Wave ist, ist unser Mann ist dabei; sein Beitrag ist Faith of Our Fathers, eine der besten Geschichten von Dick, mit einem typischen Motiv, die
1968 Finalist für den Hugo als
Best Novelette war.
Samstag, 14. Februar 2026
Krautmusik
V
or einiger Zeit
begann ich, systematisch Zeitungsmeldungen nach Erwähnungen von Philip
K. Dick zu durchsuchen. Dabei gelang es mir, erstmals die vermutlich früheste Notiz von ihm in einer Zeitung finden: eine kurze Meldung über den Besuch des neunjährigen Philip auf einer
Bibliothekstagung. Eine weitere frühe Quelle findet sich im Aufgebot seiner zweiten Ehe im Juni 1950. Es
fanden sich auch einige Leserbriefe von ihm, z. B. zu einer Musikkritik von 1953.
Samstag, 31. Januar 2026
Inflationäres
Triggerwarnung: Es wird wieder sehr speziell.
Recht neulich hat dieser Blog die traurige, weil arg gekürzte, Übersetzung
von
Die Invasoren von Ganymed betrachtet. Dieser halbe Single ist nur in einer selbstständigen Ausgabe erschienen, 1976 bei Bastei Lübbe.
Laut Deutscher Nationalbibliothek
hat dieses Buch ursprünglich 2,80 DM gekostet.
Samstag, 24. Januar 2026
Noch mal kurz zu den Invasoren von Ganymed
Eigentlich mehr der Vollständigkeit halber – und damit es mal aufgeschrieben ist – gucken wir kurz bzw. gekürzt auf Die Invasoren von Ganymed. Dieser Blog hat schon einige Kürzungen bei den frühen Ausgaben von Philip K. Dick in Deutschland entlarvt, zuletzt Der Gott des Zorns, geschrieben gemeinsam Roger Zelazny. The Ganymede Takeover ist der zweite (und letzte) Roman, den Dick mit einem anderen Autoren geschrieben hat, diesen mit seinem Freund Ray Nelson.
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| The Ganymede Takeover, Erstausgabe von Ace und die deutsche Übersetzung bei Bastei Lübbe |
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