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Pioniere

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Nachdem ich vor einiger Zeit einen wunder-baren Fund gemacht habe , konnte ich aus der selben Quelle ein weiteres seltenes Exemplar ergattern. Wieder nicht ganz billig und nicht ganz so spektakulär, ist es trotzdem ein schönes Exemplar: Pioneer 17/18 aus dem Jahr 1964. Pioneer war ein recht professionell gemachtes Fanzine des SFCD Österreich, das in den 1960er Jahren erschien. Der Fokus war wohl eher auf der Publikation von Kurzgeschichten deutscher Autoren, aber natürlich gab es auch die üblichen Artikel über Science Fiction. Pioneer 17/18 von 1964

Muss das sein?

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Wie man in diesem Blog schon öfter lesen konnte, ist das zentrale Werkzeug für den Sammler sein Katalog. Zum einen geht es um die Qualität der Einträge. Für die Objekte, die fehlen, braucht man gute Angaben, die beim Suchen helfen. Und für die Objekte, die vorhanden sind, sollte man umfängliche Eintragungen vornehmen – am besten, wenn ein neues Stück ankommt, später wird das erfahrungsgemäss schwierig. Daher sollte man sich schon früh überlegen, was man erfassen möchte – aber immer, unbedingt immer, sollte man den Zustand seiner Objekte kritisch erfassen. Der Spiegel 51/2015 mit einem Artikel über die Amazon Serie The Man in the High Castle nach dem Roman von Philip K. Dick Noch wichtiger ist aber die Quantität der Einträge – was will man denn sammeln? Hier kann man zunächst restriktiv sein und später das Gebiet seiner Sammlung erweitern. Wenn man mit einem zu grossen Gebiet beginnt, kann das demotivierend sein, aber man kann auch Prioritäten setzen und zunächst ...

Wunder-bar

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Manchmal gibt es es noch Wunder . Kleine Wunder vielleicht, aber für den Sammler, der viele Jahre danach gesucht hat, sehr schöne Wunder. Es gibt einen sehr frühen Aufsatz von Philip K. Dick, der im Original Nazism and the High Castle heisst und erstmalig im Jahre 1964 in der Ausgabe 9 des amerikanischen Fanzines  Niekas erschienen ist. Dick setzt sich hier mit dem Thema Nazismus auseinander, ausgelöst offenbar durch eine Diskussion um seinen Roman Das Orakel vom Berge , der im Original 1962 erschienen war.  Niekas hat auch noch einige andere Texte von Dick veröffentlicht, ist aber nur sehr schwer zu finden – und zu bezahlen. Mutant 9 , ein Fanzine von 1966 mit dem Essay Nazismus von Philip K. Dick

Appendix Dick

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Eine kleine – oder eigentlich eine grosse – Sensation im Philip K. Dick Universum des Jahres 2016 ist bereits im April beim Verlag Topalian & Milani in Ulm erschienen: Appendix Dick des Ulmer Künstlers Tommi Brem. Appendix Dick  von Tommi Brem, erschienen bei Topalian & Milani (2016) enthält die Liste aller Namen, die in den Kurzgeschichten und Romanen von Philip K. Dick genannt sind Appendix Dick ist ein besonderes Buch.

Fabbri

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Auch beim Sammeln braucht man Fleiss und Glück , um erfolgreich zu sein. Günstige Angebote finden auch andere Sammler oder Jäger, daher sollte es man mit den Vögeln halten und früh aufstehen. Oder – um es direkt auszusprechen – die Option Kürzlich hinzugefügte Bücher der diversen Antiquariatsportale nutzen und damit so regelmässig, wie es einem möglich ist, nach solchen günstigen Angeboten suchen. Bei diesen frischen Angeboten finden sich gelegentlich günstige oder seltene Gelegenheiten … Do Androids Dream of Electric Sheep? von Philip K. Dick in der  Ausgabe von Fabbri (1997) mit The Day of the Triffids vom John Wyndham

Leergefischt

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Nach der Bombe von Philip K. Dick in der Ausgabe Klassik Reihe von Fischer (2016) Mit einiger Verzögerung hat nun der vorerst letzte Band der Philip K. Dick Ausgaben der Klassik Reihe von Fischer mein Regal erreicht: Nach der Bombe . Fischer hat keine weiteren Ausgaben angekündigt, es bleibt wohl bei den dreizehn Bänden, auch wenn Heynes Dick-Edition, bei der Fischer sich mit seiner Klassik Reihe bedient, noch vier weitere Bände enthält. Dieser Band nun bietet gegenüber dem Original gar keine Überraschungen. Er ist inhaltlich identisch mit dem gleichnamigen Band der Heyne Edition. Die Übersetzung ist die von Friedrich Mader, die kurze Nachbemerkung des Autors ist vorhanden sowie das schöne Nachwort von Jonathan Lethem. Zugelegt hat der Umschlag, die Abbildung ist wie auch bei einigen anderen Bänden der Reihe von Carla Nagel, die schon einige sehenswerte Cover für Fischer und andere Verlage gemacht hat  – und sicher einem Schriftsteller wie Dick würdig; ein wenig traue...

Für Sammler

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Ein Thema , mit dem sich jeder Sammler beschäftigen muss, sind die sogenannten Sammlerausgaben, im Englischen – wo man sie durchaus häufiger antreffen kann – die collector's editions . Wenn man zu sammeln beginnt, stellen diese sich meist als ärgerliche, weil seltene und vor allem überteuerte Ausgaben dar. Später sind die Sammlerausgaben dann das, was den Sammler vom Interessierten und dem Hamsterer unterscheidet. Was zeichnet Sammlerausgaben aus? Meist bezeichnen sie sich selbst als solche. Häufig sind sie nummeriert, signiert oder aufwändig gestaltet. Und letztlich sind sie dann oft teuer und selten. Und eben weil sie selten sind, sind sie für den Sammler besonders interessant. Bei den deutschen Ausgaben von Philip K. Dick muss man wohl die Bücher der Edition Phantasia als Sammlerausgaben betrachten. Kürzlich ist noch Tommi Brems Appendix Dick dazugekommen, über das hier noch zu sprechen sein wird. Bei den englischen Ausgaben gibt es zahlreiche Sammlerausgaben, diese of...