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Tausendmal gesehen …

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🎶 Ich wollte mir bloss den Abend vertreiben … und fischte an den üblichen Orten. Ich dacht' nicht im Traum, dass ich eine deutsche Variante entdecke … erst recht nicht bei Heyne! Natürlich hatte ich Heynes Jubiläumsedition von  Das Orakel vom Berge von Philip K. Dick schon tausendmal gesehen, tausendmal ist nix aufgefallen, tausend und eine Suche und es „Zoom“ gemacht: Es gibt tatsächlich ein signifikant abweichendes Umschlagbild der vierten Auflage. Vielleicht keine ganz grosse Sache, aber definitiv relevant für die Sammlung und daher absolut erwähnenswert. Die 1. bis 4. Auflage (von links) von Das Orakel vom Berge – so nebeneinander sieht man den Unterschied sofort, sonst fällt der abweichende Hintergrund nicht so schnell auf, der modifizierte Kopf der Freiheitsstatue fängt den Blick; das Logo ändert sich ab 2003

Norwegisch

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Norwegisch war die vorletzte Lücke in der Sammlung der Übersetzungen. Norwegisch war so lange eine Lücke, weil immer die Hoffnung bestand, irgendwo (lokal) eine günstige Ausgabe zu fangen, denn der Kauf in Norwegen erschien immer unverhältnismässig teuer, hauptsächlich wegen des Portos. Die vorige Fangfahrt in nordischen Gewässern endete mit einem Erfolg, aber einem unerwarteten – nicht eine norwegische Ausgabe ging ins Netz, sondern eine teure amerikanische Sammlerausgabe, man kann das Blog nachlesen.  Dieses Mal aber hat es geklappt, wie geplant: Mannen I Hoyborgen , erschienen 1977 beim Verlag Gyldendal ist ins Netz gegangen. Das ist natürlich The Man in the High Castle oder auf Deutsch Das Orakel vom Berge . Und das ist 1977 erst der zweite Roman, der von Dick auf Norwegisch erscheint. Der erste Roman von Philip K. Dick, der ins Norwegische übersetzt wurde, ist  Our Friends from Frolix 8 , auf Norwegisch Hjelp fra rommet  im Jahr 1973. Ein typischer Fehler: Bei ...

Wendiges

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Angefeuert von der allgemeinen Lage bringen tektonische Verschiebungen schon seit einiger Zeit immer wieder tief sedimentierte und daher lange vergrabene Bücherschichten ans Tageslicht. Alles für die Sammlung Relevante hatten Tiefenbohrungen eigentlich schon gefördert, aber bevor die Reste endgültig zum Abraum kommen, wird noch einmal sorgfältig gesiebt … und das eine oder andere interessante Stück findet sich doch noch. Die Seite von Roger Zelazny: Das Friedhofsherz So ist mir Das Friedhofsherz in die Hand gefallen: im Original  The Graveyard Heart von Roger Zelazny, der in diesem Blog gelegentlich als Ko-Autor von Philip K. Dick genannt ist. Erwähnenswert ist diese Ausgabe aber, weil sie nicht nur diese Novelle enthält, sondern auch Eine Elegie für Engel und Hunde , eine Fortführung von Zelaznys Text durch Walter Jon Williams – und zwar als Wendebuch . Viele von Dicks frühen Erstausgaben sind beim Verlag Ace Books in einem Wendebuch erschienen, Ace nennt die Reihe Doubles .

Gesiebt

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The Three Stigmata of Palmer Eldritch Im März 2007 hat Gollancz ein kleine Serie, fast ein Best of von Philip K. Dick veröffentlicht. Fünf von Dicks besten Romanen für jeweils knapp acht britische Pfund: Do Androids Dream of Electric Sheep?, Dr Bloodmoney, Flow My Tears, the Policeman Said, Martian Time-Slip und das hier gezeigte The Three Stigmata of Palmer Eldritch . Ich hätte Ubik hier Dr. Bloodmoney vorgezogen, aber um einen Querschnitt der besseren Arbeiten von Dick zu zeigen, ist es so vielleicht besser. Der britische Titel ist übrigens wirklich Dr Bloodmoney , der Punkt ist bei Abkürzungen dieser Art im britischen Schriftgebrauch unüblich und deshalb machen es alle britischen Ausgaben so. Tatsächlich werden Texte üblicherweise dem britischen Englisch angenähert, es gibt im Text weitere Beispiele. Der genaue Umfang ist mir nicht bekannt.  Zu einer Serie werden die fünf Bände nicht durch die aufeinanderfolgenden ISBNs, sondern durch die Gestaltung des Umschlags dur...

Ein Ausblick auf 2022

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Was bringt 2022?  Im übernächsten Monat jährt sich der Todestag von Philip K. Dick zum vierzigsten Male. Interessante Neuerscheinungen – oder überhaupt Aktivitäten um diesen Tag – sind jedoch (bisher?) in Deutschland nicht in Aussicht.  Gerade vom Fischer Verlag ist ausgerechnet in diesem Jahr erstmals seit acht Jahren nichts mehr zu erwarten, es ist wohl wieder vorbei mit Dick bei Fischer. Und auch nicht eine englische Ausgabe ist angekündigt. Neidisch aber kann man nach Frankreich blicken, denn natürlich kommt in dem Land, das Philip K. Dick am meisten liebt, zu seinem 40. Todesjahr eine überarbeitete Gesamtausgabe heraus. Neues Design und neue Übersetzungen, Ubik von Helen Colon, neues Nachwort, 26 Bände: so sieht eine ambitionierte Ausgabe aus, mehr nachlesen kann man schon  hier . 

Ein Rückblick 2021

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Vorgestern , am 16. Dezember, wäre Philip K. Dick 93 Jahre alt geworden. Und damit geht auch ein Rekordjahr zu Ende, nicht für den Blog, aber für die Sammlung. Gut 35 neue Bücher und Hefte in der Sammlung sind eher eine geringe Ausbeute. Aber das Budget hat einen neuen Rekord aufgestellt. Die Luxusausgaben von Folio  und Suntup haben massgeblich zu diesem Rekord beigetragen. Und die Übersetzungen aus Georgien und Mazedonien  waren zwar vergleichsweise günstig, aber immer noch deutlich teurer als die Taschenbücher aus Britannien in den Vorjahren. Die Neuanschaffungen des Jahres in Auswahl Das bringt uns natürlich zum Brexit, der auch in diesem Blogeintrag erwähnt werden muss. Das Porto ist gestiegen, hat sich aber eingependelt. Die Anzahl der Anbieter ist gesunken. Gerade in der Bucht sind viele, meist private Anbieter, die gar nicht mehr nach Deutschland versenden. Leider ist einiges so gar nicht mehr erhältlich. Über Einfuhrumsatzsteuer und damit zusammenhängende Gebühren ...

Und zum Elften

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The Mann in the High Castle von Penguin Books, drei Auflagen mit einer ISBN: 978-0-141-18667-2 Es ist nur ein kleiner Fortschritt in der Sammlung, aber kürzlich hat mich eine Ausgabe der 053. Auflage von The Man in the High Castle von Penguin erreicht. Bemerkenswert ist diese Auflage wegen der (leicht) abweichenden Gestaltung des Buchumschlags: Der Name des Autoren ist einzeilig, auf der Fahne sind weniger Sterne zu sehen.