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Vokabeltest

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Dieses kleine Büchlein war eine grosse Überraschung für mich, die hier im Blog geteilt werden muss. Es verstecken sich sicher noch einige Artikel über Dick und sein Werk in deutschen Büchern, Zeitungen und Fanzines, aber eine „neue“ Kurzgeschichte von Dick selbst zu finden, in einem regulären Buch, das war unerwartet. Es geht aber doch um eine etwas randständige Publikation: Der Hirschgraben-Verlag hat 1982 eine Anthologie mit Science Fiction Kurzgeschichten im englischen Original herausgegeben, ergänzt um Fragen und eine Vokabelhilfe. Der treffende Titel ist: Science Fiction . Es handelt sich offenbar um eine Schullektüre zum Thema Science Fiction, Hirschgraben war ein Schulbuchverlag. Die Anthologie enthält auch die Kurzgeschichte  Impostor  (auf Deutsch Hochstapler)  von Philip K. Dick. Eine Schullektüre für den Englischunterricht: Science Fiction  mit acht Kurzgeschichten

Komputer!

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D ie Ausgaben der Romane von Philip K. Dick beim Goldmann Verlag haben keinen guten Ruf. Dafür gibt es gute Gründe, man muss Goldmann trotzdem dafür danken, einige deutsche Erstausgaben herausgegeben zu haben. Häufig kritisiert werden die Übersetzungen und die damit einhergehenden Kürzungen. Dieser Blogeintrag untersucht diese Kürzungen bei Dicks Romans Vulcan's Hammer . Vulcan's Hammer ist 1960 bei Ace als Double erschienen , es handelt sich um eine Erweiterung einer gleichnamigen Novelle, die in der Zeitschrift Future Science Fiction 1956 veröffentlicht war. Der „deutsche Erstdruck“, so heisst es ganz richtig auf der Rückseite des Heftes, erfolgte schon 1965 in der Heftromanreihe Terra Utopische Romane im Moewig Verlag; der Übersetzer bleibt hier unerwähnt. 1973 kommt die Neuausgabe für Goldmann: „Aus dem Amerikanischen übertragen von Tony Westermayr. Ungekürzte Ausgabe.“ heisst es im Impressum. 1986 folgt schliessl...

Hoffnung, Reise ... Entropie?

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Noch im vorigen Jahr hat sich eine klaffende Lücke in der Sammlung geschlossen: Die gebundene Ausgabe von Uwe Antons  Entropie und Hoffnung ist tatsächlich aufgetaucht und konnte eingefangen werden. Grossartig! Zumal der Fang durchaus nicht einfach war, der Preis nicht phantastisch … und ich alle Hoffnung eigentlich schon lange aufgegeben hatte, obwohl ich  neulich ein Exemplar wenigstens besuchen durfte . Die Gelegenheit Auf dem grossen Kleinanzeigenportal, das noch den Namen der Bucht trägt, kann man hin- und wieder einen passablen Fund machen, darum lohnt es sich für den Sammler dort regelmässig zu suchen. Und so fand sich im vergangene Spätherbst ein Konvolut von rund 60 Bänden Dick, eine (zwangsläufig) zusammengestückelte (fast) Gesamtausgabe. Begleitet von einigen mehr oder weniger aussagekräftigen Bildern zeigte sich dort, ganz am Rand, auch die scheueste deutsche Ausgabe aller Bücher von und ü...

Nicht nach Drehbuch

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E in sehr wenig beachtetes Werk von Philip K. Dick ist sein Drehbuch zum Roman Ubik . Auf Deutsch ist es unselbstständig veröffentlicht, als Anhang des Romans in der Ausgabe der Philip K. Dick Edition von Heyne (2003). Der Text ist eine Zugabe, mit der uns die Edition regelmässig beschenkt hat, so wie das Vorwort von Sascha Mamczak, in dem er auch kurz auf das Drehbuch eingeht. Ubik: The Screenplay , englische Erstausgabe, Corroboree (1985) Immerhin gibt es eine deutsche Ausgabe. Übersetzt ist Dicks Screenplay sonst nur in drei weitere Sprachen. Zuerst 1998 auf Italienisch mit zumindest einer weiteren Ausgabe im folgenden Jahr. Dann auf Japanisch (2003) und – natürlich – auf (in zwei Ausgaben) Französisch; diese beiden Ausgaben sind erst nach der deutschen erschienen, 2006 und 2014 und das ist bemerkenswert, weil es doch eine sehr direkte französische Beziehung gibt. Vom englischen Original gibt es, abhängig davon wie man zähl...

Weniger ist immer weniger

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Philip K. Dick s Romane wurden für die frühen deutschen Veröffentlichungen gekürzt. Das betrifft nicht nur die (allerdings besonders betroffenen) Heftromane, auch die frühen Taschenbücher von Goldmann sind mit Kürzungen erschienen. Die Gründe für die Kürzungen waren kommerzielle: Heftromane hatten für den Umfang einen seitengenaue Vorgabe, auch die Bücher durften nicht zu dick werden – Papier war (noch) teuer, auch andere produktionstechnische Beschränkungen wie die Anzahl der Druckbögen pro Buch usw., mögen Einfluss gehabt haben. Diese Goldmann-Ausgaben sollen später betrachtet werden, in diesem Eintrag geht es um eine merkwürdig späte Beschneidung. Simulacra : Mariner (ungekürzt), Knaur (übersetzt) und Heyne (gekürzt)

Welches Motto?

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In der kleinen Serie über Philip K. Dicks Äusserungen zu seinen deutschen Ausgaben kommen wir hier zu den drei Stigmata des Palmer Eldritch bzw. den LSD-Astronauten . Schon dieser (erste) deutsche Titel des Buches gefielt dem Autoren nicht. Im Interview sagt er: Anton & Fuchs: In Germany the book was titled LSD-ASTRONAUTEN. Dick:                   I know, Franz Rottensteiner did that. Anton & Fuchs:  He knows nothing about your acid. Franz Rottensteiner is a real nice guy. Dick spricht hier mit Uwe Anton und Werner Fuchs in Metz, wo sie ihn 1977 im Laufe von drei Tage befragen. Natürlich beklagt er sich (ein bisschen) über seinen deutschen Verleger. Und er bestreitet hier auch, psychedelische Drogen genommen zu haben. Rottensteiner mag den Titel gewählt haben,...

Zum Verrückt werden

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M al wieder ganz am Rand der Sammlung sind wir mit diesem Blogeintrag unterwegs. Aber eine Widmung oder ein Zitat von Philip K. Dick – zumal in einer deutschen Ausgabe – ist (und war ) immer einen kleinen Beitrag wert. Stephen Goldins Science Fiction Roman Anschlag auf die Götter öffnet mit den Worten, die das Motto dieses Buches bilden:  »Ich hoffe zu Seinem Besten, dass Gott nicht existiert – sonst müsste Er schrecklich viel erklären.« Philip K. Dick Woher kommt dieses Zitat? Ich hatte Glück und musste nicht lange suchen, denn Stephen Goldin selbst verrät uns dazu auf seiner (archivierten) Webseite : There is a quote from Philip K. Dick at the beginning of the book. Dick fans may drive themselves crazy trying to track down the source; that's because he said it at a party we were both attending, and I thought it was particularly apropos for this book. As far...